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Re: Warum gehen Blitze nur bis 1/200 bzw. 1/250?
Hallo tobs93,
das ist eine künstliche Limitiereung die von Kameras mit mechanischem Shutter herrrührt. Bei diesen wird bei kurzen Belichtungszeiten der "Vorhang" geöffnet und auf der anderen Seite schon wieder geschlossen ohne das je die ganze Sensorfläche gleichzeitig offen wäre. Es ist sozusagen ein offener Streifen der über die Sensorfläche wandert, so daß jeder Teilbereich immer nur zb 1/1000s dem Licht ausgesetzt ist. Bei vielen Kameras ist die letze Sync-Zeit die den Sensor ganz öffnet eben bei 200, 250 oder 500stel Sek.
Wenn Du eine 550D kaufst hast Du aber evtl Glück. Günstigere Kameras verfügen aus kostengründen nicht über hochwertige und komplizierte vollmechanische Verschlüsse, sondern der Sensor liegt immer frei und die Auslesezeit wird elektronisch auf zb 1/1000s begrenzt.
Das ist nun der Vorteil, wenn man die Blitze manuell feuert, also zb über ein Kabel ohne elektronische Datenübertragung, dann kann man mit günstigeren Kameras recht flotte Sync-Zeiten hinbekommen, die selbst Profikameras alt aussehen lassen. Bei meiener Nikon D70 geht ca 1/800 bis 1/1250 s, je nach Blitzstärke und damit verbundener Abbrenndauer.
Nachteil ist daß man alles vorher manuell ausmessen und einstellen muss. Aber es geht und man kann sogar Mittagssonne niederblitzen :)
Das war jetzt die lange Erklärung. Die Kurz ist, wenn Du diese kurzen Verschlusszeiten gar nicht brauchst um das Umebungslicht auszuschliessen, dann kann ich Dich beruhigen. Die Abbrenndauer des Blitzes ist viel kürzer als 1/200s. Und damit auch die im Bild aufgenommene Blitzzeit und alles was von Blitz beleutet wird, wird eingefroren.
Soll in der Praxis heissen: Das was angeblitzt wird ist scharf, egal wie die Synczeit der Kamera ist. Klar? ;)
Schöne Gruß