Expertenwissen
Von: , 16.10.2009 12:14 Uhr
Guten Tag an Alle,

Jemand hat am 05.10.2009 einen Mahnbescheid des Zentralen Mahngerichts Berlin-Brandenburg bekommen.
In diesem Mahnbescheid ist festgehalten, dass das Inkasso Unternehmen einen Vorgang an das Gericht weiter gegeben hat.

Jemand hat vor einiger Zeit einen Vertrag bei E-Plus unterschrieben, welcher von E-Plus nach einer nicht bezahlten Rechnung wieder Gekündigt wurde. E-Plus stellte durch das Inkaoo Unternehmen die restliche Laufzeit des Vertrages in Rechnung. Am 27.05.2009 wurde eine Ratenzahlungsvereinbarung getroffen, welche besagte, dass an jedem 1. des Monats eine Rate von 50€ bezahlt soll. Die erste Rate wurde ohne Probleme überwiesen.
Bei der zweiten Rate am 01.07.2009 war die letzte Zahl der Inkasso-Nr. in der Überweisung falsch eingetragen.... eine 3 statt einer 2 am Ende.
Daraufhin kam ein Brief mit Briefdatum vom 11.07.2009... eine Mahnung. Das die Rate nicht bezahlt wurde und das die Zahlungsfrist bis zum 21.07.2009 gilt.
Es wurde daraufhin beim Inkasso Unternehmen angerufen und mitgeteilt was bei der Überweisung schief gelaufen ist. Das Unternhemen versicherte, dass das Geld auf das richtige Inkasso Konto umgebucht wird.
Die Sache scheint also als erledigt.

Darauf hin kam Anfang August ein Brief mit Datum vom 30.07 (da war die nächste Rate für August schon bezahlt und die von Juli auch) mit der Sofortige Kündigung der Ratenzahlungsvereinbarung.

Worauf wieder beim Inkasso Unternehmen angerufen wurde um zu fragen, was es mit der Kündigung auf sich hat. Das Unternehmen sagte, die Rate für AUGUST sei nicht bezahlt (obwohl die Kündigung vom JULI war) es wurde von seitens des Schuldners versicherte, dass die entsprechenden Bank Auszüge per Fax schickt werden, damit nachvollzogen werden kann, das die Raten sowohl im Juli als auch im August auf das Falsche Inkasso Konto überwiesen worden sind.
Was der Schuldner auch direkt am nächsten Tag erledigt hat.

Danach hörte man nichts mehr von dem Inkasso Unternehmen und der Schuldner zahlte sowohl die September und auch die Oktober Rate pünktlich aus das RICHTIGE Inkasso Konto.

Nun der Mahnbescheid vom 05.10.2009!!!!!!!!!!

In Dem Mahnbescheid ist festgelegt, dass der Schuldner fast das doppelte der Hauptschuld zuzahlen hat, obwohl schon 250€ bezahlt wurden.


Was hat dieser Schuldner für Möglichkeiten? Was könnte er in diesem Falle tun? Ihm wurde zu unrecht ein Mahnbescheid zugestellt und weder das Inkasso Unternehmen noch das Mahngericht und auch nicht die Prozessbevollmächtigten Rechtsanwälte sehen sich bereit über diesem Fehler zu reden.


Vielleicht kann jemand helfen und sagen, was man in einem Solchen Fall tun könnte!?

3 Antworten zu dieser Frage
  1. Antwort von nach 4 Minuten 0 hilfreich
    Re: Unbegründeter Mahnbescheid, was tun?
    Hallo,
    auf jeden Fall muss gegen den Mahnbescheid s o f o r t Widerspruch eingelegt werden.
    Dann zu einem Rechtsanwalt gehen. Der kann dann den Sachverhalt klären.
    Lieber Gruß

    Monika
    • Antwort von nach 11 Minuten 0 hilfreich
      Re^2: Unbegründeter Mahnbescheid, was tun?
      Hallo,

      Danke für die schnelle Antwort!! Ich bin total verzweifelt.

      Ich habe sofort Wiederspruch dagegen eingelegt und habe heute noch einen Termin beim Verbraucherschutz!
      Ich hoffe das hilft!?

      LG Steffi
  2. Antwort von nach 7 Stunden 0 hilfreich
    Re: Unbegründeter Mahnbescheid, was tun?
    Hallo,

    Du musst ganz ganz schnell Widerspruch einlegen. Sonst kommt es zum Vollstreckungsbescheid und es kann der Gerichtsvollzieher bei Dir vollstrecken.

    Durch den Widerspruch kommt es zum streitigen Verfahren vor dem zuständigen Amtsgericht. Dort kannst Du aber dann die Sache klären.

    Falls weitere Fragen, nochmals mailen,
    Gruss, lichtblick




    Guten Tag an Alle,
    Jemand hat am 05.10.2009 einen Mahnbescheid des Zentralen
    Mahngerichts Berlin-Brandenburg bekommen.
    In diesem Mahnbescheid ist festgehalten, dass das Inkasso
    Unternehmen einen Vorgang an das Gericht weiter gegeben hat.

    Jemand hat vor einiger Zeit einen Vertrag bei E-Plus
    unterschrieben, welcher von E-Plus nach einer nicht bezahlten
    Rechnung wieder Gekündigt wurde. E-Plus stellte durch das
    Inkaoo Unternehmen die restliche Laufzeit des Vertrages in
    Rechnung. Am 27.05.2009 wurde eine Ratenzahlungsvereinbarung
    getroffen, welche besagte, dass an jedem 1. des Monats eine
    Rate von 50€ bezahlt soll. Die erste Rate wurde ohne Probleme
    überwiesen.
    Bei der zweiten Rate am 01.07.2009 war die letzte Zahl der
    Inkasso-Nr. in der Überweisung falsch eingetragen.... eine 3
    statt einer 2 am Ende.
    Daraufhin kam ein Brief mit Briefdatum vom 11.07.2009... eine
    Mahnung. Das die Rate nicht bezahlt wurde und das die
    Zahlungsfrist bis zum 21.07.2009 gilt.
    Es wurde daraufhin beim Inkasso Unternehmen angerufen und
    mitgeteilt was bei der Überweisung schief gelaufen ist. Das
    Unternhemen versicherte, dass das Geld auf das richtige
    Inkasso Konto umgebucht wird.
    Die Sache scheint also als erledigt.

    Darauf hin kam Anfang August ein Brief mit Datum vom 30.07 (da
    war die nächste Rate für August schon bezahlt und die von Juli
    auch) mit der Sofortige Kündigung der
    Ratenzahlungsvereinbarung.

    Worauf wieder beim Inkasso Unternehmen angerufen wurde um zu
    fragen, was es mit der Kündigung auf sich hat. Das Unternehmen
    sagte, die Rate für AUGUST sei nicht bezahlt (obwohl die
    Kündigung vom JULI war) es wurde von seitens des Schuldners
    versicherte, dass die entsprechenden Bank Auszüge per Fax
    schickt werden, damit nachvollzogen werden kann, das die Raten
    sowohl im Juli als auch im August auf das Falsche Inkasso
    Konto überwiesen worden sind.
    Was der Schuldner auch direkt am nächsten Tag erledigt hat.

    Danach hörte man nichts mehr von dem Inkasso Unternehmen und
    der Schuldner zahlte sowohl die September und auch die Oktober
    Rate pünktlich aus das RICHTIGE Inkasso Konto.

    Nun der Mahnbescheid vom 05.10.2009!!!!!!!!!!

    In Dem Mahnbescheid ist festgelegt, dass der Schuldner fast
    das doppelte der Hauptschuld zuzahlen hat, obwohl schon 250€
    bezahlt wurden.


    Was hat dieser Schuldner für Möglichkeiten? Was könnte er in
    diesem Falle tun? Ihm wurde zu unrecht ein Mahnbescheid
    zugestellt und weder das Inkasso Unternehmen noch das
    Mahngericht und auch nicht die Prozessbevollmächtigten
    Rechtsanwälte sehen sich bereit über diesem Fehler zu reden.


    Vielleicht kann jemand helfen und sagen, was man in einem
    Solchen Fall tun könnte!?