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Re: Shampoos aus dem Supermarkt
Silikon ist ein künstliches Lipid aus dem Elementen Silicium und Sauerstoff, das in der Umwelt nicht abgebaut werden kann.
Um Kosmetikprodukte schön geschmeidig zu machen, werden ihnen häufig Silikonöle untergemischt. Sie geben ein seidiges Hautgefühl, verteilen sich optimal und verlängern die Dufthaftung - ideal für Körperöle mit Parfüm. Silikone sind wasserabweisend und werden deshalb häufig in Handcremes eingesetzt. Problematisch ist dabei, dass sich die Haut gut anfühlt, der tatsächliche, möglicherweise ungute Zustand wird mit silikonhaltigen Produkten nur kaschiert. Charakteristisch ist auch ihr hohes Spreitungsvermögen.
In Haarpflege-Produkten sorgen sie für künstlichen Glanz: Das einzelne Haar wird mit einem Film überzogen, der auch brüchige Spitzen umhüllt. Häufig wird von Anwenderinnen berichtet, dass Silikon auf Dauer die Haare beschwert und Haarfarben und Dauerwellen nicht gut angenommen werden (Built-Up-Effekt).
Auch im dekorativen Bereich werden Silikone gern eingesetzt, besonders bei sogenannten Longlasting-Produkten wird dadurch die lange Haltbarkeit erreicht.
Pflegen können Siliokone nicht, da sie zwar "Öle" genannt werden, aber rein chemisch gesehen gar keine sind, sondern Kunststoffe (plastic).
Wasserlösliche Silikone:
Dimethicone copolyol (Synonym: Dimethylsiloxane-glycol copolymer)
Hydroxypropyl
Lauryl methicone copolyol
Polysiloxane
Trideceth-12
PEG/PPG-14/4 Dimethicone
Hydrolyzed Wheat Protein PG-Propyl Silanetriol (silikon-"verdelte" Weizenprotein)
Bedingt wasserlösliche Silikone:
Amodimethicone
Behenoxy Dimethicone
Stearoxy Dimethicone
Nicht wasserlösliche Silikone:
Dimethicone
Dimethiconol
Cetearyl methicone
Cetyl Dimethicone
Cyclomethicon
Cyclopentasiloxane
Stearyl Dimethicone
Trimethylsilylamodimethicone