anfangsstadien von multipler sclerose

Von: , 15.04.2010 08:59 Uhr


meine großmutter ist mit 42 an multipler sclerose erkrankt. ich bin 45 und habe seit 5 jahren ein kribbeln über den inzwischen ganzen körper, das sich anfühlt wie tausend ameisen und das von unten bis zum scheitel aufsteigt. nun habe ich gelesen, dass auch dieses einen beginn von ms anzeigen kann.
wer hat damit erfahrung?

17 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach einer Stunde 0 hilfreich
    Re: anfangsstadien von multipler sclerose

    hallo anja
    die ms heißt auch die krankheit mit den tausend gesichtern.
    die symptome können vielfältig sein.
    um eine genaue antwort zu bekommen empfehle ich dir dringend zu einem neurologen zu gehen und dich untersuchen zu lassen.
    liebe grüße
    andy

  2. Antwort von nach einer Stunde 0 hilfreich
    Re: anfangsstadien von multipler sclerose

    Hallo Frau Chand,
    die Multiple Sklerose ist nicht vererblich.
    Die Anfangsbeschwerden einer Mutiplen Sklerose kommen häufig plötzlich, wie Sehstörungen, Schwindel und Kribbeln in den Beinen. Da die Krankheit auch einen Teil des Zentralnervensystems betrifft, ist sie sehr vielseitig. Man könnte den Arzt fragen, ob eine Computertomographie durchgeführt werden kann. Damit ist es am ehrsten möglich, die Krankheit festzustellen.
    Alles Gute
    Finnchen

  3. Antwort von nach einer Stunde 0 hilfreich
    Re: anfangsstadien von multipler sclerose

    Hallo Anja
    Es ist nicht ungewöhnlich, dass mehrere
    Personen einer Familie an MS erkranken können und auch
    das von Dir beschriebene Kribbeln KÖNNTE ein Symptom für
    MS sein. Ein „klassischer“ Beginn für MS ist es
    allerdings nicht unbedingt, zumal der lange Zeitraum von
    5 Jahren mit diesem einzigen Symptom nicht unbedingt
    passt.
    Das „Kribbeln“ kann sehr viele neurologische Ursachen
    haben.

    In Anbetracht des nun schon langen Zeitraums wäre es
    auf alle Fälle sinnvoll, einmal bei einem Neurologen
    vorstellig zu werden.

    Man sagt, MS ist eine Autoimmunkrankheit mit 1.000
    verschiedenen Gesichtern, so dass es schwierig ist, zu
    dem von Dir beschriebenen „Kribbeln“ eine klare Aussage
    zu machen.

    Ich kann Dir nur raten, mit der vorbelastenden MS-
    Familiengeschichte, Dein „Kribbeln“ von einem
    Neurologen abklären zu lassen.

    Tut mir leid, dass ich Dir keine klarere Antwort auf
    Deine Frage geben kann.

    LG Anke
    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ meine großmutter ist mit 42 an multipler sclerose
    erkrankt. ich bin 45 und habe seit 5 jahren ein kribbeln über
    den inzwischen ganzen körper, das sich anfühlt wie tausend
    ameisen und das von unten bis zum scheitel aufsteigt. nun habe
    ich gelesen, dass auch dieses einen beginn von ms anzeigen
    kann. wer hat damit erfahrung?

    • Antwort von nach 22 Stunden 0 hilfreich
      Re^2: anfangsstadien von multipler sclerose

      liebe elisabeth,

      leider ist das nicht das einzige symptom. seit ca. einem jahr kann ich nicht mehr entleeren ohne einlauf und intensiven yoga-bauch- und atemübungen. außerdem seit 3 jahren absolut interesse mehr an sexualität.
      erst jetzt summiert sich das ganze zu einem bild.
      danke für deine antwort!

      gruß,anja

      • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
        Re^3: anfangsstadien von multipler sclerose

        Hallo Anja,
        ja, das Bild summiert sich, aber trotzdem muss ich Dir
        sagen, es KÖNNTE aber es MUSS NICHT UNBEDINGT MS sein.

        Deine Symptome können sehr viele Ursachen haben, aus
        diesem Grund empfehle ich Dir dringend ein Besuch beim
        Neurologen um der Ursache auf dem Grund zu gehen und um
        dann eine geeignete Therapie zu beginnen.

        Sollten sich diese Symptome tatsächlich als MS
        herausstellen, gibt es verschiedene medikamentöse
        Therapieansätze z.B. mit „Interferone“, „Copaxone“,
        „Mitoxatron, „Tysabri“, „Immunglobuline“ u.a.

        Ein „an sich selbst herumdoktern“ könnte definitiv
        Deinen Gesamtgesundheitszustand verschlimmern und Deine
        Lebensqualität weiter reduzieren.

        Es ist mir auf Grund dessen, was Du mir an bereits seit
        einiger bzw. längerer Zeit bestehenden Symptomen
        schilderst, unverständlich, dass Du (so lese ich es
        jedenfalls aus Deinen Zeilen heraus) mit Deinen
        Symptomen noch nicht bei Deinem Hausarzt bzw. bei einem
        Neurologen warst. Also ich persönlich wäre deshalb
        schon lange in Behandlung hätte diese Symptome, die Du
        schilderst, schon lange versucht abzustellen.

        Mir scheint, Du bist eher der Naturmedizin zu getan,
        doch denke ich, wenn die Naturmedizin mit Yoga und
        Atemübungen nicht so richtig die angestrebte
        Verbesserung des Gesamtgesundheitszustands bewirkt,
        dann sollte sich doch einmal die Schulmedizin um Deine
        Symptomatik kümmern. *meineMeinung*

        Also wie schon in meiner ersten Antwort erwähnt, es
        KÖNNTE sich um MS handeln, aber es gibt eben auch sehr
        viele Ursachen für Deine Symptome. Ohne RICHTIGE
        Abklärung Deiner Symptomatik und darauffolgende
        Behandlung riskierst Du auf alle Fälle weitere
        Verschlechterungen Deiner Lebensqualität.

        Ich wünsche Dir ein angenehmes Wochenende
        LG Anke
        ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ liebe elisabeth,

        leider ist das nicht das einzige symptom. seit ca.
        einem jahr kann ich nicht mehr entleeren ohne einlauf und
        intensiven yoga-bauch- und atemübungen. außerdem seit 3 jahren
        absolut interesse mehr an sexualität.
        erst jetzt summiert sich das ganze zu einem bild.
        danke für deine antwort!

        gruß,anja

  4. Antwort von nach einer Stunde 0 hilfreich
    Re: anfangsstadien von multipler sclerose

    Hallo Anja,
    bitte gehe umgehend zu einem Neurologen, der dich dann zum MRT überweist. Laß den Kopf, sowie Hals-und Brustwirbelsäule (wichtig!) beim MRT untersuchen! Falls diese Untersuchung positiv aussieht (für dich negativ) wird im Krankenhaus eine Lumbalpunktion gemacht und falls diese Symptome zu MS gehören hast du die entsprechende Diagnose. Meine Meinung zu deinen Symptomen: Hört sich leider sehr nach MS an. Bitte laß dich genauso untersuchen, wie ich es dir geschrieben habe. Nur so erhälst du Gewissheit. Wünsche dir viel Glück.
    LG
    Jutta [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

  5. Antwort von nach einer Stunde 0 hilfreich
    Re: anfangsstadien von multipler sclerose

    Hallo Anja
    Es ist nicht ungewöhnlich, dass mehrere
    Personen einer Familie an MS erkranken können und auch
    das von Dir beschriebene Kribbeln KÖNNTE ein Symptom
    für
    MS sein. Ein „klassischer“ Beginn für MS ist es
    allerdings nicht unbedingt, zumal der lange Zeitraum
    von
    5 Jahren mit diesem einzigen Symptom nicht unbedingt
    passt.
    Das „Kribbeln“ kann sehr viele neurologische Ursachen
    haben.

    In Anbetracht des nun schon langen Zeitraums wäre es
    auf alle Fälle sinnvoll, einmal bei einem Neurologen
    vorstellig zu werden.

    Man sagt, MS ist eine Autoimmunkrankheit mit 1.000
    verschiedenen Gesichtern, so dass es schwierig ist, zu
    dem von Dir beschriebenen „Kribbeln“ eine klare Aussage
    zu machen.

    Ich kann Dir nur raten, mit der vorbelastenden MS-
    Familiengeschichte, Dein „Kribbeln“ von einem
    Neurologen abklären zu lassen.

    Tut mir leid, dass ich Dir keine klarere Antwort auf
    Deine Frage geben kann.

    LG Anke
    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ meine großmutter ist mit 42 an multipler sclerose
    erkrankt. ich bin 45 und habe seit 5 jahren ein kribbeln über
    den inzwischen ganzen körper, das sich anfühlt wie tausend
    ameisen und das von unten bis zum scheitel aufsteigt. nun habe
    ich gelesen, dass auch dieses einen beginn von ms anzeigen
    kann. wer hat damit erfahrung?

  6. Antwort von nach einer Stunde 0 hilfreich
    Re: anfangsstadien von multipler sclerose

    Hallo Anja
    Es ist nicht ungewöhnlich, dass mehrere
    Personen einer Familie an MS erkranken können und auch
    das von Dir beschriebene Kribbeln KÖNNTE ein Symptom
    für
    MS sein. Ein „klassischer“ Beginn für MS ist es
    allerdings nicht unbedingt, zumal der lange Zeitraum
    von
    5 Jahren mit diesem einzigen Symptom nicht unbedingt
    passt.
    Das „Kribbeln“ kann sehr viele neurologische Ursachen
    haben.

    In Anbetracht des nun schon langen Zeitraums wäre es
    auf alle Fälle sinnvoll, einmal bei einem Neurologen
    vorstellig zu werden.

    Man sagt, MS ist eine Autoimmunkrankheit mit 1.000
    verschiedenen Gesichtern, so dass es schwierig ist, zu
    dem von Dir beschriebenen „Kribbeln“ eine klare Aussage
    zu machen.

    Ich kann Dir nur raten, mit der vorbelastenden MS-
    Familiengeschichte, Dein „Kribbeln“ von einem
    Neurologen abklären zu lassen.

    Tut mir leid, dass ich Dir keine klarere Antwort auf
    Deine Frage geben kann.

    LG Anke
    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ meine großmutter ist mit 42 an multipler sclerose
    erkrankt. ich bin 45 und habe seit 5 jahren ein kribbeln über
    den inzwischen ganzen körper, das sich anfühlt wie tausend
    ameisen und das von unten bis zum scheitel aufsteigt. nun habe
    ich gelesen, dass auch dieses einen beginn von ms anzeigen
    kann. wer hat damit erfahrung?

  7. Antwort von nach 4 Stunden 0 hilfreich
    Re: anfangsstadien von multipler sclerose

    hallo Anja,
    bei mir hat die MS auch mit dem "Kribbeln" angefangen. Es ist aber dann erst aufgrund diverser Untersuchungen diagnostiziert worden. So ein Kribbeln kann mit Sicherheit auch andere Ursachen haben. Am besten mal das Gespräch mit einem Neurologen führen.

    Gruß Helena [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

  8. Antwort von nach 5 Stunden 0 hilfreich
    Re: anfangsstadien von multipler sclerose

  9. Antwort von nach 5 Stunden 0 hilfreich
    Re: anfangsstadien von multipler sclerose

    Hallo Anja
    Ich habe seit 12 Jahren diagnostizierte MS. Ich bin jetzt 52 Jahre alt. Wie von mehreren Seiten vermutet habe ich die MS schon seit meiner Kindheit. Nur war der Verlauf sehr milde.Ich hatte diverse Missempfindungen, die sich immer wieder in Wohlgefallen auflösten.Erst mit 40 wurden die Beschwerden stärker. Im Krankenhaus wurde dann untersucht und diagnostiziert. Dann kam das "Loch" und die Verzweiflung. Der unbedingte Wille etwas dagegen unternehmen zu müssen beherschte ab da meinen Tagesablauf.Ich habe so ziemlich alles (alternative) ausprobiert. Ich bin ein millitanter Gegner der Pharma industrie, so kann ich dir nichts über die Hammermedikamente der Schulmedizin berichten.
    Um in deiner Situation Gewißheit zu bekommen, bleibt dir nur der Untersuchungsmarathon im KH. Und was hast du dann davon? Dir werden dann teure Spritzen vorgeschlagen mit zweifelhafter Wirkung aber in jedem Falle heftigsten Nebenwirkungen.
    Du kannst aber auch entspannen und abwarten.Die Natur der MS bringt dich irgendwann zu einer eindeutigen Situation und dann weißt du es. Frühzeitig Bescheid zu wissen hat keinen Vorteil und hat nichts mit einem besseren Verlauf zu tun.

    Die MS ist nicht das Ende und sie ist bei weitem nicht so schlimm wie sie immer dargestellt wird.Du mußt sie akzeptieren wenn sie da ist und manche Dinge in deinem Alltag ändern.
    Bei mir haben sich aber fast ausnahmslos nur die Dinge geändert, die den ganz normalen Alltagswahnsinn mit seiner Hektik und Anstrengung betreffen.

    Also schalte erst mal einen Gang zurück solange du das selbst beeinflussen kannst. Wenn du auf deinen Körper hörst, brauchst du nicht fühlen zu müssen (kommt dann zwangsläufig).Und laß dich bloß nicht hetzen - bestimm du wo du lang gehst,kein Mann, kein Chef, keine Eltern,Geschwister oder Freunde kennen dich so gut wie du dich selbst.
    Und du bist wichtig - egal was die anderen sagen.
    Hör einfach mal in dich rein und auf deine innere Stimme.
    Wenn du nix hören kannst hilft dein Körper mit Sympthomen.

    Wenn du Fragen hast kannst du mir auch privat an : [E-Mail-Adresse entfernt] schreiben.

    Herzliche Grüße - Ralf

  10. Antwort von nach 6 Stunden 0 hilfreich
    Re: anfangsstadien von multipler sclerose

    Damit würde ich unbedingt zu Neurologen gehen. Je eher man die Krankheit diagnostiziert,desto eher kann die geholfen werden.bei mir wurde die Krankheit vor 8 Jahren im Alter von 45 Jahren festgestellt und ich kann immer noch gehen

  11. Antwort von nach 10 Stunden 0 hilfreich
    Re: anfangsstadien von multipler sclerose

    Hallo,
    bevor du an MS denkst muß alles andere abgeklärt werden,eine MS Diagnose besteht aus vielen Faktoren.
    Deine Symthomatik kann unter vielen Möglichkeiten auch eine Psychosomatische Geschichte sein.
    Bitte suche einen Neurologen auf und lasse dich untersuchen.Pauschal ist das nicht so zu erklären.

    Melde dich wenn du Untersuchungsergebnissen hast.
    Nicht jedes Kribbeln ist MS es können so viele Dinge in Frage kommen.

    Kopf hoch und abklären lassen!!!
    Gruß Gitta




    meine großmutter ist mit 42 an multipler sclerose erkrankt. ich bin 45 und habe seit 5 jahren ein kribbeln über den
    inzwischen ganzen körper, das sich anfühlt wie tausend ameisen
    und das von unten bis zum scheitel aufsteigt. nun habe ich
    gelesen, dass auch dieses einen beginn von ms anzeigen kann.
    wer hat damit erfahrung?

  12. Antwort von nach 2 Tagen 0 hilfreich
    Re: anfangsstadien von multipler sclerose

    hallo,
    ich habe auch dieses kribbeln, wie als währe mein arm eingeschlafen und wacht jetzt
    auf. ich würde mit einem guten neurologen die sachlage besprechen und abklären.

  13. Antwort von nach 12 Tagen 0 hilfreich
    Re: anfangsstadien von multipler sclerose

    Hallo Anja,

    entschuldige die späte Antwort!

    DAS ALLEINE ist kein Anzeichen für Mutiple Sklerose! Es kann auch an einer "normalen" Nervenentzündung liegen oder an einem Problem der Bandscheiben oder unzählige andere Ursachen haben.

    Du solltest damit zum Neurologen gehen. Nur der kann nach gründlichen Untersuchungen eine Diagnose stellen!

    Viele Grüsse
    Angelika

  14. Antwort von nach 12 Tagen 0 hilfreich
    Re: anfangsstadien von multipler sclerose

    .. hm ... noch etwas:

    Egal, was immer dabei herauskommt oder welche Erfahrungen Du mit Deiner Großmutter gemacht hast, NIEMALS den Kopf in den Sand stecken!!! ;-)

    Die Zeit arbeitet für einen. Ich bin 47 Jahre alt und habe die Diagnose vor 7 Jahren bekommen, 5 Jahre täglich Copaxone in den Bauch gespritzt (aua) und habe gerade meine 4. Chemo (Mitoxantron) hinter mich gebracht. Bisher funktioniert alles ganz gut und Du würdest mir nichts ansehen. Klar gibt es Auf und Abs, aber die Einstellung spielt eine enorm große Rolle.

    Auch mit DIESER Diagnose wäre Dein Leben nicht zu Ende!!!

    Ich wünsche Dir alles Liebe und viel viel Glück ... aber vielleicht warst Du in der Zwischenzeit ja schon beim Arzt und weißt mehr ....

    VlG
    Angelika

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