arbeitsrecht

Von: , 27.02.2010 13:43 Uhr

Liebe/-r Experte/-in,
mein problem ist folgendes : mein mann hat bis 31.1.10. bei einem dachdecker gearbeitet . es lief nie wirklich korreckt ab . den ganzen sommer musten die jungs von 7.30 uhr bis 20 , 21 , manchal bis 22 uhr arbeiten . aufschreiben durften sie natürlich nur 8,5 std. urlaub gab es so gut wie gar nicht . und wenn ein netz aufgebaut werden muste weil es zu hoch war , wollte der cheff das nicht ,,kostet zu viel ,, . gott sei dank , er hat eine neue arbeit . zum 1.2.10. gefunden und ist da weg jetzt !!!!!! jetzt hat der cheff bzw. ex cheff meinem mann die arbeitsbekleidung ( 2 hosen , 1 weste , und 1 dicken pulli ) (kaufdatum juni 2009 ) vom lohn abgezogen . aber der hammer ist das er uns privat letztes jahr seinen geländewagen geliehen hat ,für umzug am wochenende ,und das auch jetzt mit 100euro plus mehrwertsteuer vom letzten lohn abgezogen hat . da war nie die rede von das er das vom lohn abzieht . kann das alles so richtig sein ??????

3 Antworten zu dieser Frage

      • Antwort von nach 23 Stunden 0 hilfreich
        Re: arbeitsrecht

        Hallo, Milano!
        Das was Sie da schildern ist ja wirklich gruselig! Aber solange sich das alle gefallen lassen, wird es sich auch nicht ändern, das kenne ich auch aus anderen Betrieben.
        Das mit der Arbeitskleidung darf er. Das mit dem Geländewagen. Naja, ist a) eine Frage des Beweises, soll heißen, können Sie beweisen, dass er kostenfrei überlassen wurde? und b) eine Sache der Durchsetzung. In Anbetracht dessen, dass der Chef sich seit Sommer diesbezüglich nicht gerührt hat, würde ich überlegen, ihm einen freundlichen Brief zu schreiben. Wahrscheinlich wird er nicht reagieren. Dann bliebe nur noch der Weg zum Anwalt. Und der kostet! Ohne Rechtschutzversicherung würde ich abraten.
        Ich weiß, ist frustend, aber...
        Ihrem Mann wünsche ich bei der neuen Stelle alles Gute!
        Gruß Brigitte

        Liebe/-r Experte/-in, mein problem ist folgendes : mein mann hat bis 31.1.10. bei
        einem dachdecker gearbeitet . es lief nie wirklich korreckt ab
        . den ganzen sommer musten die jungs von 7.30 uhr bis 20 , 21
        , manchal bis 22 uhr arbeiten . aufschreiben durften sie
        natürlich nur 8,5 std. urlaub gab es so gut wie gar nicht .
        und wenn ein netz aufgebaut werden muste weil es zu hoch war ,
        wollte der cheff das nicht ,,kostet zu viel ,, . gott sei dank
        , er hat eine neue arbeit . zum 1.2.10. gefunden und ist da
        weg jetzt !!!!!! jetzt hat der cheff bzw. ex cheff meinem mann
        die arbeitsbekleidung ( 2 hosen , 1 weste , und 1 dicken pulli
        ) (kaufdatum juni 2009 ) vom lohn abgezogen . aber der hammer
        ist das er uns privat letztes jahr seinen geländewagen
        geliehen hat ,für umzug am wochenende ,und das auch jetzt mit
        100euro plus mehrwertsteuer vom letzten lohn abgezogen hat .
        da war nie die rede von das er das vom lohn abzieht . kann
        das alles so richtig sein ??????

        • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
          Re^2: arbeitsrecht

          ES IST MACHMAL ZUM MäUSE MELKEN ; VIELEN DANK Für IHRE ANTWORT ; SCHÖNEN ABEND NOCH

      • Antwort von - abgemeldetes Mitglied - nach 2 Tagen 0 hilfreich
        Re: arbeitsrecht

        Sehr geehrte Nutzerin,

        da geht es leider um einen Einzelfall und seine Beratung. Ich rate in solchen Fällen dazu sofort rechtsanwaltliche Hilfe in Anspruch zu nehmen oder gleich zur Rechtsantragsstelle des Arbeitsgerichts zu gehen. Zuständig ist das Arbeitsgericht am Sitz der Dachdeckerfirma. Die Klage kostet erst mal nur das Risiko dass man auf den Zustellgebühren (zwischen 3,50 € und 7,00 €) sitzen beleibt und den Antrag formulieren die Mitarbeiter dort und der Richter wird den Chef schon "belehren" ;)

        Viel Erfolg

        Lotse

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