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nach 648 Tagen
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Re: Gibt es eine Austrittsstelle für Muslime?
Zu Teilen gebe ich der zuvor gegebenen Antwort recht.
Im Grunde verlässt man dann den Weg des Islams, wenn Kopf und Herz nicht mehr sagen, dass es nur einen Gott gibt und Muhammad (saw) sein Gesandter ist. Im Grunde kann man sich darüber streiten, ab wann man eigentlich schon vorher (durch welche Taten) den Islam verlässt.
Und ja, es gib auch keine Stelle im Heiligen Koran, die dann eine Todesstrafe vorsieht. Da der Koran Quelle Nummer eins ist für Muslime und die Sunna sich erst danach anschließt und durch den Koran gerichtet wird, sollte man bei der zuvor genannten Sunna genauer hinsehen, da sie auf den ersten Blick dem Koran widerspricht. Schließlich gibt es eine Stelle im Koran, in der von Menschen geredet wird, die den Islam annehmen, dann verlassen, dann wieder annehmen und dann wieder verlassen. Würde nicht gehen, wenn beim ersten Mal verlassen schon Ende-Gelände wäre.
Und richtig hat der Heilige Prophet Muhammad nie wegen dem Glaubensaustritt eine Todesstrafe vollzogen. Die genannten Überlieferungen beziehen sich auch einen ganz konkreten Fall: die Muslime befanden sich im Verteidigungs-Krieg gegen Nicht-Muslime. Wer zu diesem Zeitpunkt also die Muslime verließ, ist automatisch zum Feindlager übergelaufen und auf Hochverrat steht auch heute noch in so gut wie allen Ländern der Welt die Todesstrafe, da dies eine unmittelbare Lebensgefahr für die Seite bedeutet, von der die Person weggelaufen ist, da sie z.B. Strategien des Militärs etc preisgeben könnte.