Quietschendes Nachschwingen der Decken im Altbau?

Von: , 03.03.2010 11:58 Uhr

Hallo,

ich wohne in einer Berliner Altbauwohnung und leider quietschen hier die Decken sehr stark. Ich habe schon in mehreren Altbauwohnungen gewohnt und weiß das Dielen nunmal knarren und quietschen, aber das hört sich an als würde die gesamte Decke nachschwingen und dabei quietschen.
Das Geräusch tritt auch auf, wenn keiner über den Boden läuft bzw. folgt den Schritten nicht, sondern quietscht immer von der selben Stelle - schnelles/ heftiges Fenster oder Türen schließen reicht schon, um unsere Decke zum knarren und quietschen zu bringen. Dabei ist es egal, ob wir unsere Tür "zu schlagen" oder unsere (Ober-/ Unter-) Nachbarn.

Kann mir jemand sagen, woran das liegen könnte und wie man es vielleicht beheben könnte?
Leider sind unsere Decken nicht so hoch und die Fenster beginnen kurz unter der Decke. so das man kaum eine (zusätzliche) Schalldämmung aufbringen kann.
Außerdem wäre nicht ganz uninteressant, ob unser Vermieter irgendwie verpflichtet ist, das zu beheben? (Wobei der Bewohner über uns sogar Eigentümer seiner Wohnung ist.)


Danke für eure Hilfe,
Caro

6 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 6 Minuten 0 hilfreich
    Re: Quietschendes Nachschwingen der Decken im Altbau?

    Tut mir Leid, ich kann leider nicht weiterhelfen!
    Viele Grüße! Rainer

  2. Antwort von nach 6 Stunden 0 hilfreich
    Re: Quietschendes Nachschwingen der Decken im Altbau?

    Hallo Caro,
    meine persönliche Einschätzung Deines Problems ist folgende:
    Da Berliner Altbauwohnungen bzw. Altbauwohnungen im Allgemeinen normalerweise sehr hohe Decken haben und Du aber sagst in Deiner Wohnung sei das nicht so, gehe ich davon aus das die Decke abgehängt wurde. Es wurde also mal eine Zwischendecke eingezogen um damit das Volumen des Raumes zu verkleinern und somit Heizkosten zu sparen.
    Dafür wurde an der originalen Decke ein Gerüst angebracht welches dann anschließend mit Rigips oder anderen Platten beplankt wurde.
    Diese Platten fangen durch die Druckwellen beim öffnen und schließen der Türen und Fenster an zu schwingen und das darunterliegende Gestell, welches in Deinem Fall aus Metall sein dürfte, quietscht weil sich wahrscheinlich ein Schräubchen oder was auch immer gelöst hat. Der Unterbau Deiner Decke ist also nicht steif genug.

    Soweit meine Vermutungbei Deiner Beschreibung des Problems.
    Beheben ließe sich das ganze wahrscheinlich nur durch öffnen der Decke an der Stelle wo es quietscht um eventuell an die Ursache zu gelangen, ansonsten hilft wohl nur die Vollerneuerung der Deckenabhängung.

    Inwiefern der Vermieter dabei in der Pflicht steht entzieht sich aber meiner Kenntnis.

    Ich hoffe Dir geholfen zu haben und Grüße herzlich aus der Nordheide.

    Martin

    • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
      Re^2: Quietschendes Nachschwingen der Decken im Altbau?

      Hallo Martin,

      danke für deine schnelle Antwort - Ähnliches hatte ich auch schon vermutet. Und da das Geräusch auch nach und nach immer schlimmer wird, scheint sich (was auch immer) immer mehr zu lösen!
      Habe meinen Vermieter kontaktiert, mal schauen was passiert ...

      Danke,
      Caro

      • Antwort von nach 2 Tagen 0 hilfreich
        Re^3: Quietschendes Nachschwingen der Decken im Altbau?

        Viel Glück !!!

        Martin

  3. Antwort von nach 4 Tagen 0 hilfreich
    Re: Quietschendes Nachschwingen der Decken im Altbau?

    Hallo,

    knarrende Dielen habe ich auch schon kennengelernt, aber für das Problem kenne ich auch keine Lösung.
    Bei Google steht auch nicht viel. Vielleicht hat ein Fachmann aus dem Holzhandwerk ein Tipp.

  4. Antwort von nach 46 Tagen 0 hilfreich
    Re: Quietschendes Nachschwingen der Decken im Altbau?

    Hallo,
    ohne den genauen Aufbau der Decke zu kennen ist es sehr schwer heraus zu bekommen aus welchen Gründen die Decke quietscht. Eine Decke bzw. der Boden über ihnen ist aus mehreren Schichten aufgebaut. In jeder Schicht kann das Problem liegen. Da sie nicht der Eigentümer sind, könnten sie den Mangel eh nicht selbst beheben. So wie Sie den Fall beschreiben handelt es sich um einen Mangel, den der Vermieter beheben müsste. Sprechen Sie mit dem Vermieter, ob er den Mangel beheben möchte. Wenn nicht, was anzunehmen ist, so haben sie das Recht die Miete fünf bis zehn Prozent zu kürzen. Mehr ist leider nicht zu machen. Mit einer Mietrechtschutz Versicherung könnten sie versuchen den Vermieter dazu zu bewegen den Mangel zu beheben.
    Diplompfleger

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