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nach 6 Tagen
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Re: Was bei Magersucht unternehmen?
Hallo UllaUdin ! bei dieser Krankheit/Sucht habe ich keine Erfahrung und was Du gegen die Kr. Deiner Tochter tun kannst wirst Du bestimmt schon viele einschlägige Literatur und Fachgespräche geführt haben. Plötzlich dreht sich alles um das Eine. Und jeder hat ein bischen recht und weiß es bischen besser, da sind Ratschläge schwer annehmbar, da ja jeder und jedes Symptom anders ist. Nur das eine verbindet die Süchtigen: das Krankheitsbild. Mit betroffen sind natürlich die Angehörigen, denn die verstehen vieles nicht was in einem so kranken Menschen vor sich geht. Und der kann sich denen gegenüber nicht verständlich machen, aber bei Gleichgesinnten. Darum empfehle ich Dir/euch nebst den fachlichen Gesprächen den Besuch einer Selbsthilfegruppe, einzeln oder gemeinsam. So können Dir andere Betroffene aus ihrer Erfahrung erzählen, denen wirst Du zuhören können (denen tut es gut sich auszusprechen) und Du kannst diese Erfahrungen auf Deine Tochter projizieren ohne daß sie viel sprechen muss. So erfährst Du vielleicht über diesen Umweg mehr über das Unvorstellbare. Zudem hat es den Vorteil in gleichgesinnter Gesellschaft zu sein und sich nicht allein zu fühlen und zu grübeln. Ich habe eine andere Suchtkrankheit und meine Selbsthilfegruppe ist mittlerweile ein Bestandteil meines suchtfreien Lebens und ein guter Weg sich vor dem Leben mit all seinen Facetten nicht zu verstecken. Du hast bestimmt schon 'magersucht.de' nachgesehen. Ich wünsche Deiner Tochter und Dir alles Gute für die Zukunft, Stärke und Mut zu Öffnung und einem zwar eingeschränktem aber freiem LEBEN ! Gruß Peter