Wasserschaden
Von: , 06.11.2010 19:18 Uhr
Liebe/-r Experte/-in,
Hallo, ich habe eine ganz dringende Frage. Wir wohnen seit 7 Jahren in einer Eigentumswohnung. Vor ca. 4 Wochen stellten wir Schimmelbefall im Schlafzimmer und in der Abstellkammer fest. Die Wandfeuchtigkeit wurde gemessen und erhebliche Feuchtigkeit festgestellt. Die Tapete, der Putz wurde entfernt und siehe da, unter dem Putz befand sich eine Styroporplatte. Wahrscheinlich vor 35 Jahren als Innendämmung angebracht. Damals ok, heute grundsätzlich falsch. Lt. Verwalter, der mit 2 Architekten vor Ort war, handelt es sich um Kondenzflüssigkeit die sich im Laufe der Jahre bedingt durch die Wärmebrücke angestaut hat, es ist eine Außenwand. Seit 2 Wochen läuft ein Trocknungsgerät im Schlafzimmer 24 Std. am Tag und wir haben jetzt schon 13 Ltr. Wasser aus der Wand geholt (die Wand hat ungefähr 10 qm). Wir wohnen hier mit 2 Erwachsenen und einem Kleinkind. Der Balkon der rechts oben über der Wand ist also sich L-förmig zur betroffenen Wand befindet wurde vor 2 oder 3 Jahren wg. Undichtigkeit saniert. Kann es sein, dass jetzt erst die Feuchtigkeit bei uns durchkommt und wenn ja wie kann ich das nachweisen, bzw. habe ich überhaupt noch eine Chance dazu? Man rät mir jetzt zu Calzium-Silikat Platten für die Innenverkleidung, aber es geht hier schließlich um ca. 2000 € und meine Angst, dass ich diese unnötigerweise selbst bezahlen soll. Außerdem kann ich mir nicht erklären, warum die Leute unter uns und über uns solche angeblichen Schäden durch Kondenzflüssigkeit nicht haben. Sowohl mein Lüftungs- als auch Heizverhalten sind genau so wie sie sein sollten. Hier habe ich alles richtig gemacht. Habe schon an einen Gutachter gedacht, aber der ist ja unbezahlbar. Danke für eure Hilfe, bin noch in Erziehungsurlaub und unser Geld ist gerade nicht so dicke
