Expertenwissen
Von: , 22.09.2009 18:29 Uhr
Liebe/-r Experte/-in,
Am 10.08.09 fuhr eine Autofahrerin meiner Frau auf ihr Auto auf.Das diese die alleinige Schuld trägt wurde nie bestritten.Der Schaden am Fahrzeuge meiner Frau wurde durch einen Gutachter der Dekra eingeschätzt,es wurde ein Gutachten erstellt in dem die Höhe des Schadens,mit
1.780€ inkl. Mehrwertsteuer,bzw.1.500€ ohne Mehrwertsteuer festgelegt wurde.Der Restwert des Fahrzeuges wurde vom Gutachter auf 1.500€ inkl.Mehrwertsteuer festgesetzt.Die Versicherung schickte zuerst ein Schreiben das ihr von einem Autoverwerter ein Restwertangebot über 2.090€ gemacht wurde und das wir das Fahrzeug abholen lassen sollen.Ich stellte klar das ich das Auto gar nicht weggeben möchte.Dann kam ein Scheck über 1.000€ als Vorschuss und ich wurde gefragt ob auf Gutachterbasis abgerechnet werden soll.Ich stimmte zu.Der Scheck über die Restsumme war über 135€
Mit folgenden Text,"Der Scheckbetrag setzt sich wie folgt zusammen:Wiederbeschaffungswert gemäß Gutachten,abüglich des Ihnen vorliegenden höheren Restwertangebotes.Uhre Unkostenpauschale wurde hinzugefügt.Die Abrechnung erfolgte wunschgemäß als Totalschaden.".Es ist allerdings kein Totalschaden,nur am Heck sind Schrammen und eine Beule unter der Stoßstange,die Verkehrssicherheit ist nicht beeinträchtigt.Ich habe auch noch folgende Frage,kann ich nach dieser Zeit noch den mir nach einem nicht verschuldeten Unfall,auf Kosten der gegnerischen Versicherung zustehenden Anwalt nehmen,oder muss ich nun den Anwalt selber bezahlen.Mit der Versicherung habe ich erfolglos versucht die Sache zu klären.Ist sicher etwas kompliziert,wäre aber schön wenn mir trotzdem jemand weiter helfen könnte.Schon mal vielen Dank für das lesen dieses ganzen Werkes,Peter Peschke.

10 Antworten zu dieser Frage
  1. Antwort von nach einer Stunde 2 hilfreich
    Re: verkehrsrecht
    Herr Peschke,
    ich bin kein Versicherungsexperte, glaube aber zu wissen, dass die Versicherung hier falsch liegt. Ich rate Ihnen sich einen Anwalt zu nehmen, dessen Kosten von der Gegnerischen Vers. zu übernehmen sind und gegen die Versicherung vorzugehen. Die Zeit, wann der Unfall gewesen ist, spielt keine Rolle. Entscheident ist, dass die Vers. Sie ganz offensichtlich über den Tisch ziehen will. Also helfen kann Ihnen nur ein Anwalt.
    Ich hoffe Sie bekommen Ihr Recht und wünsche Ihnen alles Gute.
    Mit freundlichen Grüßen P.Wagner [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
  2. Antwort von nach 2 Stunden 2 hilfreich
    Re: verkehrsrecht
    Hallo, ein Totalscha´den tritt ein, wenn die Reparatur teurer als der Restwert ist. Hier also ein Totalschaden. Auszahlung nach Gutachten heißt man bekommt die Reparatur minus MEhrwertsteuer und abzüglich des Restwertes. Eventuell läßt sich noch Nutzungsausfall für die Reparaturdauer herausholen. Da der Widerbeschaffungswert nicht bekannt ist kann ich keine Aussage zu den Zahlen machen.
    Ich hoffe ich konnte helfen.
  3. Antwort von nach 3 Stunden 2 hilfreich
    Re: verkehrsrecht
    Hallo Peter!

    Es gibt bei der Anfrage für mich ein Problem:
    Dies ist ist in keinerlei Hinsicht eine verkehrsrechtliche Fragestellung. Es geht bei Deiner Frage in keinem Fall um Rechtsnormen der Straßenverkehrsordnung, Straßenverkehrszulassungsordnung, des Straßenverkehrsgesetzes oder des Strafgesetzbuches. Deine Frage zielt rein auf Zivilrecht (Bürgerliches Gesetzbuch; Schadensregulierung)ab, in welchem ich nicht wirklich bewandert bin.

    Mit freundlichen Grüßen,

    Steffen
  4. Antwort von nach 7 Stunden 2 hilfreich
    Re: verkehrsrecht
    Guten Tag, Herr Peschke!

    Leider habe ich mit Versicherungen rein gar nichts am Hut. Am Besten halten Sie direkt bei Ihrer Versicherung Rücksprache.

    Oder Sie finden hier einen Experten für Versicherungen :-)
    Tut mir leid,
    Marie
    • Antwort von nach 5 Tagen 2 hilfreich
      Re^2: verkehrsrecht

      Hallo,recht vielen Dank für Ihre Mühe,Peter.
  5. Antwort von nach einem Tag 2 hilfreich
    Re: verkehrsrecht
    Hallo Peter,

    du schilderst hier das typische Verhalten von Versicherungen. Du hast selbst alles versucht, um mit der Versicherung klar zu kommen- leider erfolglos. Es bleibt dir nichts anderes übrig, als einen Anwalt einzuschalten. Manchmal reicht ja auch nur ein erstes Gespräch mit ihm. Wenn nicht, überlasse ihm den Stress mit der Vers.. Eine andere Möglichkeit sehe ich hier nicht.

    Gruß Jörg F. [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
    • Antwort von nach einem Tag 2 hilfreich
      Re^2: verkehrsrecht
      Hallo Jörg,vielen Dank für Deine Hilfe,ich wünsche Dir noch einen schönen Tag,Peter.
  6. Antwort von nach 2 Tagen 2 hilfreich
    Re: verkehrsrecht
    Hallo Peter,

    ein wirtschaftlicher Totalschaden liegt vor, da die Reparaturkosten den Wert des Fahrzeuges übersteigen.

    Bei der fiktiven Abrechnung haben Sie nur Anspruch auf Erstattung der Reparaturkosten ohne die Mehrwertsteuer.

    Wie die Versicherung auf 1135 Euro Erstattung kommt, ist mir ein Rätsel.

    Für weitere Forderungen empfehle ich allerdings die Konsulation eines Rechtsanwaltes.

    Viele Grüße
    Christopher
  7. Antwort von nach 2 Tagen 2 hilfreich
    Re: verkehrsrecht
    Hallo Peter!

    Genau das gleiche habe ich auch schon hinter mir, nur daß mein Auto mehr oder weniger wirklich totalschaden war und der Restwert höher war. Habe auch ohne zögern das Geld der Versicherung erhalten. Bei mir war das so der gesammtwert meines Autos war 4600 €. Von der Versicherung habe ich 3000 erhalten und der Restwert lag bei 1600 €, den ich dann von einem Händler erhalten haben, der mir mein Auto abgekauft hat.

    Genau kenne ich die Gesetzeslage nicht, wie das dann ist wenn der gerechnete Schaden vom Gutachter höher ist, als der Restwert. Normal, das weiß ich,steht einem zumindest der Restwert zu, bei Ihnen wäre das die Höhe von 1500 €. Daß ein Betrag wenn man nach Gutachter oder Kostenvoranschlag abrechnet wird immer ohne MwSt ausbezahlt.

    Ich würde auf jeden Fall einen Anwalt hinzuziehen, der ja von einer Rechtsschutz Versicherung bezahlt wird, sofern vorhanden. Sollte keine vorhanden, muß man die Kosten vorerst selbst tragen. Welche jedoch bei einem Sieg, vom Gegener erstattet werden.

    Es ist immer leider die Masche von Versicherungen, versuchen günstig für die Firma abzurechnen, in der Hoffnung der Gegner wehrt sich nicht.

    Mehr kann ich dazu leider nicht sagen, ohne mir sicher zu sein.

    Wünsche viel Erfolg!

    Herzliche Grüße
    Momo
  8. Antwort von nach 2 Tagen 2 hilfreich
    Re^2: verkehrsrecht
    Hallo Momo,recht vielen Dank für Deine Antwort,ich werde mir dann einen Anwalt nehmen.Noch ein schönes Wochenende,Peter. [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]