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Europa war eine Notwendigkeit
Europa ist kein Traum, sondern Wirklichkeit: Spätestens seit dem Römichen Reich gibt und gab es immer wieder Bestrebungen, Europa als ein Gemisch griechischer und jüdischer Ideen, als einen einzigen, zusammenhängenden und trotz aller Verschiedenheiten der einzelnen Völker zusammengehörenden Kontinent zu verstehen. Doch ist dieser Kontinent während zwei Jahrtausenden ständig von Kriegen geschüttelt worden, Migrationen friedlicher und kriegerischer Natur sorgten für eine Verschmelzung der Kulturen, die weit über das jeutige "Multi-Kulti" hinausging.
Nach dem 1. Weltkrieg war man sich in allen verwüsteten Ländern mit Millionen von Toten einig: Nie wieder Krieg. 1923 schuf der Ungare und Österreicher Goudenhove-Galeri die Pan-Europäische Gemeinschaft, die sich innerhalb des Völkerbundes für ein geeintes Europa aussprach.
Aber der Hass der Völker, insbesondere der rechts stehenden Politiker, war bnoch zu gross. Es musste der 2. Weltkrieg kommen, bevor insbesondere Winston Churchill den paneuropäischen Gedanken wieder aufnahmen (Rede in Zürich 1947)
In Frankreich und Deutschland kamen Leute an die Macht, welche den Weltkrieg miterlebt hatten und versuchen wollten, den alten Kontinent fortan vor Krieg zu verschonen. Adenauer, in Frankreich Schumann, sorgten dafür, dass Europa wenigstens wirtschaftlich zusammenwuchs. (Montanunion). Der europäische Gedanke schuf zunächst zwei Gebilde, die europäische Gemeinschaft einerseits, anderseits die EFTA, eine reine Wirtschaftsvereinigung. Bis 1992 sah es so aus, als ob sich Europa in zwei Klassen teilen würde, einerseits die ehenaligen Eftaländer, die scih in einem EWR Europäischen Wirtschaftsraum zusammentun sollten, andererseits die Europäische Union. Wäre die Schweiz damals beigetreten, ich bin sicher, das heutioge Europa sähe anders aus: Die neu dazu gekommenen Oststaaten hätten wohl zum EWR gehört, der von der Union immer ernster zu nehmen war.
Heute wissen wir, dass der Euro als europäische Wä$hrung zu früh eingeführt wurde, zu einer Zeit nämlich, als die einzelnen Volkswirtschaften noch lange nicht gleich tickten. Verschlimmert wurde dies durch den übereilten Beitritt der Oststaaten.
Europa verdanken wir immerhin etwas: Seit über 60 Jahren gab es in Zentraleuopa keinen Krieg mehr. Das hat es in den 2000 Jahren seit Cäsar nie mehr gegeben!
Euopa braucht heute weniger Bürokratismus, dafür mehr Demokratie. Das Europa-Parlament muss dringen gestärkt werden. Die Regierungschefs müssen zu einer Exekutive zusammenwachsen, die ganz Europa vertritt.
Mit freundlichen Grüssen
Bernhard Schindlöer
Oberhubelstrasse 33
5742 Kölliken Schweiz$
e-mail: brigitta132bluewin.ch