Antwort
von
nach 23 Stunden
1
hilfreich
Re: Fahrschulleiter treibt übler Spiel
Hallo,
also an den 30 Doppelstunden ist schonmal nicht viel auszusetzen, das ist so der Durchschnitt. Manche brauchen mehr Stunden, andere weniger.
Warum wollte Sie die Prüfung denn noch nicht machen? Eine Prüfung kurz vorher abzusagen, ist sehr schwer... Der Prüfer vom Tüv muss trotzdem bezahlt werden, und je nachdem wie kurzfristig das ist, will der Fahrlehrer trotzdem sein Geld haben, weil es für ihn ja dann Stundenausfall ist. Allerdings muss jeder gute Fahrlehrer vorher mit seinem Schüler abklären, ob er sich fit genug für eine Prüfung fühlt. Und wenn dem nicht so ist, er aber schon zur Prüfung angemeldet ist, weil der Fahrlehrer meint er schafft das, dann müssen die vermeintlichen Defizite bis dahin ausgeräumt werden, sodass der Fahrschüler sich wirklich sicher fühlt. FL mit Berufserfahrung haben aber eigentlich ein Gespür dafür, ob der Schüler bereit ist für die Prüfung oder nicht. Zumindest sollten Sie das. Und dass deine Tochter durchgefallen ist, muss nicht am Fahrlehrer liegen. Es wurde ihr wohl auch gesagt, warum sie durchgefallen ist; schließlich entscheidet das immer noch der Prüfer vom Tüv und nicht der Fahrlehrer. Und hätte deine Tochter während den Fahrstunden tatsächlich unter dem Einfluss von Drogen gestanden, dann hätte der FL mit ihr überhaupt nicht fahren dürfen!
Dass der Fahrlehrer gesagt hat, dass deine Tochter nie den Führerschein bekommen soll, ist natürlich das schlechteste was er machen konnte... aber manchen liegt das Auto fahren einfach nicht. Du warst bei einer Fahrstunde deiner Tochter dabei, und hast gesagt, dass sie das gut gemacht hat. Hast du sie beim fahren neutral "bewertet", so als ob du sie vorher noch nie gesehen hättest?
Also Zeiten von 20 bis 21:30 Uhr sehe ich nicht als unmögliche Fahrzeiten. Das sind die ganz normalen Arbeitszeiten eines Fahrlehrers. Morgens haben die wenigsten Fahrschüler Zeit, also wird nachmittags und nach dem Theorieunterricht gefahren.
Von einer Anzeige würde ich abraten. Was ihr machen könntet und was wahrscheinlich das beste wäre, ist sich eine andere Fahrschule zu suchen. Deine Tochter kann sich erkundigen in welcher Fahrschule ihre Freunde sind / waren und ob sie da gute Erfahrungen mit gemacht haben. Oder ihr geht direkt in eine andere Fahrschule Eurer Wahl und lasst euch vom Fahrlehrer informieren. Ein Wechsel dürfte kein Problem sein, den Papierkram übernehmen dabei eigentlicht die Fahrschulen. Und auch wenn eine neue Fahrschule teurer sein sollte wie die alte, lasst euch davon nicht abschrecken. Qualität kostet halt etwas mehr, ich geb lieber mehr Geld für eine Fahrstunde bei einer qualitativ besseren und teureren Fahrschule aus, als bei qualitativ schlechteren und billigeren Fahrschule, wo man dann in der Prüfung durchfällt und letztlich genauso viel, wenn nicht sogar noch mehr bezahlt, wie bei einer besseren Fahrschule.
Ich wünsche euch alles Gute und hoffe, dass deine Tochter schnell und gut zum Führerschein kommt.
Nicht alle Fahrlehrer / Fahrschulen sind schwarze Schafe!
Gruß
Tina
Hallo,
hier die ganze story:
Insgesamt hat sie 30 Doppeltstunden. Vergangener Donnerstag
wurde sie gegen ihrem Willen für die praktische Prüfung
angemeldet, die sie nicht bestanden hat. Am Abend ging los:
der Fahrschulleiter hat bei uns angerufen um mit meiner
Tochter zu sprechen; ich wollte aber eine Begründung für die
Missere von ihm hören. ...und dann kam es: meine Tochter wäre
"begriffsstützig" und sie würde Drogen nehmen. Ich war platt
aber das war längst nicht alles; der Fahrschulleiter hat vor
einer Bekannte meiner Tochter geäußert: "die sollte nie den
Führerschein bekommen". Dadurch, dass er nicht der Fahrlehrer
meiner Tochter war, hab ich ihm vorgeschlagen uns die
Fahrweise meiner Tochter gemeinsam anzuschauen; das taten wir
am nächsten Tag und meine Tochter hat sich sehr gut
geschlagen;
dann habe ich nach einer Lösung gefragt indem ich von Anfang
an die Voraussetzung geäußert habe, dass meine Tochter mit ihm
fahren soll und nicht mehr mit dem Fahrlehrer den sie hatte.
Wir haben vereinbart am Samstag zu telefonieren um die
Vorgehensweise für die nächste Woche zu besprechen.
Stattdessen ruft er meine Tochter an und fragt sie was sie
dazu meinen würde: wie viele Stunden sie noch bräuchte und
dass er keine Zeit für Sie hat aber ein dritter Fahrlehrer mit
ihr fahren würde.
Was für ein Spiel wird hier auf Kosten meiner Tochter
gespielt?????????
Ich würde dieses Wesen wegen Verleumdung anklagen!
Ich weis leider nicht weiter: wie erlaub sich ein FahrLEHRER (
die Betonung liegt auf sein pädagogisches Können)mein Kind so
fertig zu machen.
Was er unter "Drogenkonsum" nennt ist vieleicht das Ergebnis
der unmöglichen Fahrzeiten die der Fahlehrer vereinbart hat:
vo 20 bis 21:30.