Antwort
von
nach 7 Tagen
0
hilfreich
Re: Mehltau effektiv bekämpfen
Hallo Raffinesse,
Jaja, der Mehltau...
Egal ob Rosen, Weinreben, Stachelbeeren oder allerlei Arten von Blühpflanzen, der Feind ist immer und überall.
Als Tipp für die Zierpflanzen, kann ich Ihnen Kupferkalk empfehlen. Erhältlich in jedem gut sortierten Gartenbaumarkt. Das Pulver nach Anleitung mit Wasser mischen und über einen Zerstäuber an Blattober- und unterseite aufbringen. (Achtung! Bläulich graue Rückstände nach dem Trocknen)Bitte Anleitung genau durchlesen, es gibt Pflanzen, die Kupferkalk nicht vertragen.
Für all diese Pflanzen und den Obst und Gemüsesorten, hilft sehr wirksam eine vorbereitete Brühe, in der Wasser und Moos für ein paar Tage/Wochen vermischt waren. Fast alle Moose schützen sich gegen Schimmel mit Substanzen die Antibakteriell und Fungizid wirken.
(Siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Moose - Biologische Aktivität der Inhaltsstoffe )
Am Besten eignet sich Moos, dass an Bachläufen und im Schatten des Rasens wächst. Polstermoose, die auf Dach und Steinen kugelige Verbände bilden eignen sich weniger (Trockenmoose). Gieskanne oder Eimer mit Moos füllen und mit Wasser aufgiesen, einige Tage stehen lassen. Dann in Zerstäuber füllen und ebenfalls Blattober- und unterseite einsprühen.
Falscher Verdacht?
Falls es sich um Weinreben oder Johannisbeeren handelt, werden oft pockenartige Erhöhungen auf den Blättern erkannt. Unterseite mit weissem Zeug gefüllt. Manchmal ist das falscher Mehltau, aber in der Regel handelt es sich um die Rebenpockenmilbe.
Hierfür helfen Neembaumsamenölextrakte (im Handel oft gegen stechende und beissende Schädlinge erhältlich) oder Schwefelpräparate, wie sie in der Weinbauwirtschaft eingesetzt werden.