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Re: Olympische Spiele aus Politikwissenschaftlicher Sicht
AW:
Unter dem Aspekt "Entwicklungspolitik".
Es sind da zwar jede Menge Unteraspekte zu betrachten (Geschichte des betr. Landes u. der betr. Veranstaltung - das muß man vorher natürlich festlegen u. wissen, um spezifische Fragen stellen zu können; Wirtschaft, also Entwicklungsstand vorher - nachher, begünstigte Industriezweige - Bau-, Transport-, Medien-, Tourismus- und Hotelgewerbe usw.; Politik, also Stand der Entwicklung einer parlamentarischen Demokratie - aber nach welchem Muster?, Menschenrechte und -Verletzungen, staatliche Gruppenzugehörigkeit (zB: G 8? G 20? Entwicklungsland? Region?), Tradition, Stand der politischen Bildung und - Willensbildung, Transparenz, Kleptokratie, Lobbywirtschft, Korruption usw. - um jetzt nur drei Aspekte und einige wenige ihrer Unteraspekte zu bezeichnen) - aber unter dem Aspekt könnte eine politikwissenschaftliche Betrachtung dieser Sport- und Medienveranstaltungen sinnvoll sein.
Der Sinn einer wissenschaftlichen Arbeit ergibt sich u.a. aus der Fragestellung und aus kluger Berücksichtigung der eigenen Fähigkeiten, des Les- und Leistbaren, der zur Verfügung stehenden Zeit und des Zwecks der Arbeit, in klarer Form gefragt: Soll es eine Proseminararbeit oder eine Habilitationsschrift werden? Wird sie mit einem Stipendium gefördert oder nicht?
Ich rate zu einer vorherigen Definition des Begriffs "Entwicklungspolitik", denn daß der ideologisch vermintes Gebiet ist, brauche ich wohl nicht erst zu betonen. Darin liegt aber auch der Reiz. Beispiele: OS in China, gegenwärtige Fußball-WM in Südafrika.
Hier gibt es schon eine Literaturliste für das Beispiel China/Asien: http://www.uni-due.de/oapol/index.php?id=200
Ich wünsche viel Erfolg.
Gruß!