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von
nach 21 Tagen
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Re: Wie ist es in einem wohnheim
Hallo
sorry das es mir erst jetzt möglich ist zu antworten.
Also die Wohnheime die ich kenne die sorgen sehr wohl für Intimität, für Rückzugsmöglichkeiten, für Privatsphäre, für natürlich wichtige eigene Geheimnisse. Je nach Schwierigkeit der psychischen Probleme kann es sein, das etwa Alkoholkontrollen oder Drogenkontrollen gemacht werden, über derartige Hausregeln muss aber vorher informiert werden.
Wichtig generell ist in derartigen Wohnheimen die "Zusammenarbeit" zwischen ihnen und dem zuständigen Personal, also das Aufbauen eines gegenseitigen Vertrauens, und auch das sie über Dinge, die sie stören, ärgern oder kränken reden können, auch wenn es natürlich sein kann, das gewisse Regeln dennoch eingehalten werden müssen. Wichtig ist es, eine Vertrauensperson von dem betreuenden PErsonal im Wohnheim selbst oder in ihrem Umfeld zu haben, dem sie sich auch anvertrauen können, oder einen Psychotherapeuten.
Wenn für sie möglich sprechen sie die Sorgen udn Ängste die sie vor dem Wohnheim haben direkt dort an, bevor sie sich dafür entscheiden oder mit einer sie betreuenden und unterstützenden Person, damit gleich offen und ehrlich über die Gegebenheiten geredet werden kann.
In einigen Wohnheimen gibt es auch die Möglichkeit von einem Probewochenende oder einem Probeschlafen dort. Sich das ganze ansehen und eine Bedenkzeit müsste auch möglich sein.
Ich hoffe ihnen geholfen zu haben.
mfg
Josef