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Re: Physik Verständnisfrage
Hallo vogue 0806,
Hydrostatik ist zwar nicht mein Spezialgebiet, aber soviel habe ich verstanden:
Betrachtet man eine Flüssigkeit, die sich in einem Vakuum befindet, fällt der Umgebungsdruck weg. Denn die Formel rho*g*h ergibt sich bereits dadurch, dass auf die Flüssigkeit selbst die Erdanziehungskraft wirkt und somit die Flüssigkeitsschichten oberhalb auf die darunterliegenden eine Kraft ausüben. Daher nimmt der Druck auch mit der Tiefe (also h) zu.
Befindet sich die Flüssigkeit aber in einer Umgebung, in der ein Umgebungsdruck ungleich Null herrscht, drückt dieser Umgebungsdruck noch zusätzlich auf die Flüssigkeitsoberfläche. Dieser oben auf die Flüssigkeit wirkende Umgebungsdruck muss also noch addiert werden. Er übt ja eine Kraft auf die Flüssigkeitsoberfläche aus, die in der Flüssigkeit als weitere Kraft (zusätzlich zur Erdanziehungskraft) wirkt. Bei Standardbedingungen wäre pamb also immer 101300 Pa, eben der normale Luftdruck.
Ich könnte mir vorstellen, dass es auf die Aufgabenstellung ankommt: Wenn der Druck in der Flüssigkeit gefragt ist, könnte einmal die Differenz zum normalen Umgebungsdruck gefragt sein, ein anderes Mal der absolute Druck in einer bestimmten Tiefe. Dadurch würde im ersten Fall der Umgebungsdruck vernachlässigt, im zweiten Fall dazu addiert. Wahrscheinlich gibt es daher verschiedene Auffassungen darüber, was man als Grundgleichung der Hydrostatik bezeichnet.
Ich hoffe, das war verständlich!?! Ansonsten vielleicht noch mal melden. Viel Erfolg bei der Klausur!
Herzliche Grüße, Chilla
...Grudnlgeichung der Hydrostatik p= rho*g*h+ pamb ist um den
Druck in einer Flüssigkeit zu berechnen.
Meine Frage wäre nun, da ich auf einigen internetseiten
gelesen habe das die Grundgleichung der Hydrostatik rho*g*h
ist ob ich denn pamb (umgebungsdruck) immer mit einbeziehen
muss