trauma
Von: , 25.06.2010 00:00 Uhr
Liebe/-r Experte/-in,
Ich suche Experten, die sich mit dem Thema Denkhemmung in Folge von Traumatisierung auskennen.
Es geht im Prinzip darum, dass die betroffene Person das Erleben hat, als sei ihm ein Panzer über das Gesicht gefahren, als sei er kurz vor dem Wahnsinnig werden, als wäre das Gesicht zermatscht. Alter ca, 43 Jahre. Verschlimmerung der Symptomatik seit 10 Jahren, immer schlechteres Kurzzeitgedächtnis. Komplexe Sachverhalte können nicht wie mit 20 oder 30 Jahren abgespeichert werden, FSM negativ, obwohl einmal ein Verdacht bestand.
Laut Aussage von einem sehr fähigen Therapeuten: Denkhemmung als Schutz vor Inhalten, die noch unbewusst sind.
Herankommen an Inhalte extrem schwierig.
Bei Einlassen auf Symptomatik gehen die Körperreaktionen eindeutig in Richtung Tremor, unterdrückte Panik, Schreie, Zittern, Zappeln, unterdrückte Schreie. Verdacht auf frühe Konfontation mit Todesangst. Vater wurde im Krieg als Kind gefoltert. (Systemisch???)
Trotz Traumaarbeit keine Auflösung der Erscheinungen.
Wird als sehr belastend empfunden. Trotz der erschreckenden Bilanz hohe beraterische Kompetenz, stabile Persönlichkeit, gute kreative, kognitive Leistungen. Könnte Burnout vorliegen...
Für Hinweis wäre ich sehr dankbar.
Auch Vermittlung von Therapeuten, die sich wirklich mit der Thematik auskennen wäre hilfreich.
Gruß
P.K.
