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nach 17 Stunden
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Re: Was kann man gegen schnarchen tun?
Antwort Teil 1:
Die alleinige Information: „ ich schnarche“ macht eine zufriedenstellende Beantwortung schwer. Es kommt auf die Ursachen und weitere Umstände an. Zunächst die Feststellung: Ihr Schnarchen erlaubt Ihnen und Ihrer Frau nicht den so genannten „Erholsamen Schlaf“, weil die zur Regeneration des gesamten Organismus notwendigen Schlafstadien nicht oder nur sehr unzureichend durchlaufen werden. Insbesondere die lebensnotwendigen Phasen des Tiefschlafes und des Traumschlafes werden nicht erreicht oder unterbrochen.. Aktuell können sich ständige Schlafstörungen sowohl für Schnarcher als auch für Zimmergenossen tagsüber in Müdigkeit, Einschlafneigung in monotonen Situationen (z.B. Fernsehen, Lesen u.a.), Sekundenschlaf mit hoher Unfallgefahr, Kopfschmerzen, Konzentrationsschwäche, Gereiztheit u.a. zeigen. Die genannten Tagessymptome treten nicht immer und alle gleichzeitig auf. Ständige Schlafstörungen führen auf Dauer zu Erkrankungen. In erster Linie zu Bluthochdruck. Schleichend. Ihre Frau weiss, ob Sie auch Atemaussetzer (Atempausen) haben oder nicht. Bei Schnarchen ohne Atemaussetzer (Schlafapnoe) konzentrieren Sie sich erstmal auf die so genannte Schlafhygiene: keine Mahlzeiten zu später Stunde, kein Alkohol zu später Stunde, kein Sport oder andere anstrengendeTätigkeiten zu später Stunde (außer Sex), kein Fernsehen, Radio, Computer im Schlafzimmer, im Bett nicht lesen, im Schlafzimmer muß eine angenehme Atmosphäre herrschen, gut lüften, beste Temperaturen bei 16 bis 19 Grad, Bettkomfort, regelmäßige Schlafzeiten (soweit möglich bei Schichtarbeitern), Licht und Lärm vermeiden, auf der Seite liegend schlafen; Sehr wichtig: evtl. bestehendes Übergewicht reduzieren. Es sollte ärztlich geklärt werden: liegen anatomische Gegebenheiten vor, die eine Enge im Hals-Rachenbereich bewirken?. Antwort Teil 2: Hat Ihre Frau bereits festgestellt, daß Sie auch Atempausen (Schlafapnoe) haben, sollten Sie nicht zögern, eine präzise Diagnostik durch einen mit der Schlafmedizin vertrauten Facharzt und ggf. im Schlaflabor durchführen zu lassen. Eine unbehandelte Schlafapnoe-Erkrankung führt insbesondere durch Sauerstoffmangelphasen und wechselnde Stressphasen im Schlaf schleichend, aber unweigerlich zu lebensbedrohlichen Erkrankungen. Hier stehen Bluthochdruck, Schlaganfall und Herzinfarkt im Vordergrund. Ihr erster Schritt wäre also der Gang zum Hausarzt, der Sie ggf. an einen Facharzt überweist. Ihre Frau sollte dabei sein, um auf Fragen des Arztes ihre Wahrnehmungen mitteilen zu können. Sie selbst können ja nichts über Ihre „Schnarchqualitäten“ wissen. Örtliche und regionale Selbsthilfegruppen sowie bundesweit agierende Organisationen stellen weitere und wichtige Informationen per Internet zur Verfügung. Geben Sie einfach das Suchwort „Schlafapnoe“ in Google ein. Viel Erfolg wünscht Ihnen Pitter!