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Re: Schutz oder Risiko bei Impfungen
Hallo,
das Risiko zu erkranken und durch die impfpräventable Erkrankung zu Schaden zu kommen (bleibende Beeinträchtigung und Behinderung bis hin zum Tod) ist gegenüber dem Risiko mit den aktuell genutzten modernen Impfstoffen eine ernstere Nebenwirkung zu erfahren meist etwa um den Faktor 100.000 bis mehrere Millionen geringer.
Gute und korrekte weiterführende Informationen zum Impfen finden Sie auf den Seiten des Robert-Koch-Institutes:
RKI Informationsangebot Impfen
http://www.rki.de/nn_199596/DE/Content/Infekt/Impfen...
Von dort aus finden Sie auch die Links zu Nebenwirkungen und weiteren Infos:
Nebenwirkungen und Komplikationen
http://tinyurl.com/4379aq8
Schutzimpfungen – 20 Einwände und Antworten des Robert Koch-Instituts und des Paul-Ehrlich-Instituts
http://tinyurl.com/3fqyy2j
Noch eine Anmerkung zu Keuchhusten/Pertussis: es ist heute eher so, dass Großeltern und andere Verwandte und Kontaktpersonen Säuglinge anstecken. Diese haben dann durchaus das Risiko für erhebliche Komplikationen bis hin zum Tod.
Daher wir auch seit ein paar Jahren empfohlen, dass alle Kontaktpersonen zu Säuglingen und Neugeborenen vor deren Geburt gegen Keuchhusten (in der Regel zusammen mit Diphtherie und Tetanus kombiniert) geimpft sein sollten (Cocooning Strategie). Aktuell wird empfohlen bei der nächsten abstehenden Standardimpfung gegen Diphtherie und Tetanus diese zusätzlich mit der Impfung gegen Keuchhusten zu kombinieren.
Grüße
Andreas Kaunzner
Arzt
ich habe eine Frage zum vorsorglichen Impfen allgemein.
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Das Risiko zu erkranken ist doch wohl größer als das Risiko
Nebenwirkungen zu erfahren? Was meint ihr dazu?
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Die Auskünfte und Ratschläge, die hier erteilt werden, ersetzen nicht die Beratung durch einen Arzt und sind vollkommen unverbindlich. Ratschläge von Fachkundigen (Ärzten, Apothekern usw.) sind von diesem Vorbehalt nicht ausgenommen, da durch die Schriftform eine echte Diagnosestellung, somit auch ein Therapievorschlag, ausgeschlossen ist.
Gleichzeitig warnen wir ausdrücklich vor Selbstmedikation ohne Rücksprache mit dem behandelnden Arzt oder mit dem Apotheker.