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Re: Woraus bauen Bienen ihren Stock?
Hallo Kilimanscharo und Sohn
Ich bin Jungimker seid drei Jahren und versuche die Frage so gut wie möglich zu beantworten!
Ich selber führe zur Zeit 5 Völker und habe in diesem Jahr 250 kg Honig geerntet und kann sagen, ich bin zufrieden, auch weil der Honig sehr vorzüglich und sahnig schmeckt und ich die hälfte der Gläser, a 500g schon unter das süße menschliche Volk gebracht habe!
6 Völker sollen es einmal werden, denn es soll ja nur ein schönes stichhaltiges Hobby bleiben in den kommenden Jahren und nicht in Arbeit ausarten, denn mein Arbeitstag ist mit über zehn Stunden oft recht lang!
Auch wenn Honig vom heimischen Imker etwas teuerer ist mit
3 - 5,-€ für ein 500g Glas, so schmeckt unser Honig bedeutend besser, als die zusammengerührten 80000 Tonnen Honig aus Großabfüllbetrieben, die Deutschland jedes Jahr aus der halben Welt importiert, um unseren weltmeisterlichen Hunger nach Honig zu stillen, denn die heimischen Imker produzieren nur knapp 20000 Tonnen selbst.
Ich schreibe aus dem südenlichen Landesteil von Sachsen-Anhalt.
Also, Sommerbienen leben im schnitt zirka 8 Wochen und durchlaufen einige Lebensabschnitte, die äußerst wichtig sind für den Fortbestand des gesamten Volkes.
In den ersten Tagen nach der Geburt kümmert sich die Jungbiene um das Füttern und die Pflege der Königin und Brut.
Nach zirka zwei Wochen beginnen seine Wachsdrüsen der Jungbienen zu arbeiten und die Jungbiene/Stockbiene beginnt natürliches Wachs zu schwitzen/auszuscheiden, aus welchem die Bienen die sechseckigen Waben bauen oder formen, mit hilfe ihrer Kauwerkzeuge.
In diese Waben, je nach größe der gebauten Wabenzelle legt/stiftet die Königin später männliche oder weibliche Eier, welche wie kleine weise Stifte aussehen oder sie dienen gleichermaßen zur Einlagerung von Honig für den Winter oder Blütenpollen, dem Brot der Biene.
Die von den Honigbienen aus Wachsdrüsen ausgeschwitzten Wachsplättchen haben meist eine weiße Farbe.
Die spätere gelbe Färbung entsteht durch die Aufnahme eines Inhaltsstoffs des Blütenpollens, das Pollenöl, das wiederum den Naturfarbstoff Carotin enthält.
Diesen Blütenpollen tragen die Flugbienen ins Nest, dort nehmen die Stockbienen/Baubienen den Blütenpollen mit auf als Nahrung, denn Blütenpollen ist das Brot der Bienen.
Bienen, also nur die Stockbienen, nicht die Flugbienen schwitzen/produzieren aus einer speziellen Körperdrüse natürliches Wachs und verarbeiten es zu Wachswaben.
Flugbienen haben für den Wabenbau keine Zeit mehr.
Die Biene besitzt auf der Bauchseite des Hinterleibes vier paarig angeordnete Wachsspiegel, womit sie bei guten Trachtverhältnissen Wachs produziert.
Sie schwitzt das Bienenwachs in flüssiger Form aus, das in Verbindung mit Luft zu kleinen Plättchen erstarrt.
Die Wachsproduktion ist bei 13 bis 18 Tage alten Bienen am höchsten.
Sie bilden eine sogenannte Bautraube, bei der die Bienen sich aneinanderketten, Wachs schwitzen und durch Kneten, Kauen und Formen ein neuer Bau entsteht in der Zeit von anfang April bis ende Juli.
Ich hoffe, ich konnte etwas behilflich sein für die Ausarbeitung eines Aufsatzes!
Frage des Sohnes an den Lehrer: Warum hat eine männliche Drohnenbiene einen Großvater, aber keinen Vater?
Mit freundlichen Grüßen
aus Sachsen-Anhalt
Hallo!
Mein Sohn nimmt gerade im Biologieunterricht Bienen durch und
soll jetzt einen Aufsatz über Bienen verfassen. Woraus bauen
Bienen eigentlich ihren Bienenstock? Danke für ihre Hilfe.