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Re: Gehörbildung
Hallo Herbert!
Insgesamt kann ich Dir leider nur sagen, dass das eine reine Übungssache ist. Daher kann ich Dir nur ans Herz legen, möglichst viel zu üben. Eine gute Seite zum üben ist, wie ich finde http://www.musicians-place.de/, sowie
http://www.lehrklaenge.de/.
Ich habe damit auch geübt, aber mehr mit den Übungen für Tonsatz.
Übe solange, bis Du alle Intervalle im Schlaf erhören kannst, denn dann werden auch die Melodiediktate, gerade auch die modernen, wesentlich leichter.
Akkordumkehrungen sind relativ gut zu hören, da man lediglich den Aufbau derer wissen muss.
(Vorgehensweise als Bsp.: Ein Akkord wird gespielt. Welches Intervall ist unten? Eine Quarte... Kann es dann also ein Sechstakkord sein? Nein! Der hat eine Terz unten. Es kann nur ein Quartsechstakkord sein.)
Somit helfen einem die Intervallübungen und das Wissen über den Aufbau des Akkordes weiter. Daher empfehle ich, den Aufbau der gebräuchlichsten Akkorde und ggf. noch weitere zu lernen, vieles kann man sich ja logisch ableiten, um dann nach der oben genannten Vorgehensweise zum richtigen Akkord zu kommen.
Die Vorgehensweise gilt aber nur teilweise für die vollverminderten, übermäßigen usw. Ich habe einfach so viele übermäßige Akkorde angehört, bis ich genau wusste, wie der Klang des jeweiligen Akkordes ist.
Sollten noch Fragen offen geblieben, oder meine Formulierung unverständlich sein, bitte ich um eine kurze Nachricht.
Viele Grüße und viel Glück und Wissen bei der Aufnahmeprüfung,
Jakob