Hilft Eigenurin gegen Neurodermitis?

Von: , 12.12.2009 11:38 Uhr

Guten Tag,
ich habe von meinem Hautarzt gehört, dass ich meine
Neurodermitis mit Eigenurin loswerden kann?
funktioniert das wirklich und was muss man dabei beachten?

2 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 5 Stunden 0 hilfreich
    Re: Hilft Eigenurin gegen Neurodermitis?

    Guten Tag,
    ich habe von meinem Hautarzt gehört, dass ich meine
    Neurodermitis mit Eigenurin loswerden kann?
    funktioniert das wirklich und was muss man dabei beachten?
    Hallöchen, das habe ich selbst noch nicht ausprobiert, aber ich habe einige Leute während meiner Kuren kennen gelernt, die das versucht haben. Natürlich nicht pur ;-)) sondern gestreckt bzw. verdünnt mit bsplsw. Orangensaft, der den Geschmack überdeckt. Es hatte definiv keine Wirkung, aber diese Behandlung hat meines Wissens keiner länger als 3 Wochen durchgezogen, vielleicht war das ja zu kurz. Und dann darf man nicht vergessen, daß Urin ja eigentlich eine an Giftstoffen reiche Flüssigkeit ist, aber wie bei allen Giften ist es auch hier vielleicht eine Frage der Dosierung. Ich halte in dieser Hinsicht mehr von harnstoffhaltigen Crémes, die mir persönlich eine große Hilfe waren und sind, auch gegen den Juckreiz, allerdings nur bei trockenen, nicht bei nässenden Hautpartien. Außerdem möchte ich nicht schwarz malen, aber eine Neurodermitis wirklich loswerden... na ja. Ich habe diesen Mist jetzt seit über 20 Jahren, und meine Erfahrung ist die: versuchen damit so gut wie möglich zu leben und parallel dazu immer mal wieder einen Versuch starten, ohne Medikamente bzw. mit natürlichen Mitteln auszukommen. Und dann natürlich der Hinweis: Dieser Ratschlag resultiert aus meiner zwar langjährigen, aber persönlichen Erfahrung und ersetzt keine ärtzliche Behandlung. Grüße aus der Uckermark Frandreas

  2. Antwort von nach 13 Stunden 0 hilfreich
    Re: Hilft Eigenurin gegen Neurodermitis?

    Hallo JuleBambule,

    meine Gedanken dazu in Stichpunkten, aufgrund der vorgerückten Stunde und der noch anderweitig anstehenden Arbeit:
    - ich habe die Eigenurintherapie selbst nicht ausprobiert
    - meines Wissens nach gibt es zwei Formen, trinken und einreiben
    - man verwendet bei beiden Methoden den morgendlichen Mittelstrahlurin
    - einreiben kann sehr brennen, je nach Wundheitsgrad
    - meine Logik sagt mir, der Urin kann nur so gut sein, wie die Stoffe, aus denen er gewonnen wird, bedeutet: wenn schon Eigenurintherapie würde ich auf bestmögliche Ernährung und Lebensführung achten, ausreichend Flüssigkeitszufuhr, ebenso wie Bewegung, etc.

    Letzten Endes gibt es nicht die eine perfekte Therapie für alle Neurodermitispatienten. Es liegt meiner Ansicht nach in der eigenen Verantwortung, nicht müde zu werden und Therapien offen gegenüberzustehen - falls es Dir Mut macht: ich habe von Cortison über klassische Homöopathie, Urea-Salben (hergestellt aus Schweine-Urin, soweit ich weiß), Bioresonanztherapie, Eigenblut, speziellen Diäten, bis hin zu Lichttherapie, Akupunktur und Psychotherapie einiges ausprobiert; nach über 10 Jahren Neurodermitis (im Alter zwischen 12 und 23), teilweise mit einem komplett wunden, blutigen Körper mit Ausnahme der Hand- und Fußsohlen und des Gesichts, heilte aus so einem akuten Zustand die ganz Haut innerhalb von 3 Tagen ab. Seitdem bin ich fast immer völlig beschwerdefrei, es gibt wenige Nahrungsmittel, die einen kurzen Schub auslösen können, der aber von alleine in kurzer Zeit vergeht.
    Was genau bei mir die Heilung herbeigeführt hat, weiß ich bis heute nicht. Darum meine Ermutigung: ich würde es vermutlich schlichtweg ausprobieren, wenns hilft, super, wenn nicht, weitersuchen. Was Du dabei noch beachten solltest, kann Dir überdies sicherlich noch der Arzt sagen, dessen Vorschlag diese Therapieform war, ansonsten weiß auch der gute Heilpraktiker Deines Vertrauens mehr.

    Gute Besserung,
    Anna

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