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von
nach einem Tag
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Re: haus zurück bekommen oder miete?
Hallo,
erst mal der Hinweis, dass das hier natürlich keine Rechtsberatung sein kann. Die kann dann nur ein Anwalt geben.
Klar sein sollte, dass das Eigentum am Haus nach wie vor bei A liegt. Daran ändert auch eine Heirat nichts, es sei denn dies wäre irgendwie vereinbart worden. Ein Anspruch von B könnte jedoch aus der "Zugewinngemeinschaft" resultieren, d.h. an einer Wertsteigerung der Immobilie während der Ehe würden beide je 50% beteiligt.
So weit bin ich mir recht sicher. Jetzt wird es für mich schwierig und ich kann nur schreiben, wie ich mich (In Position A) selber verhalten würde.
1. Rechtsberatung durch spezialisierten Rechtsanwalt. Die Beratung sollte mit einer entsprechenden Rechtsschutzversicherung kostenfrei sein. Wäre schön, wenn der Rechtsanwalt das Beratungsergebnis verschriftlichen würde.
2. Wenn das Beratungsergebis für mich positiv ausfallen würde, d.h. ich hätte einen durchsetzbaren Anspruch (auf Auzug von B oder auf Mietzahlung von B evtl. auf Schadenersatz) würde ich versuchen mit B eine einvernehmliche Lösung zu finden. B müsste dabei auch klargemacht werden, dass auf B die Kosten eines evtl. verlorenen Prozesses zukommen. Und naürlich (wenn B sich rechtswidrig verhalten haben sollte) die Schadenersatzforderungen.
3. Einerseits je nach eigenem Ziel versuchen etwas zu "pokern" andererseits auf B zugehen und möglicherweise (teilweise) auf eigene Ansprüche verzichten um das eigene Ziel zu erreichen. Kann ein Freund/ Verwandter das übernehmen, der sich mit A gut steht und dem B vertraut?
4. für das ganze sollte man sich vorher einen eigenen zeitlichen Rahmen stecken. Auf Deutsch: Wenn das Ziel durch Verhandlung mit A nicht bis zum Datum xy erreicht ist, und wenn die rechtlichen Vorraussetzungen vorliegen, dann konsequent durch Rechtsanwalt Klage erheben lassen.
Es kommt ganz darauf an, wie sich A und B getrennt haben und ob es noch möglich ist, vernünftig miteinander zu reden. Wenn es vorher Stress, Verletzungen, Rachegefühle o.ä. gegeben haben sollte, wird eine einvernehmliche (vernünftige) Lösung wahrscheinlich sehr schwer. Dann führt kein Weg an "Stress und Anwälte" vorbei.
Warum nicht auch das Vorgehen bei der Rechtsberatung einmal ansprechen? Ein weiterer Weg könnte auch eine Mediation sein, bei der die beiden Parteien an einen Tisch gebracht werden und miteinander reden.
Und wie gesagt: Meine persönliche Meinung, die ersetzt natürlich keine qualifizierte Rechtsberatung!