Gedichtinterpretation gesucht

Von: , 11.10.2010 17:50 Uhr


Hallo,

verzweifle gerade an dem Gedicht "Ihm ist´s verliehn" von Eichendorff, da ich nichts verstehe, es aber interpretieren soll. Vielleicht könnt Ihr mir ja helfen..

Ihm ist´s verliehn

Ihm ist´s verliehn, aus den verworr´nen Tagen,
Die um die anderen sich wie Kerker dichten,
Zum blauen Himmel sich emporzurichten,
In Freudigkeit: Hier bin ich, Herr! zu sagen.

Das Leben hat zum Ritter ihn geschlagen,
Er soll der Schönheit neid´sche Kerker lichten,
Dass nicht sich alle götterlos vernichten,
Soll er die Götter zu beschwören wagen.

Tritt erst die Lieb´auf seine blühnden Hügel,
Fühlt er die reichen Kränze in den Haaren,
Mit Morgenrot muss sich die Erde schmücken,

Süßschauernd dehnt der Geist die großen Flügel,
Es glänzt das Meer- die mut´gen Schiffe fahren.
Da ist nicht mehr, was ihm nicht sollte glücken.


Ich bin über jede Idee und Anregung dankbar.

Grüße, Babbl

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