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nach 6 Tagen
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Re: soziale arbeit
Hallo Andrea,
ich antworte ein bisschen spät, hoffe aber, dass die Informationen noch rechtzeitig kommen ;-) Ich habe mich mal in genau derselben Situation befunden wie Sie. Und ich hab mich für das Studium entschieden.
Ich studiere also Soziale Arbeit in Coburg und komme nun ins 4. Semester. Also ich persönlich finde es äußerst interessant. Natürlich gibt es auch die eine oder andere trockene Theorie, aber das ist sicher überall so.
Gibt es denn da einen speziellen Studiengang für Kinder- und Jugendhilfe? Bei mir an der FH gibt es eben dann Vertiefungsbereiche; hier könnte man dann Arbeit mit Kindern und Jugendlichen auswählen.
Allgemein muss ich sagen, dass viele Menschen das Studium oft unterschätzen. Innerhalb der ersten zwei Semester sind rund 20 Kommilitonen gegangen und angeblich sind es nochmal rund 20 bis 30 bis zum 5. Semester (das liegt aber unter anderem auch daran dass einige dann auch an die Uni wechseln, manche kommen bereits mit der Intention an die FH).
Ich kann Ihnen mal einige Sachen schreiben, die ich in den ersten Semestern hatte: Medizin, Psychologie, Pädagogik, Soziologie, Politologie, Gesprächsführung (Praxis und Theorie), Soziale Gruppenarbeit (Praxis und Theorie), Sozialarbeitswissenschaften und und und ;-) Ich weiß aber von Bekannten, dass das von FH zu FH sehr unterschiedlich ist. So schreiben wir in Coburg im 1. und 2. Semester je eine Prüfung aus fünf Bestandteilen (Med., Päd, Pol, Psy, Soz.) und wenn man in einem der Bereiche durchfällt, muss man die komplette Prüfung nochmal wiederholen. An anderen FHs hat man für alles eine einzelne Prüfung. Und wieder an anderen soll es weniger schriftliche Prüfungen geben als z. B. in Coburg und dafür mehr Referate und Hausarbeiten.
Jetzt gerade im 3. Semester hab ich z. B. Vorlesungen in Jura (dieses Semester Hauptfach), Devianz, Diversity, Sozialraumorientierung, Gemeinwesenarbeit und auch Ökonomie und Sozialmanagement.
Ach ja, und in Coburg dauert der Bachelor 7 Semester (Inklusive Praxissemester jetzt im 4.), danach ist bis zu einem NC von 2,0 der Master möglich. Und im 5. Semester hat man die Möglichkeit, ein Begleitstudium zu machen (da gibts drei verschiedene, eins ist Schulsozialarbeit, eins Beratung und das andere ist mir gerade entfallen).
Oh, und weil Sie auch gefragt haben, was man so arbeitet: ich persönlich möchte in die Erwachsenenarbeit. Ich habe bereits Praktikum in einer Suchtklinik und in einer Psychologischen Beratungsstelle gemacht und werde nun mein Praxissemester im Frauenhaus ableisten. Kurz gesagt hat man mit einem Soziale-Arbeit-Studium äußerst viele Möglichkeiten und man kann in sehr unterschiedlichen Bereichen arbeiten.
Wenn Sie interessiert sind oder mehr wissen möchten, können Sie sich gern an mich wenden!
Viele Grüße
Cornelia