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von
nach 19 Tagen
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Re: Mein Hund verträgt sich nicht mehr, was tun ???
Hallo Alexandra71,
habe noch nie einen kastrierten Hund gehabt. Ist es ein Rüde? Davon gehe ich jetzt aus.
Meine Erfahrung mit anderen kastrierten Rüden ist allerdings, dass diese dann umgänglicher sind als vorher. Deshalb werden sie ja manchmal kastriert.
Es kann passieren, dass ein kastrierter Rüden, wegen der fehlenden Hormone, als Hündin erkannt wird und ein Rüde aufsteigt. Dein Rüde kennt das Aufsteigen aber als Unterwerfungsakt. Wenn er sich aber dem anderen Rüden nicht unterwirft, wird er aggressiv. Ist das schon mal passiert, lernt er ganz schnell und verweigert sich lieber anderen Hunden und/oder ist ständig in Warnstellung(Bürste). Beim Zusammentreffen mit anderen Hündinnen erkennen diese auch u.U. eine Hündin. Dann ist manchmal auch Aggression vorprogrammiert.
Eine Begegnung auf der Strasse, an der Leine ist noch was anderes als im Auslauf. Die Leine verstärkt den Mut, durch die direkte Verbindung zum Frauchen. Dann geht er eher in Warnung. Auch ein übermäßiger Beschützerinstinkt kann sich eingestellt haben. Unbewusst durch dich geschürt. Nach der OP war er geschwächt. Man denkt an Schmerzen und Unwohlsein. Dadurch verhetschelt man seinen Hund ganz schnell, wenn ein Artgenosse kommt. Der eigene Hund kann das andere Verhalten seines Menschen nicht einordnen und vermutet vielleicht Schwäche. Dann will er beschützen.
Im Auslauf hat er die Erfahrung, dass gespielt wird und Frauchen fehlt am anderen Ende der Leine. Also lenkt er beim Auftauchen anderer Hunde ab und spielt demonstrativ mit dir(Ignoration zum anderen Hund). Die Ausführungen können aber nur Tipps sein.
Mit freundlichen Grüßen
Apollo12