dämmung einer mietwohnung
Von: , 12.01.2010 23:12 Uhr
hallo,
ich habe im sommer eine whg bezogen. mit dem vermieter habe ich die dämmung des speichers vereinbart. nur hat er wohl unter dämmung etwas anderes verstanden als ich :-( nun gut. es ist winter, er hat die wände auf dem speicher mit styropur verkleidet, halbhoch. nutzt nichts. durch den styropur zieht die wärme hoch und entweicht übers dach, dann hat er dämmwolle genommen, besser aber nicht optimal. die temperatur in den zimmern unterhalb des daches steigen jetzt std. um 1 grad... vorher hatte ich am nachmittag 20 grad erreicht ! ein teil des speichers ist gar nicht gedämmt; d h ich sehe unter die dachpfannen hindurch in den himmel oder wo hin auch immer. gleich vor dem speicher befindet sich ein flur und eine etage tiefer ebenfalls, diese flure sind eiskalt. er sieht den zusammenhang nicht, das die kälte aus dem nicht gedämmten speicher die räume oben kalt werden lässt.... eine zusätzliche heizung habe ich erst einmal abgelehnt weil dies meine kosten sprengt und das eigentliche problem nicht behebt. teile des speichers habe ich geräumt weil die sachen feucht werden... abgesehen davon hatte ich schnee auf dem speicher, der durch die ritzen viel... ( für eine finnische sauna ist dort kein platz, sonst könnte ich ja noch einen nutzen daraus ziehen ;-) ) er argumentiert, dies sei so viel arbeit, man käme nicht an alle stellen und dann würde das halbe auch keinen sinn machen... mehrfach habe ich ihn gebeten, wenn er keinen rat weiß, sich jemand zu holen der ahnung hat....meine frage: welcher "standard" wird zugrunde gelegt, so das man sagen kann, alles ist gut, die wohnung ist bewohnbar... habe ich das recht die miete zu kürzen ? wobei ich das immer für ein zweischneidiges schwert halte...
