Fehler in der Bestimmung der Stimmlage?
Von: - abgemeldetes Mitglied - , 05.04.2010 19:23 Uhr
Hallo, ich bin 15 Jahre alt und interessiere mich seit einiger Zeit für Gesang. Viele Leute loben mich für eine ausdrucksstarke, tiefe Stimme, die sehr angenehm und warm klingt. Meine Redestimme ist im mittleren, wenn nicht eher tieferen Bereich, wenn ich mich auf die Einschätzung meines Umfelds verlasse. Ich habe nun ein paar Mal Gesangsunttericht genommen, gleich in der ersten Stunde der Schock: ich bin ein Tenor. Nicht das ich Tenöre nicht mögen würde, bis vor kurzem habe ich so oft es geht versucht hoch zu singen nur war das sehr unangenehm für mich und ich war oft heiser danach. Ich nutze zum hochsingen in der Regel Kopfstimme, soweit ich mich recht informiert habe, beginnt da die Kopfstimme wo der Adamsapfel beginnt sich nach oben zu schieben das wäre bei mir etwa beim E oder F über dem mittleren C. Mein tiefster Ton, den ich glatt singen kann, wäre das tiefe F oder E. Viel weiter komm ich nicht runter, mit der Kopfstimme kann ich bei hoher Anstrengung vllt. eine halbe Oktave mehr singen, so fiepsige, gebrochene Töne sind noch eine ganze Oktave hinter dem mittleren C erzeugbar. Ich finde tief zu singen angenehmer und ich kann dort die Töne länger halten, besser hoch und runter gehen, und einen mMn schöneren, weichen Klang erzeugen, hoch singen wird manchmal sehr schmerzhaft und ich fühle mich nach dem Unterricht oft unwohl und stickig, sowie habe das Gefühl einen Kloss im Hals zu haben. Meine Lehrerin sagt ich muss lernen, diese hohen Töne zu halten, da die Stimmbänder nicht ausgebildet sind. Grad kann ich aber nicht mehr und bin seit einer Weile ziemlich heiser. Kann sie sich geirrt haben?
