Was bei Magersucht unternehmen?

Von: , 15.11.2011 23:38 Uhr

Hallo liebe Experten!
Meine 16-jährige Tochter war schon immer sehr dünn und krankheitsanfällig. Jetzt ißt sie in letzter Zeit auch noch sehr wenig und ich habe sie schon dabei erwischt, wie sie auf dem Klo das gerade gegessene wieder erbrochen hat. Ich habe den Eindruck, daß sie magersüchtig ist. Was kann ich bloß gegen die Magersucht meiner Tochter tun? Ist der Gang zum Arzt der einzige Ausweg? Danke für ihre Hilfe.

6 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 13 Stunden 0 hilfreich
    Re: Was bei Magersucht unternehmen?

    Hallo Frau Udin,
    mit solchen Dingen ist tatsächlich nicht zu spaßen. Ich würde Ihnen auf jeden Fall den Gang zum Arzt raten. Desweiteren sollten Sie mit einem/r Jugendpsychologe/in Kontakt aufnehmen.
    Alles Gute für Sie und Ihre Tochter

    Mirko Schauer

  2. Antwort von nach 16 Stunden 0 hilfreich
    Re: Was bei Magersucht unternehmen?

    Hallo sehr geehrte Frau,

    wenn es Hilfe gibt, dann nur einige Wochen im Spital- mit etwas anderem kommt man nicht an eine junge Magersüchtige. Besprechen Sie mit der Tochter dass Sie mit ihr zum Arzt gehen und dass sie ev. ins Spital müsse. Gehen Sie zu Ihrem Hausarzt mit der Tochter und besprechen die Sache mit Ihm und bitten Sie ihn Ihre Tochter ins Spital einzuweisen. Denn die Sache ist ernst

  3. Antwort von nach 17 Stunden 0 hilfreich
    Re: Was bei Magersucht unternehmen?

    Hallo, leider bin ich kein Experte auf diesem Gebiet. Ich habe aber genug mit Psychiatrie zu tun (gehabt) um zu wissen, dass in Ihrem Fall ganz sicher nur der Gang zum Arzt etwas bewirken kann. Wenn sie also Ihre Tochter irgendwie dazu bewegen können mit zum Arzt zu gehen, unbedingt tun. Ich weiß von einer Freundin, deren Tochter zu Tode gekommen ist mit genau dem selben Krankheitsbild. Sie war gerade mal 21 Jahre alt und die Welt um sie herum schien in Ordnung. Also, auf jeden Fall sehr ernst nehmen.

    Viele Grüße und ich hoffe, dass Ihre Tochter wieder in Ordnung kommt.

    Petra Senhaji

  4. Antwort von nach 19 Stunden 0 hilfreich
    Re: Was bei Magersucht unternehmen?

    Hallo liebe Ratsuchende,

    Magersucht ist keine Befindlichkeitsstörung, sondern eine schwere, sehr ernst zu nehmende psychosomatische Erkrankung die dringend in die Hände in professioneller
    Fachleute gehört, Arzt oder Psychologe!
    Alles Gute für Ihre Tochter
    Hallo liebe Experten!
    Meine 16-jährige Tochter war schon immer sehr dünn und
    krankheitsanfällig. Jetzt ißt sie in letzter Zeit Ist der Gang zum Arzt
    der einzige Ausweg? Danke für ihre Hilfe.

  5. Antwort von nach 22 Stunden 0 hilfreich
    Re: Was bei Magersucht unternehmen?

    Hallo,

    es klingt auf jeden Fall so als wäre das behandlungsbedürftig. Wenn sie das regelmäßig macht sollte sie auf jeden Fall zum Arzt. Je nachdem wie ausgeprägt es wirklich ist. Nichts tun kann aber sehr gefährlich werden - auch an Magersucht kann man sterben!!!

  6. Antwort von nach 6 Tagen 0 hilfreich
    Re: Was bei Magersucht unternehmen?

    Hallo UllaUdin ! bei dieser Krankheit/Sucht habe ich keine Erfahrung und was Du gegen die Kr. Deiner Tochter tun kannst wirst Du bestimmt schon viele einschlägige Literatur und Fachgespräche geführt haben. Plötzlich dreht sich alles um das Eine. Und jeder hat ein bischen recht und weiß es bischen besser, da sind Ratschläge schwer annehmbar, da ja jeder und jedes Symptom anders ist. Nur das eine verbindet die Süchtigen: das Krankheitsbild. Mit betroffen sind natürlich die Angehörigen, denn die verstehen vieles nicht was in einem so kranken Menschen vor sich geht. Und der kann sich denen gegenüber nicht verständlich machen, aber bei Gleichgesinnten. Darum empfehle ich Dir/euch nebst den fachlichen Gesprächen den Besuch einer Selbsthilfegruppe, einzeln oder gemeinsam. So können Dir andere Betroffene aus ihrer Erfahrung erzählen, denen wirst Du zuhören können (denen tut es gut sich auszusprechen) und Du kannst diese Erfahrungen auf Deine Tochter projizieren ohne daß sie viel sprechen muss. So erfährst Du vielleicht über diesen Umweg mehr über das Unvorstellbare. Zudem hat es den Vorteil in gleichgesinnter Gesellschaft zu sein und sich nicht allein zu fühlen und zu grübeln. Ich habe eine andere Suchtkrankheit und meine Selbsthilfegruppe ist mittlerweile ein Bestandteil meines suchtfreien Lebens und ein guter Weg sich vor dem Leben mit all seinen Facetten nicht zu verstecken. Du hast bestimmt schon 'magersucht.de' nachgesehen. Ich wünsche Deiner Tochter und Dir alles Gute für die Zukunft, Stärke und Mut zu Öffnung und einem zwar eingeschränktem aber freiem LEBEN ! Gruß Peter

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