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Re: Welche Linux Distribution nehmen?
Hallo Christian,
> Linux ausprobieren, Windows aber trotzdem weiter nutzen
> können...
NORMALerweise ist das KEIN PROBLEM. Je nach Hardware können aber schon mal hier und da Probleme auftreten - in den wenigsten Fällen ist eine Installation nicht möglich.
> Können diese 2 Systeme parallel laufen, ohne sich in die
> Quere zu kommen?
JA! Zuerst (!!!) wird Windows installiert. Dann Linux.
Dringlichst empfehle ich nach Linuxforen zu Googlen! Das sollte eigentlich der erste Schritt sein, bevor wild drauf los installiert wrid. Nicht jeder Drucker funktioniert auf Anhieb - manch einer gar nicht usw. usw.
> Welche Linux Distribution ist für den Einstieg...
Wenn ich jetzt mal annehme das Du nur einfacher Anwender bist, dann empfehle ich Dir Unbutu
http://ubuntu-de.org/
Grundsätzlich könnte ich folgende Faustformel dazu geben.
M$ hat sich sehr viele Gedanken gemacht, wie ein einfacher User möglichst ohne Probleme mit viel automatischen Schnickschnak mit Software umgehen kann.
Allerdings wird er dafür schon kräftig zur Kasse gebeten. Als Linux konkurrenzfähig wurde, hat sich M$ eine ganze fachlicher Menge FALSCHAUSSAGEN und VERUNSICHERUNGEN einfallen lassen, damit er seine Kuh (Otto-Normal-User) weiterhin zur Kasse bitten kann.
Da ich der Meinung bin, das es auch in Zukunft User gibt Computern bequem anwenden wollen, wird M$ so schnell nicht aussterben - egal wie gut Linux wird.
Hinzu kommt, das M$ aufgrund der Softwaretechnik besser geeignet ist, den User im Audio und Video zu frieden zustellen. DVD-Filme kann man zwar unter Linux ansehen, aber bisher sind die wirklich guten Programme unter Windows. Spiele gibt es zwar auch unter Linux, wem aber Brettspiele & Co. zu wenig sind, der ist unter Windows auch besser bedient...
Deshalb habe ich auf fast jedem Laptop (8 Stück) überall noch eine KLEINE (unbedeutende) XP-Windows-Partition, die ich "manchmal" für diese Zwecke nutze: DVD's kopieren, im Zug DVD schauen ...
Wer aber die Bevormundung von M$ satt hat, wer mit seinem Coputer nicht mehr spielen sondern arbeiten will, wer sich von Kostenpflichtiger Software trennen will, wer KEINE VIREN mehr auf seinen Rechner haben will (meine Windowsrechner gehen NIEMALS ins Internet!!! - nur noch Linux), wer auch noch seinen ALTEN Laptop im flüssigen Betrieb halten will, WER ENDLICH SEINE FREIHEIT AUF SEINEN EIGENEN RECHNER ZURÜCK WILL, WER NICHT MEHR STÄNDIG KONTROLLIERT WERDEN WILL WAS AUF SEINEM RECHNER INSTALLIERT IST, usw. usw. usw., der entschließt sich für Linux.
Diese Freiheit muss sich u.U. aber mit etwas Mühe erkauft werden. Damit meine ich, dass es manchmal nicht so bequem ist Linux aufzuspielen. Ich z.B. benutze seit ca. 10 Jahren die Distri openSUSE Linux. Jedesmal wenn ich mich nach ein paar Jahren entschließe auf eine höhere Version zu wechseln, brauche ich ca. 2 bis 3 Wochen bis mein erster Rechner fehlerfrei und zufriedenstellen läuft. In diesen Wochen ist manchmal Haareraufen pur angessagt. Läuft der ganze Kram, dann habe ich JAHRELANG KEINE PROBLEME MEHR !!! UND DAVON TRÄUMEN WINDOWSANWENDER.
Meine Daten sind sicher, sofern die HW nicht mal kaput geht. Hinzu kommt, das ich mitunter 15,-- EUR Grundkosten (Linux-Zeitschrift + DVD) alle Programme habe die ich brauche:
M$ -> Linux
M$-Office -> OpenOffice
MindManager -> XMind
M$-Outxx -> Kontakt
M$-Proje.. -> Planer
xxxx -> boUML
etc.
Auf der Linux-DVD findest Du je nach Distri ca. 2500 Programme zum Installieren. Und was auf der DVD nicht drauf ist, lässt sich i.d.R. aus dem Internet kostenlos downloaden.
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Welche Distri für welchen User:
Unbutu >>> für den einfachen User, der von der Windowswelt die bequeme Installation gewöhnt ist.
Debian >>> für Web-Experten bzw. Web-Adminis. (Unbutu beruht auf diese Architektur, deshalb gibt es in vielen Forum gute Experten die bei Unbutu weiterhelfen). Hier sind viele Experten, die sich mit dem Linux-Kernel auskennen.
openSUSE >>> ist was für foule Softwareentwickler wie ich einer bin. Mir sind die Kernelinnereien und Bastelarbeiten darin zu wider. Ich will Linux installieren, mit Admin-Graphik-Tools warten, Software einfach nachinstallieren und gut ist! Für mich ist es sehr wichtig, dass ich SAP, Eclipse, Perl, MS-SQL u.v.m - also alles für die Softwareentwicklung benutzen kann um damit Software für meine Kunden zu schreiben.
Zu den anderen Disti's kann ich aufgrund fehlender Erfahrung / Kenntnisse nichts oder nicht viel sagen, außer, dass jeder seinen eigenen Liebling finden muss (vergleichbar mit Automarke und Farbe)
Alt Linux,
Archlinux,
CentOS,
Debian,
Fedora,
Frugalware,
Mandriva,
NetBSD,
OpenBSD,
Red Hat,
Sabayon,
Slackware,
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FreeBSD (keine Linux)
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So, ich hoffe ich habe Information liefern können, die eine erste Grundrichtung geben können.
Bitte seid Euch im klaren, dass jeder IT-ler hier eine andere Information niederschreiben würde.
LG (alias) Jiep