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Re: Energiesparlampen
Hallo Dedeus,
sorry für die Wartezeit, da ich im Urlaub nur schlecht ins Netz komme.
Zunächst einmal vorweg:
Ich bin KEIN Elektriker, d.h. alle meine Aussagen sind laienhaft und ohne Anspruch auf "Garantie"
Meines Wissens sind die Wattangaben auf Lampen u. a. aus Gründen des Brandschutzes vorgesehen, d. h. eine 50 Watt Birne entwickelt bei dauerhaften Gebrauch eine bestimmte Temperatur, welche von der Lampe thermisch ausgehalten werden muss.
Ein weiteres Kriterium dürfte - in Verbindung mit der Frage der Temperatur - die Überlastung sein: Sind die Durchmesser der Anschlussleitungen groß genug, um die benötigte Stromleistung zu verkraften?
Übertragen auf Energiesparlampen kann zumindest mit Sicherheit gesagt werden, dass 50W immer durch dürfen, egal ob sie am Ende eine konvetionelle, eine Halogen- oder eine Energiesparlampe erreichen.
Jetzt das größere Problem: Die Wärmeentwicklung:
Eine E-Lampe nimmt zwar weniger Strom auf, ob sie deswegen kälter bleibt ist damit noch nicht gesagt. Es gibt ja auch Tauchsieder mit weniger als 50 Watt aber sie sind trotzdem gut heiß...
Lebenspraktisch wirst Du außerdem kaum eine 50W E- Lampe erhalten (ich denke im Moment ist bei 17W Schluss?) und nützen wird sie wohl auch nicht - außer du möchtest mit Sonnenbrille durch das Zimmer wandeln.
Zusammengefasst würde ich sagen: Eine E-Lampe, die selbst weniger als 50W aufnimmt, von der Lichtleistung aber über den Candela (Lichtstärkeneinheit) einer konventionelle 50W Birne liegt wäre dann akzeptabel, wenn die entstehende Wärmeleistung nicht über der einer konventionellen Birne liegt. Entweder Du fragst beim Hersteller nach, wie weit die Lampe das mitmacht oder Du unternimmst einen eigenen "Feldversuch" mit Wärmemessung oder Du entscheidest "nach Gefühl". Ich würde für mich persönlich mit letzterem leben können, kann Dir das aber nicht offiziell raten.
Liebe Grüße,
FrankyAndy