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Re^2: vorversicherungszeit
Vielen, vielen Dank für Ihre Antwort. Zu Ihren Fragen:
Akteuell bin ich freiberufliche Redakteurin, leider durch die Sparmaßnahmen der Sender u. Zeitungen, mit sehr schlechter Auftragslage. Einziges Einkommen zurzeit: Die Witwenrente. Mein Krankenversicherungszustand ist nicht geklärt, da ich nach der Insoenz des Verlages zunächst auf Hartz4 war, mich dort aber nach einem Jahr abgemeldet habe, mich als Freie durchschlug, versichert durch die KSK. Letztes Jahr erneut kurze Zeit Hartz4. Dann wieder KSK. Bin dort rausgeflogen, wurde aus der TK gefeuert und bin seitdem nicht versichert. Jetzt hat die TK um Mitteilung meiner Versicherungzustandes gebeten. - Habe keine. Nun verlagen sie rückwirkend, obwohl sie mich rausgeworfen haben, Beiträge sowie ab sofort 169 Euro mtl. Dem habe ich heute schriftlich widersprochen. Ich war durchgehend von 1966 bis Mai 91 gesetzlich versichert. Teilweise in der Familienversicherung. TK meinte vorgestern: Wenn das stimmt, sei alles okay. Gestern teilten sie mit, dass ich zw. 79 und 93 12 Jahre, 8 Mon., 1 Tg. pflichtversichert gewesen sein muss und heute hieß es, dass dass ich mich 2002 hätte entscheiden müssen, ob ich pflicht- oder freiw. versichert sein wolle. Da habe ich aber im Ausland (Spanien) gelebt u. frei gearbeitet und niemand hat mich über dieses Gesetz informiert. Sie sagen, das sei mein Problem. Habe jetzt selber herausgefunden, dass ich in die Pflichtvers. komme, wenn mein verstorbener Mann eine bestimmte Zeit in der GKV war. Er war von 1994 bis 1992 (gestorben) in der DAK, meistens freiwillig versichert. TK sagt, das sei wurscht, wegen des Gesetzes v. 2002. Habe heute mit Bundesgesundheitsministerium gesprochen. Sie meinten, ich sollte eine Einzelfallentscheidung m. Präzidenz herbeiführen. Ich bin unglaublich wütend. Zumal noch ein Kampf mit der BfA läuft, die seit 92 KV-Beiträge abgezogen haben und niemand weiß, wo das Geld gelandet ist. Ferner haben die meine 3 Kinder bei der Vers-Zeit-Berechnung sowie meine Ausbildungs- und Studienzeit unter den Tisch fallen lassen und noch einige andere Dinge. Sie sehen, bei mir brennt die Hütte.
Viele Grüße aus Berlin und noch einmal herzlichen Dank. Ich lese mir jetzt durch, was Sie mir empfohlen haben.