faire Produkte vor- und nachteile??
Von: , 03.03.2011 17:42 Uhr
Faire Produkte sind Produkte,die nicht durch Kinderarbeit entstehen.
Siehe Frage.
Danke im voraus :)
Faire Produkte sind Produkte,die nicht durch Kinderarbeit entstehen.
Siehe Frage.
Danke im voraus :)
Faire Produkte (Sie meinen wahrscheinlich faire Preise oder fairer Handel) sind Produkte, für die der Erzeuger einen Preis bekommt, der in einem "fairen" Verhältnis zum Ladenpreis für den Endkunden steht. Und damit nicht ein unverhältnismäßig großer Anteil auf Verarbeitung, Verpackung, Transport und Handel entfällt. Beispiel: Milchpreise in Deutschland und Kaffee in Äthiopien.
Meiner Meinung nach hat das mit "Kinderarbeit" erstmal nichts zu tun. Da wäre "faire Produkte" dann eine Wortneuschöpfung..
Fair gehandelt heißt nicht nur, dass die Produkte nicht in Kinderarbeit gefertigt sind, sondern auch, dass bestimmte Grundsätze eingehalten werden:
Hier die Grundsätze von Fairtrade lt. Wikipedia:
Im Einzelnen unterstützen Befürworter des fairen Handels generell die folgenden Grundsätze:
Chancen für wirtschaftlich benachteiligte Produzenten schaffen: Fairer Handel ist eine Strategie zur Linderung von Armut und zur Förderung einer nachhaltigen Entwicklung. Er soll Chancen für Hersteller schaffen, die wirtschaftlich benachteiligt oder vom bestehenden Handelssystem an den Rand gedrängt worden sind.
Zahlung eines fairen Preises: Der Preis soll im Dialog zwischen den Handelspartnern festgelegt werden und unabhängig von den Schwankungen der Weltmarktpreise stets die Produktionskosten decken, die Existenz der Produzenten sichern, eine sozial gerechte und umweltverträgliche Produktion ermöglichen. Darüber hinaus wird oftmals eine Prämie bezahlt, mit der die Bauern oder Arbeiter gemeinschaftliche Projekte zur langfristigen Verbesserung ihrer Situation umsetzen können. Bei Bedarf werden Vorfinanzierungen gewährt.
Sozialverträgliche Arbeitsbedingungen: Das Arbeitsumfeld muss sicher und gesundheitsverträglich sein. Ausbeutung, Kinder- und Sklavenarbeit ist verboten. Die Gewerkschaftsfreiheit muss gegeben sein.
Gleichberechtigung von Frauen: Frauen werden immer für ihren Beitrag im Herstellungsprozess angemessen bezahlt und innerhalb ihrer jeweiligen Organisationen gestärkt.
Aufbau von Kapazität und Know-how: Fairer Handel soll die Produzenten unabhängiger machen und sie befähigen, sich auf dem Markt zu behaupten.
Transparenz und Verantwortung: Fairer Handel bedeutet transparente Geschäftsführung und kommerzielle Beziehungen, um fair und respektvoll mit Handelspartnern umzugehen.
Umweltschutz: Ökologische Landwirtschaft ist nicht zwingend vorgeschrieben, wird jedoch gefördert. Bestimmte besonders umweltschädigende Pestizide sind im Anbau untersagt.
Fairer Handel kann auch als eine Variante des Handels mit Markenartikeln gesehen werden, wobei der Mehrwert der Marke dadurch dargestellt wird, dass mit dem Mehrpreis, den der Verbraucher bezahlt, wirtschaftlich schwächeren Menschen geholfen werden soll. Anders als z. B. bei Wohlfahrtsmarken soll diese Hilfe jedoch nicht unbeteiligten Dritten, sondern den Produzenten zugutekommen, sodass der Bezug zwischen Leistung und Einkommen gewahrt bleibt.
Ich hoffe, das hat Dir geholfen.
Gaby
Liebes girly_girl,
hier ein interessanter Link, in dem Fair Trade erklärt wird und eine Pro und Contra - Liste beigefügt ist:
http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Fair_Trade.html...
Viele Grüße,
Inara
tut mir leid, bin weit weg - ohne Internetverbindung - nur sehr sporadisch in einem naheliegenden Dorf...hier im Café kann ich nnicht auf so eine Frage eingehen...
chingolo
Hallo, Girly_Girl_1996,
habe deine Frage nicht ganz verstanden. Möchtest du wissen, wie man Vor- und Nachteile schreibt?
Oder dass man hinter dem Doppelpunkt hierbei groß weiterschreibt?
Oder das Faire Produkte ohne Kinderarbeit entstehen?
Liebe Grüße von Stefanie.