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Re: Samba-Berechtigung
Hallo Peter,
zu Win7 an Samba kann ich leider keine weitere Angaben machen.
Korrekt ist, unter Linux, wie unter Windows, wird jede Datei mit dem Attribut eines Eigentümers gesetzt, und nur der und nur der Administrator haben in der Regel Schreibrechte, außer Du änderst das dezidiert.
Wenn Du Dateien in einem Ordner anlegst, der einem bestimmten Nutzer gehört, mußt Du in der Regel für jede Datei die Rechte für Dritte einzeln bearbeiten, da die Rechte der Ordners vererbt bzw. die voreingestellten Verfahrensweisen des Betriebssystems angewendet werden. Von daher lohnt es sich grundsätzlich, Gruppen zu definieren, und die Schreibrechte über Gruppen und nicht über User festzulegen.
Wenn Du dann auch noch der Gruppe, die Schreibrechte für bestimmte Dateien bekommen soll, die Schreibrechte in dem Ordner zuweist, in dem Du die Dateien erzeugst (nicht hinein kopierst!), dann kann nichts schief gehen (wenn Du denn den Usern die richtige Gruppen-Mitgliedschaft zugewiesen hast). Natürlich müssen die Rechte für ein solches Verzeichnis frei definierbar sein, darf also kein "Home"-Verzeichnis eines Users sein und sollte auch nicht in einem solche liegen.
Schau Dir doch einfach mal die Berechtigungen (Kontextmenü -> Eigenschaften) der Dateien, umd die es geht, von Deinem Windows-Client aus an. Werden Dir die Schreibrechte angezeigt?
Falls nicht, hat der Windows-Admin Zugang zu den Rechten der Dateien? Falls jeweils nein, dann muß der Samba-Admin die Rechte ändern.
Anmerkung: Du muß nicht den Eigentümer einer Datei ändern, sondern brauchst nur der Gruppe Schreibrechte zuzuordnen.
Den Eigentümer kannst Du immer nur nach der Erstellung einer Datei verändern. Gruppenrechte vergibst Du gegebenenfalls nur einmal Systemweit bzw. Verzeichnis- bzw. Ordner-weit.
Tschüß, Matthias