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Re: Was ist Hyperkortisolämie?
es handelt sich um eine erhoehung des hormones kortisol im blute. dieses wird in der nebenniere erstellt und ist bei einer vielzahl von steuerungsmechanismen wichtig (abwehrvorgaengen, wachstumsvorgaengen, stressadaptation,etc) kann durch eine stoerung /erkrankung der nebenniere geschehen (Cushingsyndrom)oder bei patienten , die wegen anderer erkrankungen kortisol als medikation benoetigen (ist stark entzuendungshemmend).
es verursacht eine vielzahl von symptomen darunter auch eine hemmung der reparationsvorgaengen im organismus. alle formen des chronische stresses koennen mit erhoehten werten einhergehen. ich bin zwar kein psychiater aber soweit mir bekannt ist verursacht dieses erhoehte kortisol eine atrophie gewisser hirnareale (zusammmen mit anderen nahrungsfaktoren s.u.), da rezeptoren fuer kortisol im gehirn vorhanden sind.
bezueglich der wirkungsweise von cortisol empfehle ich:
http://de.wikipedia.org/wiki/Cushing-Syndrom
ich zitiere einen artikel aus der medical tribune :
Hirnatrophie bei Anorexia nervosa
„CT- und MRT-Studien zeigen, dass Patienten mit Anorexia nervosa (AN) eine zerebrale Atrophie haben, sprich eine Verminderung des Hirnvolumens auf Kosten der grauen Substanz“, erklärt Univ.-Prof. Dr. Ursula Bailer von der Essstörungsambulanz im Wiener AKH. Diese Tatsache und der dauerhaft bestehende Nährstoffmangel mit damit verbundener Hypokaliämie, Hyponatriämie, Vitamin-B12- und Folsäuremangel kann zu hirnorganischem Psychosyndrom, Myopathien, abgeschwächten peripheren Reflexen, Defiziten im Bereich der Aufmerksamkeit, Merkfähigkeit, Konzentration und Gedächtnisleistung führen. Diese Störungen sind glücklicherweise großteils reversibel, allerdings nur bei Patienten, die sich langfristig in Remission befinden und wieder ein normales Körpergewicht hergestellt haben.
Mögliche Ursachen für die kortikale Atrophie sind ein Verlust von Dendriten und Synapsen bei verminderter Proteinsynthese, ein Flüssigkeitsaustritt in den Subarachnoidalraum durch verminderte Serumproteine oder ein erhöhter Kortisolspiegel. Alle diese Entstehungsursachen basieren eindeutig auf dem dauerhaften Nährstoffmangel.
mfg
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