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Re: Hilft Propolis auch bei postherpetischer Neuralgie
Hat jemand Erfahrung mit der Einnahme/Anwendung von Propolis
im Zusammenhang mit Zoster-Viren?
Hallo medinilla
Leider kann ich dazu nichts sagen, da ich zwar Kunden mit Gürtelrosenbeschwerden (der Haut) habe, aber diese sind in Behandlung ihrer Ärzte und ihnen helfen die verschriebenen Salben und mehr oder weniger die Medikamente gegen Nervenleitungsstörungen, neuropathischen Schmerzen, usw, die zudem starke Nebenwirkungen haben. Ich verwende Propolis nur als Tinktur für die Nagelfalze, damit es keine Entzündungen bei eingelegten Tamponaden gibt. Auch unterstützend bei Entzündungen und Schwellungen, verbunden mit Schmerzen verwende ich Propolis als aufgelöstes Pulver für Bein/Wadenwickel und es hat immer geholfen, ähnlich wie Quarkwickel oder Heilerdewickel auch. Warzenviren oder Fußpilz ist damit aber nie weggezaubert worden, dagegen half immer nur (je nach Kulturbestimmung ausgewählt) der Wirkstoff gegen den jeweiligen Erreger und es dauerte länger, bis Haut und Nägel nicht mehr befallen waren. Deine Schmerzzustände, die sich verstärkt bei hohem Stressfaktor äußern zeigen ja, dass das Grundproblem angegangen werden sollte und das wäre der Gang zum Psychoanalytiker, bevor lokal etwas Neues ausprobiert wird. Allerdings schadet Propolis in jedwehder Form ganz bestimmt nicht :)) und kann deshalb prophylaktisch verwendet werden. Diskutiert wird Propolis zwar auch als wirksames Mittel bei Krebserkrankungen, doch bis sich da nach randomisierten Studien die Pharmaindustrie interessiert? Es wurde auch schon veröffentlicht, dass Brustkrebs mit Auflagen von Wirsingblättern geheilt worden wäre oder Wirsing- bzw. Kohlblätter-Wickel Entzündungen und nicht einzuordnende polyneuropathische Schmerzen erfolgreich bekämpft hätten. (Ich habe damit temporär auftretende Schmerzen meiner Daumenarthrose tatsächlich im Griff, da weder Voltaren,- noch Mobilat je geholfen haben!!!).. Auch ist nicht unerheblich, welche Medikamente man beim erstmaligem Auftreten von Herpesviren / Gürtelrose (und ob rechtzeitig) eingenommen hat + ob es bereits im chronischen Stadium ist. Es könnte durchaus auch möglich sein (je nach Alter und Vorerkrankungen, ob zusätzlich Diabetiker… usw.), dass zufällig eine ganz andere (innere) Krankheit für die Neuralgie im linken Bein ihre erste Anzeichen zeigt und es nicht "nur" die diagnostizierten Beschwerden der bekannten Erkrankung sind. Interessant wäre die Beurteilung aus neurobiologischer Sicht, bin über den Fortschritt der Forschung hierzu aber nicht auf dem neuesten aktuellen Stand (was ich jetzt nachholen werde, danke für den Anstoß). Habe bisher in podologischen Fachzeitschriften nur über die antibakterielle und gewebeberuhigende Wirkung von Propolis gelesen und in den allgemeinmedizinischen Zeitungen m. M. (Arzt) habe ich (mein Fachgebiet tangierend) über derlei Wunderwirkung von Propolis noch nichts gelesen.
Jedenfalls wünsche ich alles alles Gute und viel Erfolg auf der Suche nach Erleichterung für die Beschwerden - VLG Gertrud