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Re: habe eine riesen mathe problem
Hallo Blister,
der Grenzwert einer Funktion gibt wie der Name schon sagt, eine Grenze an, über die die Funktion nie kommen wird, egal was du für die Variable n einsetzt.
Gehen wir erst mal nur auf den Term =1/(n+1)² ein. Was macht dieser Term, wenn du für n eine sagen wir mal unendlich große Zahl einsetzt. Mann nennt dies, n geht gegen unendlich(n→∞). Probier ruhig mal einige Zahlen durch um ein Gefühl dafür zu bekommen.
So nun zu den Grenzwertsätzen.
Es gibt 4 Grenzwertsätze, analog zu den 4 Grundrechenarten. Für dein Beispiel ist der Grenzwertsatz der Summenfolgen der geeignete.
Was sagt der aus? Nun eine Summefolge(z.B. 1+(1/(n+1)²) kannst du zerlegen in 2 Einzelfogen (in deinem Beispiel sind die Einzelfolgen(a,b)a=1 und b=1/(n+1)². Der Grenzwertsatz sagt nun, dass die Summe der Einzelfolgen gleich dem Grenzwert der Summenfolge ist.
Was hat es nun mit der 1 auf sich? Nun die 1 ist eine konstante Folge(ich weiß, klingt komisch). Denn egal was du für n einsetzt, ob nun 10,100 oder das grischiche Staatsdefizit, das kümmert die 1 ja herzlich wenig und bleibt auch deswegen immer eine 1.
Das was du nun hinbekommen musst ist die Grenzwerte von a=1 und b=1/(n+1)² addieren und du bekommst deinen gesuchten Grenzwert.
Viel Erfolg