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Re^3: Empfehlung für Freiwilligendienst-Organistationen
Thema Sicherheit:
Es gibt Ecken, da kann man sich als weiße Person aufhalten, in anderen (eher) nicht! Und am besten findet man das heraus, indem man vor Ort bei anderen weißen Personen nachfragt.
Es ist auch so, dass man sich im allgemeinen nicht zu Fuß bewegt, sondern im Auto (was eben sehr einschränkend ist, wenn man kein Auto zur Verfügung hat). ÖPNV in europäischer Art existiert nicht.
Die Südafrikaner habe ich immer als freundlich erlebt, aber aufgrund des krassen Verhältnisses von Arm und Reich kann es (in bestimmten Ecken) eben passieren, dass Begehrlichkeiten geweckt werden (weiß = reich). Und ein Menschenleben zählt dann nicht viel. (Das ist jetzt der "worst case", aber den sollte man immer im Hinterkopf haben.)
Von einem soliden Freiwilligendienst würde ich erwarten, dass er seine Freiwilligen sicher unterbringt und auch eine entsprechende Informationsveranstaltung zum Verhalten vor Ort bietet.
Südafrika ist kein Land, in dem man mal eben unbesorgt losziehen kann, um sich die Gegend anzugucken.
Und tendenziell sind die Gegenden, in denen Freiwillige arbeiten, nicht die, in denen andere unbesorgt Urlaub machen! Eventuell ist es auch in einer Ecke, die wirklich ab vom Schuss ist (also kein Strand, kein Tafelberg, kein Nationalpark).