zeigt jesus gefühle?

Von: , 23.05.2011 16:07 Uhr

und wenn ja, an welchen stellen in der Bibel kann ich das nachweisen?

23 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 41 Minuten 1 hilfreich
    Re: zeigt jesus gefühle?

    Hallo hannaroana!

    in erster Linie musst du aufpassen, welches Bild von Jesus denn nun das wahrscheinlichere ist. In der katholischn Theologie ist die Bibel zwar ein sehr wichtiges Buch, aber sie gilt als Leitfaden, nicht als Richtlinie oder Bezeugung des ganzen. Die Theologen wissen, dass die Evangelien teilweise voneinander abgeschrieben worden waren und zudem auch viel von der Fantasie des Erstellers abbekommen haben.

    Jesus an sich trat in Fleisch und Blut auf, damit er Zugang zu den Menschen hat, musste er in der Lage sein auch Gefühle zu zeigen. Denn es war in erster Linie Zuneigung und Liebe, die er versuchte in die Herzen der Menschen zu pflanzen. Denn nur durch Liebe, Nächstenliebe, Respekt lässt sich Frieden länger wahren.

    Nun zu einigen Versen:

    "Ich gebe euch ein neues Gebot: Liebt einander.
    Ihr sollt einander so lieben, wie ich Euch geliebt habe."


    (Johannes 13,34)

    ----
    "Sammelt euch nicht Schätze auf der Erde,
    wo Motte und Rost sie zerstören,
    und wo Diebe durchgraben und stehlen;
    aber sammelt euch Schätze im Himmel,
    wo weder Motte noch Rost sie zerstören,
    und wo Diebe weder durchgraben noch stehlen;
    denn wo euer Schatz ist, da wird auch euer Herz sein."

    (Matthäus 6,19-21)

    -----------------

    Solche Gleichnisse kann er nicht von sich geben, wenn er keine Gefühle hätte oder zeigen könnte. Jesus wäre ein ziemlicher Heuchler. Aber über den Mensch Jesus ist nur sehr wenig bekannt, du kannst also seine Gefühle weniger aus seinen Worten ergründen, als aus seinen Taten, von denen in der Bibel und anderen Quellen berichtet wird.

    Jesus hat ein Leben in armut geführt, zog durch die Lande und predigte für eine gute Sache. Er wollte die Menschen zur Abkehr von Gewalt und Sünde bringen und sie auf einen rechten Pfad führen, der ohne Konflikte miteinander sind.

    Abgesehen vom religiösen Teil, war Jesus demnach auch ein richtiger Philosoph, denn diese Sprüche wurden ihm sicherlich nicht von einem "Gott" in den Kopf projeziert, sondern er wuchs mit dem Potenzial dazu auf. Jesus sprach aller Wahrscheinlichkeit aramäisch und damit so gut wie kein römisch. Zur Zeit Jesus waren die Römer überall und stellten die Besatzungsmacht. Auch wenn die Römer einige Modernisierungen brachten, so unterdrückten sie das Volk und duldeten die jüdische Bevölkerung nur deshalb, weil sie immer die Mehrheit stellten.

    Jesus musste daher sehr selbstlos handeln, denn das Risiko kannte er, was mit jemanden passiert, der solche Predigten hielt. Denn eine menge anderer Wanderprediger waren schon zu der Zeit auf dem Kreuz gelandet und das wusste Christus nur allzu gut. Da er regelmäßig woanders war, müsste er auch viele Dinge erfahren haben.

    Schau dir also einfach mal die Evangelien an, nimm dir die selbstlosesten und friedlichsten Taten heraus, zum Beispiel die "Wunderheilungen" Jesus, zeugen von Zuneigung, Nächstenliebe und Mitgefühl.

    Jesus als Mensch wird in der Bibel nur wenig thematisiert, da er in der katholischen Kirche der letzte Prophet ist. Im übrigen ist Jesus auch im Koran der letzte Prohphet der auftreten wird. Denn mit ihm geht die Apokalypse los, wenn das jüngste Gericht sich zeigt. Wobei Jesus wohl nicht als Zerstörer der Welt fungiert, sondern all jene versucht zu bekehren, die dies auch wollen.


    Versuch das christlich orientierte Leben Jesus nach zu vollziehen, seinen Werdegang, seine Taten. Gefühle zeigt er den Menschen gegenüber, da er sie bekehren möchte zu besseren Menschen. Wobei das "besser" einfach bedeutet, dass die Leute sich nicht gegenseitig abschlachten, ausgrenzen und im Stich lassen wollen. Auch wenn Jesus einige Sachen von sich gibt, die in der heutigen Zeit weniger bestand hätten, aber Niemand kann universell für alle Epochen predigen. Anpassen musste sich also auch ein Gottessohn, zumal es den freien Willen gab und da musste Jesus entgegenkommend sein und nicht umgekehrt. Zugang zu den Menschen gibt es am besten durch Gefühle, denn sachliche Sachen wirken nicht zu der damaligen Zeit. Denn die Leute benötigten Motivation und Ansporn, der ihren Glauben bestärkt.

    Also wenn du bestimmte Teile suchst, kann ich ja mal später in meine Bibel schauen. Bin selber kein Christ, sondern ein Agnostiker, habe aber den Religionsunterricht in der Schule besucht und immer als Kursbester abgeschnitten, da mich Theologie an sich immer interessiert hat, kann man dem ganzen auch sehr positive und philosophische Dinge angewöhnen (habe später sogar Religion und Philosophie in der Oberstufe gehabt und das als erster Schüler in der Schulgeschichte, da die beiden Kurse sich eigentlich ausschlossen, man durfte so gesehen nur eines wählen, aber ich hatte Glück).

    Gerne helfe ich dir, müsste nur wissen wie genau die Aufgabe lautet und für welchen Fach- und Glaubensbereich ist.

    Gruß:
    Jandos

    • Antwort von nach einer Stunde 0 hilfreich
      Re^2: zeigt jesus gefühle?

      hallo jandos,
      ich suche bestimmte Textstellen im Neuen Testament in denen deutlich wird wie Jesus mit Trauer oder Liebe zb. umgeht. oder eben generell mit Gefühlen, als Beispiel dafür wurde mir von meinem Lehrer die stelle mit maria und martha gesagt in der Jesus martha sagt sie solle ihre Pflichten nicht über ihre Gefühle stellen und nach ihren Gefühlen handeln. ich soll nun noch weitere ähnliche Texstellen finden hast du eine idee?
      mein thema heißt "Gefühle im Christentum - erlaubt oder unterdrückt" in dem Fach evangelische Religion jedoch soll ich schon übergreifend für das Christentum recherchieren!
      eine zweite wichtige frage wäre nochmal wie man im Christentum mit Trauer umgeht, weißt du dazu etwas?
      vielen lieben dank im vorraus,
      hanna.

      • Antwort von nach 4 Stunden 0 hilfreich
        Re^3: zeigt jesus gefühle?

        Hallo Hanna!

        Ich brauche ein wenig Zeit, um alles zusammen zu suchen, ich denke ich weiß schon genau, welche Hilfestellungen du gut gebrauchen kannst.

        Wie viel Zeit hast du für deine Aufgabe? Denn wenn ich es dir morgen früh hier schreiben kann (wird ein verdammt langer Text am Ende werden), dann könnte ich alle Bezüge nehmen und du hättest eine brauchbare Grundlage für dein Referat. Werde dann auch die passenden Textpassagen aus der Bibel hervor holen.

        Freundliche Grüße:
        Jan

    • Antwort von nach 6 Stunden 0 hilfreich
      Re^2: zeigt jesus gefühle?

      vielen lieben dank bis morgen ist natürlich vollkommen okay! das würde mir wirklich weiterhelfen!!

    • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
      Re^2: zeigt jesus gefühle?

      Hallo Jan,
      ich wollte nur fragen ob du noch zeit findest mir eine ausführlichere Antwort zu zuschicken, da die Zeit etwas drängt. vielen Dank und viele liebe Grüße, Hanna.

      • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
        Re^3: zeigt jesus gefühle?

        Aus der Sichtweise der christlichen Lehre, definieren sich die zwei größten Rollen von Jesus Christus darauf, dass er der "Sohn" Gottes sei und der wichtigste Prophet der christlichen Geschichte. Das Zweitere ist keine Aberkennung der Taten vorheriger Propheten, sondern beruht darauf, dass erst nach Jesus, eine christliche Sekte gegründet hat, die viel später dann zur Hauptreligion des Abendlandes wurde. Jesus ist dabei noch mehr: Sohn von Maria die "Jungfrau" und der "Ziehsohn" von Josef. Zweiterer war aller Wahrscheinlichkeit im handwerklichen Beruf tätig, Jesus selber hatte selber eine Handwerkskunst dadurch erlernen können. Welchen Bereich er nun abdeckte, bleibt unschlüssig, im Allgemeinen hat sich die Ansicht verbreitet, dass Jesus ein "Zimmermann" sei, doch gibt es dafür nur Indizien in der Bibel. Jesus trat aber auch in der Rolle eines Bettlers, eines passiv agierenden Rebells (ähnlich wie Ghandi) und in der Rolle eines armen Mannes auf, da er den weltlichen Gütern scheinbar von selber abgeschwört hat und Reichtum nicht anstrebte.

        Hier gibt es einige interessante Jesusartikel zu lesen:
        http://theolounge.wordpress.com/2007/09/24/gott-oder...
        http://www.kirchengucker.de/2010/02/17/jesus-wutend-...

        Hier noch einmal ein Auszug:

        Hebräerbrief 4:
        "Weil wir denn einen großen Hohenpriester haben, Jesus, den Sohn Gottes, der die Himmel durchschritten hat, so lasst uns festhalten an dem Bekenntnis. Denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der nicht könnte mit leiden mit unserer Schwachheit, sondern der versucht worden ist in allem wie wir, doch ohne Sünde."

        Demnach ist laut Theologie Jesus zwar der "Sohn Gottes", aber er ist menschlich. Schlägst du Jesus, verspürter schmerz. Erdolchst du ihn, dann stirbt er daran. Brennst du vor seinen Augen ganze Dörfer nieder, dann machst du ihn traurig. Doch Jesus widersteht allen Versuchungen, denn sein Wille wird als sehr stark dargestellt. Jesus ist ein Instrument und Teil Gottes (dadurch das er der Sohn ist). Aber selber ist er kein Gott. Sterblich wie du und ich, genauso empfänglich für Schmerz und Freude, wie für Trauer und "Liebe". Wobei sich laut katholischer Kirche die Liebe Jesus in der Nächstenliebe aufhält und der Liebe zu den Menschen allgemein. Jesus war damit alleinstehend laut christlicher Sicht und bis zu seinem Tode unverheiratet und jungfräulich.

        Das Jesus daher "menschlich" auftrat, ist ein Beleg dafür, dass er Gefühle empfinden musste. Aber auch zeigen, einen gefühslosen Roboter wäre damals so gut wie Niemand gefolgt.

        Nun zu den Gefühlen, die es im Leben eines Christen gibt, besonders am Sonntag, wo es zur Kirche geht:

        Ist dir schon einmal augefallen, wie ruhig und besonnen die meisten Leute in den Kirchenschiffen sind? Kaum einer lacht oder lächelt, vergießt eine Träne. Die aller meisten Menschen scheinen ihre Emotionen glatt abzuschalten. Nun, vielleicht wollen sie andächtig sein. Aber dadurch wirkt die Kirche äußerst gefühlslos. Es wird aber eine Form von "Demut" praktiziert, wie es scheint. Diese "Demut" verhindert häufig größere Gefühlsbekundungen. Auch wenn es manchmal Ausnahmen gibt, aber die sind recht selten. Der Kirchengang ist daher für viele Leute nicht immer leicht zu tragen. Aber sie machen es trotzdem, da sie daran glauben und wenn ihr Messias ein Kreuz tragen musste, dann würden sie es wohl auch schaffen. Jedenfalls ist der Umgang der christlichen Kirche so, dass sich ein großes "Demutsbild" in den Gemeinden abgezeichnet hat. Die aller meisten christlichen Feiern und Messen, laufen recht gefühllos für den äußeren Betrachter ab. Die Leute aber fühlen ständig etwas, aber sie zeigen es nicht. Dass kann viele Gründe haben, unter anderem um nicht negativ aufzufallen oder aber auch, um die Atmossphäre in der Kirche (oder anderem Messeort) zu stören.

        Wie mit Gefühlen umzugehen ist, wird von der katholischen Kirche deutlich gezeigt, bestimmte Gefühlshegungen sind daher zu unterlassen, andere weniger gern gesehen und widerrum andere kann man sich selber auswählen. Aber die Gefühle sind immer an einer gewissen Disziplin zueinander gebunden. Auch als "Nächstenliebe" genannt. Auch wenn diese "Nächstenliebe" von der Kernaussage sagt, dass man auf seine Mitmenschen achten soll. Dann wird im heutigen Verständnis nicht nur Courage gepredigt, sondern auch eine gewisse Gleichgültigkeit, den negativen Empfindungen, die ich für eine andere Person habe. Es kommt immer mal wieder vor, dass ich einen Menschen äußerst unsympathisch finde. Aber als katholischer Christ, darf ich ihn das nicht einfach so an den Kopf werfen, ihn deswegen von mir stoßen. Sondern wäre sogar im Grunde dazu aufgefordert meine Beziehung zu diesem Menschen zu verbessern. Wobei sich das Bild der katholischen Kirche im Laufe der Jahrhunderte im steten Wandel befand. Im Mittelalter wurde viel mit "Angst" gearbeitet von den Katholiken, bis sich später (ungefähr zur Zeiten Luthers), eine langsame Entwicklung in das Positive abzeichnen ließ. Viele Fehler die von der Kirche gemacht wurden, gab die heutige Kirche auch zu.

        Hier einige Zitate, die sich mit den "Regelungen" der Gefühle befassen:

        Von Jesus:

        Mt 7, 3 ff: "Was siehst du aber den Splitter im Auge deines Bruders und den Balken im eigenen Auge siehst du nicht."
        "Und er ergrimmte im Geist..." (Joh 11, 33)

        Von Paulus:
        Röm 2, 16 "...an dem Tag, da Gott das Verborgene der Menschen richten wird durch Jesus Christus".

        1 Kor 4, 5 "...welcher wird auch ans Licht bringen, was im Finstern verborgen ist, und den Rat der Herzen offenbaren"

        Aber auch Gott ist nicht schweigsam in der Bibel:

        "Ich will das steinerne Herz aus eurem Fleische wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben."
        Daher sind die Gefühle des Menschen von Gott erst ermöglicht worden. Aber dadurch, dass ein "freier" Wille herrscht, lässt sich der Umgang der Gefühle nur durch den Menschen selber beeinflussen, so lässt er sich auch zum Sünder machen, indem sein Geist manipuliert wird und so auch seine Gefühle. Es gibt also auch in der katholischen Glaubensrichtung eine Verbindung zwischen Verstand und Gefühl.

        Nun zu einem kleinen Thema: Haben Tiere in der christlich katholischen Welt Gefühle und besitzen eine Seele?
        Nun, dass ist äußerst schwierig zu beantworten, denn die Rolle des Tieres innerhalb der Bibel wird kaum bis gar nicht angesprochen. Der Mensch macht sich die Tierwelt untertan. Im Garten Eden lebten ebenso Tiere und eines war eine Schlange. Es ist daher für viele erst einmal unangenehm, daran zu denken, ob ein Tier denn Gefühle hätte.
        Aber nehmen wir die heutige Entwicklung wahr, besonders jene der katholischen Kirche. Diese macht keine Tieropfer für ihren Gott. Bin mir leider nicht mehr sicher, wo die Quelle dafür ist. Aber es ging vermutlich um die babylonischen Gottheiten, denen Tieropfer dargebracht wurden und die von diesem Rauch wie "Fliegen" angezogen wurden. Vielleicht auch um andere Gottheiten, jedenfalls hält die katholische Kirche nichts von Tieropfern, denn das letzte große Opfer hatte Jesus erbracht und damit war es göttlich und nicht menschlich. Das brachte eine Wende ein. Ob Tiere Gefühle oder eine Seele haben, ist in der katholischen Kirche denkbar fraglich.

        Jetzt bräuchte man noch stellen, in denen Jesus Wütend, Traurig, Verärgert ist, um das Ganze etwas konsistenter zu kriegen:

        Eine kleine Auflistung wo du in der Bibel schauen kannst:
        Zorn (Mk 3,5)
        Ärger (Mk 10,14)
        Mitleid (Mk 3,5)
        Erbarmen (Mk 1,41)
        Zuwendung, Umarmungen mit Menschen (Mk 9,36; 10,16)
        Liebkosung (Mk 10,21)

        Achja, noch etwas zu Jesus Beruf er wird als "Bauhandwerker" in der Bibel bezeichnet. Dass muss nicht zwingend ein Zimmermann sein, gab es da schon viele Verzweigungen, er konnte also theoretisch sogar ein richtiger Bauarbeiter gewesen sein, der mit Hammer und Nagel herum lief und schwere Sachen trug, mal als Beispiel.
        Jesus Gefühle wurden zum Großteil vermieden, so auch seine Mimik, denn dafür dass es so viel von seinen Taten und Sprüchen gibt, gibt es widerum so gut wie nichts über den Menschen Jesus. Das ist aber unwahrscheinlich, denn Jesus trat in menschlicher Form auf, denn sonst wäre es kaum in der Lage genau wie sie mitzufühlen und zu leiden. Daher kann man davon ausgehen, dass Jesus eine deutliche "Ent-Menschlichung" unterzogen wurde in den Schriften, wohl um den Fokus auf die Rolle des Messias und Gottessohn zu lenken und nicht auf die Rolle des "Menschen".

        Hier noch eine predigt:
        http://www.predigten.de/predigt.php3?predigt=1690

        Ich entschuldige mich für das heillose Chaos, aber daran sind die Adventisten und Zeugen Jehovas "schuld", sie machen es äußerst schwer im Internet Quellen zu finden. Da sie eine viel stärkere Webpräsenz haben als die katholischen "deutschsprachigen" christen.

        Tut mir leid wegen der Verspätung!
        Gruß:
        Jan

    • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
      Re^2: zeigt jesus gefühle?

      hey vielen vielen vielen dank für deine Antwort, hast du evt noch eine Ahnung wie Jesus auf Gefühle reagiert? also lässt er sie zu, nimmt er sie an? und gibt es auch hierfür exempkarisch Bibelstellen?
      vielen Dank, Hanna.

      • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
        Re^3: zeigt jesus gefühle?

        Sehr schwierige Frage, gibt natürlich das christliche Bild von Jesus Christus, wie er aber genau mit den Gefühlen umging, dass weiß nur Jesus selber. Aber vielleicht findet man ja beschriebene Reaktionen auf Gefühle des "Sohn Gottes".

        Das vermittelt zumindest eine ungefähre Vorstellung, wie Jesus mit seinem Umfeld interagierte.

        Auszug aus der Luther Bibel (1912):
        "Und ihr habt auch nun Traurigkeit; aber ich will euch wiedersehen, und euer Herz soll sich freuen, und eure Freude soll niemand von euch nehmen."

        Da es keine "rein katholische" Bibel gibt, zumal viele Schriftstücke nicht von Katholiken stammen, sondern aus vorherigen Epochen und Zeiten. Gibt es nur Übersetzungsunterschiede, die teilweise aber weniger gravierend sind und manchmal doch stark abweichend.

        Also als Reaktion zu Gefühle gibt es ja noch die beschriebene Liebkosung und die Umarmung Oben, da reagiert er ja auch teilweise auf die Leute und das mit Freude und diese Leute freuen sich ja auch drüber. Sonst würde Niemand eine Umarmung zulassen, sondern sich abwehrend verhalten, jedenfalls war das damals auch Brauch, die Person weg zu stoßen, die einen nicht anfassen sollte (wobei Berührung und die Empfindung derer im Laufe der Zeit und durch die vielen Kulturen deutliche Unterschiede hat).

        Explizite Hinweise gibt es nur äußerst wenige, aber es werden ja nicht umsonst bestimmte Dinge mit Jesus asoziiert, es müssten sich also irgendwo Belege finden. Oder es handele sich mehr um einen christlichen Propagandajesus (was er sicherlich zu einem kleinen Teil auch ist, eben ein tolles Werbesymbol ein Typ der am Kreuz hängt ;), hätten sie ihn gehängt oder geköpft, würde das wohl anders ausschauen).

        Jesus Wunsch schien es gewesen, dass die Liebe die er gibt, auch von den Leuten erwidert wurde. Auch soll er mit den indivudellen Persönlichkeiten seiner Jünger, recht liberal und verständnisvoll umgeangen sein.

        Du müsstest dir dazu wohl das Buch von "Johannes" anschauen, er hat da sicherlich etwas stehen.

        Hier noch einen Verweis von einer Arbeit, die sich um "Markus" Buch kümmert.

        "http://bibelarbeit.privat.t-online.de/testament/neue..."

        Worauf du achten solltest ist, dass bei allen Bibelverweisen, auch zutreffende Stellen für ein Buch ist. Du kannst dich zwar auf mehrere Bibeln beziehen, solltest aber schauen, dass es möglichst einheitlich für eine Bibel ist. Damit das mit den Übersetzungen und den Versangaben auch gut aufeinander passt.

        Das Bild von Jesus ist recht... verschieden geschildert. Aber Markus, Johannes, Lukas und Co. haben nicht zu Zeiten Jesus gelebt, es ist daher ihre Vorstellung, die sie aus bestimmten Quellen beziehen (auch wurde aneinander abgeschrieben).

        Es basiert daher immer nur auf das Bild von Jesus, den Jesus selber zu beschreiben ist nicht mehr möglich. Daher nur die christliche Wahrnehmung und das bisschen weltliche Wahrnehmung dieser Person, wobei der religiöse Teil stark überwiegt. Denn dadurch, dass Jesus Gefühle und Reaktionen so gut wie nie erwähnt wurden und damit seine Menschlichkeit, sein Zweifel, seine Hoffnungslosigkeit, wird er weniger streitbarer für die Christen.

        Es gibt auch stellen in der Bibel, wo Jesus auch einmal nicht unfehlbar ist. Der Papst von heute, soll unfehlbar sein, eine Eigenschaft die Jesus laut Bibel nie besessen hat. Er hatte Fehler, denn Fehler sind ein Teil des menschlichen Guts, nur "Gott" kann fehlerlos sein, da Jesus aber nicht Gott ist, hatte er auch Fehler aber das geben nur die wenigsten Christen zu und je konservativer, desto sperriger die Meinung. In liberalen Theologenkreisen, ist Jesus eher fehlbar als unfehlbar.

        Aber das ist teilweise nicht ganz so...konform mit der katholischen Kirche. Man sollte also vorsichtig sein. Aber um Gefühle zu finden, muss man auch bestimmte Reaktionen haben.

        Ich gucke, ob ich eine Stelle finde, an der Jesus zweifelt...

        http://www.jesus.ch/information/glaube/fragen_und_an...

        Diese Geschichte habe ich gefunden auf einer Schweizerseite, es müsste eventuell in Johannes oder Markus zu finden sein.

        Hier eine Predigt:

        http://www.predigt.homepage.t-online.de/mt2816.htm

        Also sag mir was genau du brauchst und wie viel ungefähr, damit ich noch mehr sammeln kann für dich.

        Gruß:
        Jan

  2. Antwort von - abgemeldetes Mitglied - nach 3 Stunden 0 hilfreich
    Re: zeigt jesus gefühle?

    Hallo,
    in der Bibel wird an mehreren Stellen beschrieben, dass Jesus Gefühle zeigt. Leider hab ich gerade keine Zeit dir die rauszusuchen. Aber beispielsweise ist Jesus Wütend als er im Tempel die Wechseltische umstößt. In Markus 14 vers 33-34 wird berichtet das Jesus beim beten im Garten Gezehmane "sehr bestürzt und geängstig"t ist und das er sagt, dass seine "Seele betrübt" ist.
    Ich hoffe dir hilft das weiter, liebe Grüße, Florian

  3. Antwort von nach 4 Stunden 0 hilfreich
    Re: zeigt jesus gefühle?

    Hallo,

    ja, Jesus zeigte Gefühle. Und zwar ziemlich stark. Er Weinte über Jerusalem, er hatte Zorn, als er die Händler aus dem Tempel trieb, er hatte Hunger und Durst, als er in der Wüste war und als er am Kreuz hing. Und er hatte ziemlichen Witz, wie die Dialoge - zum Beispiel mit der Frau am Brunnen - zeigen. Er hatte Mitleid mit den Kranken, deshalb heilte er sie, auch wenn er damit aneckte.

    Ich weiß nicht, wie Du auf die Frage kommst, und da Du schreibst, wo kann ich das nachweisen, vermute ich, Du hattest eine Diskussion mit jemandem darüber.

    Wenn Jesus ein wirklicher Mensch war - und das ist ja die Vorraussetzung des christlichen Glaubens, dann muss er trotz seiner Göttlichkeit Gefühle gehabt haben.

    Ein weiteres Gefühl ist Liebe. Da gibt immer wieder den Satz: Den Jünger, den Jesus lieb hatte.

    Ich kann Dir die STellen nicht alle sagen, die müsste ich raussuchen, aber mit meinen Stichpunkten kannst Du das sicher. Einer ist Lukas 19, 41-48

    Wenn Du noch mehr Fragen dazu hast oder die Bibelstellen nicht findest, melde Dich noch mal.

    Liebe Grüße
    Gaby
    und wenn ja, an welchen stellen in der Bibel kann ich das
    nachweisen?

    • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
      Re^2: zeigt jesus gefühle?

      hey vielen dank für deine Antwort, hast du evt noch eine Ahnung wie Jesus auf Gefühle reagiert? also lässt er sie zu, nimmt er sie an? und gibt es auch hierfür exempkarisch Bibelstellen?
      vielen Dank, Hanna.

  4. Antwort von Georg Todoroff nach 7 Stunden 0 hilfreich
    Re: zeigt jesus gefühle?


    und wenn ja, an welchen stellen in der Bibel kann ich das
    nachweisen?
    Lazarus-Erweckung - Er war erschüttert, Er weinte
    Gebet vor Seiner Verhaftung - Er schwitzte Blut, Er war zu Tode betrübt

    Jesus Christus ist ein Mensch wie wir, von Gott gezeugt (wir sind geschöpft als Abbild Gottes) als vollkommenes Ebenbild. Wir sind dazu berufen, uns durch Gott von Abbildern zu Ebenbildern gestalten zu lassen, wozu der Heilige Geist unabdingbar ist.
    www.gtodoroff.de/wiegott.htm
    Der dreieinige gott (DEG) ist eine satanische Lüge, welche nur Antichristen lehren = ALLE Kirchen
    www.gtodoroff.de/antichr.htm
    www.gtodoroff.de/dreiei.htm
    www.g-todoroff.de

    • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
      Re^2: zeigt jesus gefühle?

      hey vielen dank für deine Antwort, hast du evt noch eine Ahnung wie Jesus auf Gefühle reagiert? also lässt er sie zu, nimmt er sie an? und gibt es auch hierfür exempkarisch Bibelstellen?
      vielen Dank, Hanna.

      • Antwort von Georg Todoroff nach 2 Tagen 0 hilfreich
        Re^3: zeigt jesus gefühle?

        Duze mich bitte nicht!

        Joh 12,27
        Jetzt ist Meine Seele erschüttert. Was soll Ich sagen: Vater, rette Mich aus dieser Stunde? Aber deshalb bin Ich in diese Stunde gekommen.

        2 Chr 34,27
        Du hast dich vor Gott gedemütigt, als du Seine Drohungen gegen diesen Ort und seine Bewohner vernommen hast. Du hast dich vor Mir gedemütigt, deine Kleider zerrissen und hast vor Mir geweint. Darum habe Ich dich erhört – Spruch des Herrn.

        Joh 20,1-18
        Am ersten Tag der Woche kam Maria von Magdala frühmorgens, als es noch dunkel war, zum Grab und sah, daß der Stein vom Grab weggenommen war. Da lief sie schnell zu Simon Petrus und dem Jünger, den Jesus liebte, und sagte zu ihnen: Man hat den Herrn aus dem Grab weggenommen, und wir wissen nicht, wohin man ihn gelegt hat. Da gingen Petrus und der andere Jünger hinaus und kamen zum Grab; sie liefen beide zusammen dorthin, aber weil der andere Jünger schneller war als Petrus, kam er als erster ans Grab. Er beugte sich vor und sah die Leinenbinden liegen, ging aber nicht hinein. Da kam auch Simon Petrus, der ihm gefolgt war, und ging ins Grab hinein. Er sah die Leinenbinden liegen und das Schweißtuch, das auf dem Kopf Jesu gelegen hatte; es lag aber nicht bei den Leinenbinden, sondern zusammengebunden daneben an besonderer Stelle. Da ging auch der andere Jünger, der zuerst an das Grab gekommen war, hinein; er sah und glaubte. Denn sie wußten noch nicht aus der Schrift, daß er von den Toten auferstehen mußte. Dann kehrten die Jünger wieder nach Hause zurück. Maria aber stand draußen vor dem Grab und weinte. Während sie weinte, beugte sie sich in die Grabkammer hinein. 12Da sah sie zwei Engel in weißen Gewändern sitzen, den einen dort, wo der Kopf, den anderen dort, wo die Füße des Leichnams Jesu gelegen hatten. Die Engel sagten zu ihr: Frau, warum weinst du? Sie antwortete ihnen: Man hat meinen Herrn weggenommen, und ich weiß nicht, wohin man ihn gelegt hat. Als sie das gesagt hatte, wandte sie sich um und sah Jesus dastehen, wußte aber nicht, daß es Jesus war. Jesus sagte zu ihr: Frau, warum weinst du? Wen suchst du? Sie meinte, es sei der Gärtner und sagte zu ihm: Herr, wenn du ihn weggebracht hast, sag mir, wohin du ihn gelegt hast. Dann will ich ihn holen. Jesus sagte zu ihr: Maria! Da wandte sie sich ihm zu und sagte auf hebräisch zu ihm: Rabbuni, das heißt: Meister. Jesus sagte zu ihr: Halte mich nicht fest; denn ich bin noch nicht zum Vater hinaufgegangen. Geh aber zu meinen Brüdern, und sag ihnen: Ich gehe hinauf zu meinem Vater und zu eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott. Maria von Magdala ging zu den Jüngern und verkündete ihnen: Ich habe den Herrn gesehen. Und sie richtete aus, was er ihr gesagt hatte.

        Lk 6,20-26
        Er richtete Seine Augen auf Seine Jünger und sagte: Selig, ihr Armen, denn euch gehört das Reich Gottes. Selig, die ihr jetzt hungert, denn ihr werdet satt werden. Selig, die ihr jetzt weint, denn ihr werdet lachen. Selig seid ihr, wenn euch die Menschen hassen und aus ihrer Gemeinschaft ausschließen, wenn sie euch beschimpfen und euch in Verruf bringen um des Menschensohnes willen. Freut euch und jauchzt an jenem Tag; euer Lohn im Himmel wird groß sein. Denn ebenso haben es ihre Väter mit den Propheten gemacht.
        24Aber weh euch, die ihr reich seid; denn ihr habt keinen Trost mehr zu erwarten. Weh euch, die ihr jetzt satt seid; denn ihr werdet hungern. Weh euch, die ihr jetzt lacht, denn ihr werdet klagen und weinen. Weh euch, wenn euch alle Menschen loben, denn ebenso haben es ihre Väter mit den falschen Propheten gemacht.

        Mk 14,33-34
        Jesus nahm Petrus, Jakobus und Johannes mit sich. Da ergriff Ihn Furcht und Angst, und Er sagte zu ihnen: Meine Seele ist zu Tode betrübt. Bleibt hier und wacht!

        Jes 63,10
        Das Haus Israel aber lehnte sich gegen den Herrn auf und betrübte Seinen Heiligen Geist.

        Der Heilige Geist ist der Geist Jesu.

        2 Tim 1,8-10
        Schäme dich also nicht, dich zu unserem Herrn zu bekennen; schäme dich auch meiner nicht, der ich seinetwegen im Gefängnis bin, sondern leide mit mir für das Evangelium. Gott gibt dazu die Kraft: Er hat uns gerettet; mit einem heiligen Ruf hat er uns gerufen, nicht aufgrund unserer Werke, sondern aus eigenem Entschluß und aus Gnade, die uns schon vor ewigen Zeiten in Christus Jesus geschenkt wurde; jetzt aber wurde sie durch das Erscheinen unseres Retters Christus Jesus offenbart.

        Sirach 33,13
        Wie Ton in der Hand des Töpfers, geformt nach seinem Belieben, so ist der Mensch in der Hand seines Schöpfers, von ihm erhält er sein Geschick.

        Ps 11,5
        Der Herr prüft Gerechte und Frevler; wer Gewalttat liebt, den haßt Er aus tiefster Seele.

        Hes 38,18-23
        Und an jenem Tag, wenn Gog gegen das Land Israel heranzieht - Spruch des Herrn -, wir der Groll in Mir aufsteigen. In Meinem leidenschaftlichen Eifer, im Feuer Meines Zorns, schwöre Ich: An jenem Tag wird es im ganzen Land Israel ein gewaltiges Erdbeben geben. Dann zittern die Fische im Meer und die Vögel am Himmel vor Mir, das Wild auf dem Feld und alle kleinen Tiere, die auf dem Erdboden kriechen, und alle Menschen auf Erden. Es bersten die Berge, die Felswände stürzen ein, und alle Mauern fallen zu Boden. Dann rufe Ich Mein ganzes Bergland zum Krieg gegen Gog auf - Spruch Gottes, des Herrn. Da wird sich das Schwert des einen gegen den andern wenden. Ich richte ihn durch Pest und (Ströme von) Blut; Ich lasse Wolkenbrüche und Hagel, Feuer und Schwefel über ihn und seine Truppen und über die vielen Völker, die bei ihm sind, herabregnen. So werde Ich Mich als groß und heilig erweisen und Mich vor den Augen vieler Völker zu erkennen geben. Dann werden sie erkennen, daß Ich der Herr bin.

        Hes 7,8-9
        Bald gieße Ich Meinen Zorn über dich aus. Ich stille Meinen Zorn an dir, Ich spreche dir das Urteil, das dein Verhalten verdient, und lasse all deine Greueltaten auf dich zurückfallen. 9Mein Auge zeigt kein Mitleid, und Ich übe keine Schonung, nach deinem Verhalten vergelte Ich dir. Deine Greueltaten sollen sich in deiner Mitte auswirken. Dann werdet ihr erkennen, daß Ich der Herr bin und daß Ich zuschlage.

        Kol 3,5-6
        Darum tötet, was irdisch an euch ist: die Unzucht, die Schamlosigkeit, die Leidenschaft, die bösen Begierden und die Habsucht, die ein Götzendienst ist. All das zieht den Zorn Gottes nach sich.

        Mk 8,31-33
        Dann begann Er, sie darüber zu belehren, der Menschensohn müsse vieles erleiden und von den Ältesten, den Hohenpriestern und den Schriftgelehrten verworfen werden; Er werde getötet, aber nach drei Tagen werde Er auferstehen. Und Er redete ganz offen darüber. Da nahm Ihn Petrus beiseite und machte Ihm Vorwürfe. Jesus wandte Sich um, sah Seine Jünger an und wies Petrus mit den Worten zurecht: Weg mit dir, Satan, geh mir aus den Augen! Denn du hast nicht das im Sinn, was Gott will, sondern was die Menschen wollen.

  5. Antwort von nach 18 Stunden 0 hilfreich
    Re: zeigt jesus gefühle?

    Hallo hannaroana!
    Ja Jesus zeigt Gefühle!
    Ich habe dir ein paar Bibelstellen rausgeschrieben:

    1.Zum einen als sein Freund Lazarus gestorben ist: Johannes 11,33+35
    2.Als er die Wechsler aus dem Tempel jagt
    Matthäus 21,12,Markus11,15-17, da ist Jesus ziemlich sauer
    3.Als seine Jünger Feuer vom Himmel regnen lassen wollen, weist er seine Jünger scharf zurecht
    Lukas9,55
    4.Jesus weint über Jerusalem
    Lukas19,41
    5.Im Garten Gethsemane litt er Todesängste
    Lukas 22,44, Matthäus 26,37+38
    6.Jesus schrie am Kreuz: Mein Gott, mein Gott warum hast du mich verlassen Markus 15,34

    Reichen dir diese Bibelstellen?
    Wenn nicht, melde dich nochmal!
    Liebe Grüße
    Myriam

    • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
      Re^2: zeigt jesus gefühle?

      hey vielen dank für deine Antwort, hast du evt noch eine Ahnung wie Jesus auf Gefühle reagiert? also lässt er sie zu, nimmt er sie an? und gibt es auch hierfür exempkarisch Bibelstellen?
      vielen Dank, Hanna.

          • Antwort von nach 22 Stunden 0 hilfreich
            Re: zeigt jesus gefühle?

            Jesus hat schon seine Gefühle in verschiede Art und Weise gezeigt. Er weinte als Lazarus, sein Freund starb. Wütend als Händler ihre Geschäfte in Gotteshaus getrieben haben. Traurig als er Jerusalem sah weil die Menschen im Herzen verhärtet waren. Jesus ist Gott und im Alte Testament steht viel über Gottes Herz. Alleine dass Gott seinen eigenen Sohn Jesus geopfert hat zeigt eindeutig dass er Mitleid mit uns hat.

      • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
        Re: zeigt jesus gefühle?

        Hey Hannaroana!

        Ja. Durchaus! Du musst verstehen: Ich glaube daran, dass die Bibel die Kraft besitzt, Leben zu verändern.
        (Wegen der Voreingenommenheit). In anderen Worten:
        Ich glaube dass Gott sich in Form von Jesus erniedrigt hat, zum Menschen geworden ist, (aus Fleisch und Blut!!) mit den gleichen Menschlichen Körperfunktionen, Hormonen etc...
        Ich weiss nicht wie gut du die Bibel kennst.
        In den ersten 4 Büchern (die Evangelien) des Neuen Testaments sind immer wieder kleine Hinweise darauf, wie Jesus sich gefühlt hat.

        Hunger: Matthäus Kapitel 4 Vers 1-2. Mark. 11,12
        Erstaunen: Matthäus Kapitel 8 Vers 10 (Mat. 8,10)
        Müdigkeit: Mat. 8,20 und Joh. 4,6b
        Mitgefühl: Mat. 9,36
        Verwunderung: Mark. 6,6
        Empörung: Mark. 10,14
        Liebe: Mark. 10,21
        Ungeduld: Mark 11,15 (Wut?-->Umwerfen)
        Durst: Joh. 4,8
        Trauer: Luk 19,41

        Gestört: Jesus zieht sich mehrere Male zurück (von den Menschenmengen die Ihn verfolgten und Ihn aufsuchten) um zu beten. Man kann nur daraus schliessen dass Er sich gestört gefühlt hätte, wenn Er in ihrer Anwesenheit hätte beten wollen.

        Angezogenheit: Die Geschichte des Zachäus finde ich toll! (Luk. 19,1-10)
        Kurzfassung: Zachäus wollte Jesus sehen.
        Problem: er war zu kurz!
        Er liess sich aber nicht unterkriegen: er stieg kurzerhand auf einen Baum!
        Ich denke Gott hat solch einen "lebensgeist" gern.
        Denn: Warum sollte Jesus dann während er lief, plötzlich anhalten, und nach oben schauen???
        Er fühlte sich Angezogen von der Motivation des Zachäus, und ass sogar bei ihm zuhause das Abendessen!

        Die Geschichte als er 12 Jahre alt war: (Luk. 2,41-51)
        In der Bibel wird ja alles knapp beschrieben.
        Man weiss etwas über Jesus als er geboren wurde, als er 12 Jahre alt war, und dann erst wieder als er 30 war. Dazwischen: Nichts!
        Das ereignis als er 12 Jahre war muss also einen deftigen Grund haben, warum es in der Bibel steht.
        Nun: Seine Antwort an seine Eltern nach, wusste er schon ganz genau wass seine Lebensaufgabe war.
        Er war jedoch voreilig (offensichtlich, denn Wirken tat er erst mit 30). Diese Begebenheit beweist, dass er trotz allem ein Mensch war wie du und ich, lernen musste und auch mal übereifrig war.

        Und natürlich: Wir wären ja naiv zu glauben, dass der Prozess des Verratens und Sterbens nicht ein von Gefühlen durchtränktes Vorgehen wäre:
        Mat. 26,36-46

        Ja. Dies sind nur die offensichtlichen (die beschriebenen) Gefühle die er hatte (und nur einige davon!)
        Wie ich aber vorher erwähnt hatte ist die Bibel ja oft Bericht-artig aufgebaut. Kurz und Knapp. Und mit den nötigsten Informationen. Das heisst er wird gelebt und gefühlt haben wie jeder andere Mensch.
        --> Er war aber nicht von seinen Gefühlen gefangen.
        Geleitet, aber nicht gefangen. Er liess Barmherzigkeit zu. Sein Kampf innerlich, hielt ihn jedoch nicht von seiner Aufgabe ab: Uns, als lebendiges Opfer, zu rechtfertigen und unsere Beziehung mit Gott auf diese Weise den Weg zu ebnen.

        Hoffe du konntest damit was anfangen!

        Sandra
        und wenn ja, an welchen stellen in der Bibel kann ich das
        nachweisen?

  6. Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
    Re^2: zeigt jesus gefühle?

    hey vielen dank für deine Antwort, hast du evt noch eine Ahnung wie Jesus auf Gefühle reagiert? also lässt er sie zu, nimmt er sie an? und gibt es auch hierfür exempkarisch Bibelstellen?
    vielen Dank, Hanna.

  7. Antwort von nach 3 Tagen 0 hilfreich
    Re^3: zeigt jesus gefühle?

    Also... mit dieser Aufgabe hatte ich etwas länger...

    Ich habe über die Jahre in denen ich Christ bin, viele Predigten gehört. Ich wäge eigentlich alles ab was ich höre... ich überlege mir immer: "Passt es zu dem was ich jetzt schon weiss/erlebt habe?" und "bin ich einer Meinung?"
    Und so bildet sich der individuelle Glaube.

    Was ich dir als Antwort liefern kann auf deine Frage ist deswegen eine persönliche Zusammenfassung, die mir einfach logisch erschien, aus der Kombination von allem was ich gehört und behalten habe!

    Da wäre mal als erstes die Bestätigungen.
    Als Jesus getauft wurde, und auch später als er einmal auf einem Berg alleine war, wird berichtet von einer Stimme, die vom Himmel herab kam und sagte: "Dies ist mein geliebter Sohn, an ihm habe ich Freude."
    Das war ja sein Vater. Wenn man vom Standpunkt: "Jesus war Gott der zum Menschen wurde. Er musste lernen und wachsen etc..." ausgeht, so kann ich folgende Schlüsse daraus ziehen.
    Sein Vater sagt ihm das kurz bevor er in die Wüste geht um vom Teufel persönlich versucht zu werden.
    Sein Vater stärkt ihn für diese Prüfung.
    Später kommt die gleiche Stimme wieder und sagt genau das gleiche.
    Was ich daraus ziehe ist dass er genau wie wir, gefährdet war, schwach zu werden. Psychische sowie physische stärkung brauchte.

    Nun... Im nächsten Kapitel wird er drei mal in der Wüste versucht. Er verbrachte 40 Tage in der Wüste und fastete in dieser ganzen Zeit. Es steht sogar: "Nachdem er 40 Tage und Nächte gefastet hatte, war er sehr hungrig."
    Der Teufel beobachtet uns, um unsere schwachpunkte zu erkennen.
    Und prompt kam er natürlich, nach 40 Tagen zu Jesus und provozierte ihn: Wenn du Gottes Sohn bist, dann sag zu diesen Steinen sie sollen zu Brot werden!
    Ich stelle mir vor wie Jesus zu diesem Zeitpunkt sehr warscheinlich am schwächsten war.
    Es ist eine Sache im alltag versucht zu werden. Aber nach 40 Tage fasten! So kann man sagen das "...war er sehr hungrig." wirklich ERNST gemeint ist (SEHR hungrig). Aber er erkannte den Teufel und konnte ihn abwehren.
    Die nächste Prüfung ist mindestens genau so gemein.
    Der Teufel kennt die Bibel in und auswendig! So kann er sachen verdrehen indem er einzelne sätze herauspickt, sie in einen ganz speziellen Kontext bringt etc... Das macht er dann auch!
    "Wenn du Gottes Sohn bist, dann stürz dich hinunter!"
    Und dann zitiert er Psalm 91!
    Hier wird er auf seinen Stolz geprüft. Das 'Zauberwort' dass den Teufel selbst zu fall gebracht hatte. --> Jesus widerlegte die Herausforderung des Teufels jedoch wieder.
    Anmerkung am Rande: An dieser Stelle, kann ich mir vorstellen dass ich etwas genervt wäre, wenn der Teufel die Schrift missbraucht. Aber Jesus hat es ihm weder verbal noch sonst irgendwie "heimgezahlt".
    Er wehrte sich und verteidigte sich, aber er griff nie selbst an.

    Jetzt zur letzten Prüfung.

    Ich bin nicht gut darin mich kurz zu fassen: es tut mir schon von vornherein leid!

    Ich besuchte einmal ein sehr interessantes Seminar, wo es um den Teufel ging.
    Der Prediger erklärte die Geschichte des Teufels.
    Er was ja ein prächtiger Engel. Erzengel Luzifer.
    Der... "Manager" der Musik, und "Engel des Lichts".
    Weil er so prachtvoll war, begann sich ein Gedanke zu Formen. Etwa so: "Ich bin toll!"
    Das mutiert ganz leicht zu: "Ich bin der tollste!"
    Und an diesem Punkt, ist man nicht mehr weit entfernt von: "Ich bin besser als Gott." oder einfacher: "Ich bin Gott."
    Und dieses Verhalten ist nicht "vereinbar mit dem Leben eines Engels".
    Er musste seine bisherige Existenz aufgeben. Man sagt ja "er fiel". Oder auch in Jona beschrieben: Er wandelt auf der Erde. Und hat ein Drittel aller Engel (die welche ihm untergeordnet waren) mitgenommen (=Dämonen. Also: 1/3 Dämonen zu 2/3 Engel).
    Aber siehst du, eigentlich liebt er Gott ja.
    Und er will ihm nahe sein. Nun: Der Teufel ist ja bekanntlich clever.
    Unter anderem beobachtet er uns, um uns zu kennen. Er weiss wann der "richtige" Zeitpunkt ist um uns zu prüfen.
    Er darf ja nicht im Himmel sein. Aber er verschafft sich das recht. Und zwar so:
    Jedes mal wenn ein Mensch sündigt, ist der Teufel schon bei Gott (wo er eigentlich sein will) und klagt uns Menschen bei Gott an!
    Deswegen steht über Jesus, er ist unser "Fürsprecher".
    Jesus ist unser Advokat! Aber wir müssen an ihn glauben und ihn angenommen haben um von diesem Privileg zu profitieren!
    Nun... Jesus ist Gott. Der Vater ist Gott. Und der Heilige Geist ist auch, genau der gleiche Gott.
    Wenn der Teufel nun Jesus dazu gebracht hätte, sich vor ihm hinzuknien und ihn anzubeten, würde das bedeuten dass sich Gott dem Teufel ausgeliefert hätte.
    Gott sei dank ist das NICHT passiert!
    --> Weil Jesus erkannte dass er seinen Gefühlen nicht ausgeliefert war. Sondern er war auch in dieser Situation der Sieger. Er wusste dass er eine Wahl hatte. Er wusste er konnte seine Gefühle zuerst betrachten, und dann entscheiden wie er reagieren würde.
    Ein Vergleich aus dem Alltag: Ich laufe in einem Gang umher in einem öffentlichen Gebäude (oder an der Arbeit oder sonstwo). Ich bin alleine in diesem Gang.
    Ich habe ein Glas mit Eis drin dabei. Dies ist ziemlich voll und mir fällt ein Eiswürfel auf den Boden.
    "Es ist ja nur wasser" denke ich, und kicke es etwas zur Seite mit dem Fuss.
    --> Wenn mir nun in diesem Moment jemand entgegengekommen wäre, dann kannst du darauf Wetten dass ich mich schön höflich gebückt hätte und das Eis aufgelesen hätte.
    --> Wir können Gefühle haben wie wir wollen, aber ob wir sie zulassen oder nicht, liegt bei unserem Gehirn!
    Wir müssen uns entscheiden.
    Ein anderes Beispiel: Joyce Meyer ist eine berühmte amerikanische Predigerin, und sie erzählt ein Beispiel von Wut.
    "Du kannst dich auch beim schlimmsten Wutanfall, bei dem du deine Kinder anschreist, ganz schnell in den Griff bekommen, wenn ICH plötzlich bei dir klingeln würde."

    Hoffe du verstehst worauf ich hinaus will.

    Beispiele die ich dir vorher geschrieben habe, von Gefühlen die Jesus gefühlt hatte, wie zum Beispiel Liebe, Barmherzigkeit und so weiter, sind immer zu ganz interessanten Zeitpunkten beschrieben worden.

    zum Beispiel: Der junge reiche Mann der auf Jesus zukommt und ihn fragt: Guter Meister! Was soll ich tun um ewiges Leben zu erlangen?
    Jesus: Was nennst du mich gut? Nur Gott ist Gut. Du kennst doch die Gebote? ...
    Junger Reicher: Alle diese habe ich befolgt von Jugend an. Was noch?

    Und hier steht, Jesus schaute diesen Mann mit Liebe an, und obwohl es in den meisten herkömmlichen Übersetzungen übergangen wird, ist dies ein ganz wichtiger Fakt, denn es zeigt die Väterliche Liebe die durch Jesus wirkte.
    Jesus sagt ja nachher er solle all sein Hab und Gut verkaufen und den Erlös unter den Armen verteilen.
    Da läuft der reiche mann traurig weg!

    Jesus sieht ihn an. Und er sieht ihm in's Herz. Und aus Liebe zu diesem Mann sagt er ihm was er wissen will.
    Jesus erkennt dass dieser Mann an seinem Reichtum gebunden ist.

    Was ich noch spannend finde, ist was sie in den letzten Jahren wissenschaftliches über die Entscheidungskraft herausgefunden haben.

    Wir haben Hirnzellen im Herz.
    Sie fanden es heraus als Leute die eine Herztransplantation bekommen hatten, komische Sachen berichteten wie Veränderungen im Geschmack, und zusätzliche Erinnerungen, die nicht ihre eigenen waren.
    Man hat herausgefunden, dass ein neuer Gedanke oder Eindruck, zuerst einen "Checkpoint" im Herz hat.
    Die Hirnzellen im Herz speichern nicht nur Geschmack und gewisse Erinnerungen, sondern "entscheiden" auch darüber ob etwas Gut oder Böse ist.
    Diese info schickt es zum Gehirn, und im Bewussten, mit dem "Senf" das unser Herz hinzugefügt hat, entscheiden wir uns dann.
    Interessant dabei: In stress Situationen agiert das Hirn Chaotisch, und dieser "Checkpoint" im Herzen, oder der "Input" vom Herzen, wird ignoriert!

    Alle diese (und noch mehr!) informationen haben mich gelehrt dass wir als Menschen einfach Gefühle haben. Aber ob diese Gefühle "uns haben" oder nicht, darüber können wir entscheiden.

    Und um auf Jesus zurück zu kommen: Wir wurden "im Ebenbild Gottes" gemacht. Also ich stelle mir vor dass jeder einige Züge von Gott beinhaltet. So wie es "vererbt" wurde.
    Jesus war Gott im Menschlichen Leibe.
    Das heisst, er hatte die Menschliche Form. Alles was an ihm Greifbar war, war Menschlich. Da sind Gefühle, Hormone Gehirn, Herz etc... Alles vorhanden.
    Schmerz, Hunger, Fitness, Schwitzen, Kalt haben. Das alles konnte Jesus auch! Er hat uns so zu sagen das "Potential unseres Körpers" beigebracht.
    Und auch unseres Willens...

    Viele sagen dass wenn du Jesus in dein Leben aufgenommen hast, und Gott dich (zu seiner Zeit und wann du es zulässt) mit dem Heiligen Geist getauft hat, dass der HG in deinem Herzen wohnt.
    Ich stelle mir vor, dass Jesus einfach eine "Bessere Verbindung", eine klarere Frequenz hatte, um Gott zu hören. Durch seinen Lebensstil natürlich. Deswegen hatte er ja auch, obwohl Mensch mit Zweifeln (siehe den Abschnitt als er im Garten Gethsemane am Beten ist) eine unfehlbare Unterstützung bei den Entscheidungen wie "Welche Emotionen lasse ich zu? Welche nicht?"

    Also... genug zugetextet...

    Hoffe du kannst damit was anfangen.

    Wie gesagt. Das sind alles persönliche Ansichten, die ich einfach gut verstehe, weil ich sie zum grossen Teil selber erlebt habe und deswegen als logisch empfinde.

    LG,

    Sandra

  8. Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
    Re: zeigt jesus gefühle?


    und wenn ja, an welchen stellen in der Bibel kann ich das
    nachweisen?
    Suchst Du ein besonderes Gefühl?
    Hier sind vier genannt. Wenn Du ein bestimmtes Gefühl suchst schreib mir.

    - Johannes 11,35 (Jesus weint → Trauer)
    - Markus 10,21 (Freude und platonisch liebgewinnen)
    - Mattäus 20,34 (innerliche Bewegtheit → Mitleid, Anteilnahme)
    - Markus 1,41 ("")
    - Markus 6,34 ("")
    - Lukas 19,45-46 (Aus dem Handeln Jesu lässt sich das Gefühl, dass ihn dazu
    brachte ableiten. Eine Parallele ist Ps. 4,4)

    Bedenke Johannes 5,19 (Jesus tut nur das, was er seinen Vater hat tun sieht)

    • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
      Re^2: zeigt jesus gefühle?

      hey vielen dank für deine Antwort, hast du evt noch eine Ahnung wie Jesus auf Gefühle reagiert? also lässt er sie zu, nimmt er sie an? und gibt es auch hierfür exempkarisch Bibelstellen?
      vielen Dank, Hanna.

      • Antwort von nach 18 Tagen 0 hilfreich
        Re^3: zeigt jesus gefühle?

        Hallo hannaroana,
        schaue Dir die verschiedenen Begebenheiten an, in welchen Kinder oder auch erwachsene verstorben sind. (Lazarus, der Jüngling von Nain, Stichwort talita kumi)
        Schau Dir an, was Jesus tat, als er kurz vor der Kreuzigung über Jerusalem stand und auf es hinabschaute. (Jesus weinte)
        Schau DIr an, wie Jesus sich im Garten Gezemane benahm. (Er sprach von Angst und weinte.)
        Schau Dir an, was Jesus den Jüngern sagte, wenn er über das Wasser ging.

        Man könnte sein Verhalten was die Gefühle betrifft folgendermaßen zusammenfassen:
        Achte auf Deine Gefühle, lass sie zu und freue Dich daran und lebe damit, aber lass Dich nicht von ihnen beherrschen.

        Ich hoffe dies hilft Dir weiter. Die Bibelstellen findest Du ganz bestimmt. Wenn nicht melde Dich noch mal.

        Jetzt auf diese Frage antworten.