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Re: Windows XP installieren
Hmmm...ich kann die eigentliche Frage nicht erkennen. Daher mal vorab was zum Thema "Virus":
Das Formatieren einer Festplatte dient nur sehr eingeschränkt dazu, einen etwaigen Virus zu entfernen. Sitzt dieser zum Beispiel im sogenannten Bootsector, dann bleibt er dort auch nach der Formatierung. Wenn das System schon so weit ist, dass es von CD bootet, dann empfieht es sich über eine CD zu starten, die einen Virenscanner enthält. So etwas gibt es z.B. von Avira tagesaktuell zum kostenlosen Download:
http://www.avira.com/de/support-download-avira-antiv...
Bei den Festplatten-Anschküssen gibt es zwei Varianten:
1) IDE / ATA
Diese etwas ältere Variante sollte eigentlich auch noch auf neueren Mainboards funktionieren - realtiv häufig findet man noch CD- bzw. DVD-Laufwerke, die diesen Anschluss benutzen. Hierfür wird ein 40-poliges Anschlusskabel mit einem entsprechnd breiten Stecker benötigt.
2) SATA
Dieser vergleichsweise neue Anschlußtyp hat relativ schmale Kabel und findet sich erst auf neueren Mainboards. Ein Adapterstecker o.ä. auf IDE gibt es nicht.
Wenn der Rechner neu ist, dann ist es also sehr wahrscheinlich, dass er beide Anschlussmöglichkeiten besitzt. Wenn es ein nagelneues Gerät ist, dann kann ich mir auch gut vorstellen, dass Windows XP mit dieser aktuellen Hardware Probleme hat. Man sollte nicht vergessen, dass XP ca. 9 Jahre alt ist - in diesem Geschäft eine halbe Ewigkeit. Selbst wenn man XP irgendwie auf der Kiste installieren kann, dann sollte man sich auch im Klaren darüber sein, dass Microsoft keine Sicherheitsupdates mehr dafür entwickelt. Taucht also eine neue Schwachstelle auf (die bisher noch nicht geschlossen wurde) so bleibt man damit verwundbar.
Lange Rede, kurzer Sinn: Ich würde es nach dem Virencheck leihweise mit Windows Vista od. 7 versuchen. Bei der Installation braucht man keine PID einzugeben (den Schritt einfach überspringen) und kann dann 30 Tage (??) damit arbeiten, bevor die Zwangsaktivierung nach einer PID verlangt. In Win XP würde ich persönlich nicht allzuviel Aufwand investieren. Und wenn Du Dich traust, dann gibt's auch Linux-Varianten, die seitens der Installation und für Alltagsarbeiten kein Expertenwissen mehr voraussetzen.
Viel Glück
.olaf