Merkmalsverteilung 1:3 bei haploiden Hefezellen

Von: , 08.01.2012 16:08 Uhr

Liebe/-r Experte/-in,

Ich habe eine Frage zur Tetradenanalyse bei Hefezellen:
Wie kann ein Merkmal von haploiden Eltern im Verhältnis 3:1 an die Nachkommen weitergegeben werden?

MATa sil (mutant) x MATalpha (WT)
Alle MATalpha Sporen haben immer den Wildtyp-Phänotyp, MATa Sporen können beide Phänotypen haben. D.h. die meisten Tedraden haben ein Verhältnis [sil-]:[SIL+] von 1:3, manche haben 2:2 und manch wenige sogar 0:4. (Aber nie 3:1 oder 4:0)

Kann bei einer solchen Verteilung schon generelle Aussagen machen?

Wenn es hilft: [sil-] Mutanten können die die Expression von HML und HMR nicht unterdrücken.

Gut organisiert wie ich bin, bräuchte ich Deine Antwort so schnell wie möglich.

Riesigen Dank im Voraus!
Gruss

Thierry

5 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 4 Stunden 0 hilfreich
    Re: Merkmalsverteilung 1:3 bei haploiden Hefezellen

    tut mir leid, da kann ich leider nicht helfen. Sorry!

  2. Antwort von nach 5 Stunden 0 hilfreich
    Re: Merkmalsverteilung 1:3 bei haploiden Hefezellen

    hallo,
    ich kann die Frage leider nicht beantworten.
    LG Raymonde
    www.katzen-adel.de

  3. Antwort von nach 19 Stunden 0 hilfreich
    Re: Merkmalsverteilung 1:3 bei haploiden Hefezellen

    Hi,
    sorry, ich müsste mich hier jetzt erst einlesen, da ich mich mit Tetraden nicht adhoc auskenne. Schau doch mal bei Google books. Die Antwort würde mich auch interessieren...

  4. Antwort von nach 20 Stunden 0 hilfreich
    Re: Merkmalsverteilung 1:3 bei haploiden Hefezellen

    Lieber Thierry,

    ich muss diesmal leider passen.

    Sorry

    Apoll

    • Antwort von nach 24 Tagen 0 hilfreich
      Re: Merkmalsverteilung bei haploiden Hefezellen

      Auch wenn die Antwort reichlich spät kommt (auf die lange Bank geschoben :-/):

      Mich dolcht, die Lösung für die 1:3 Verteilung liegt wohl darin, dass man sehr genau zwischen Phänotyp und Genotyp unterscheiden muss!

      Du redest hier von der Vererbung der [sil]-Mutation und parallel spielt ja auch nur der Mating type eine Rolle. Dur schreibst, MATalpha-Sporten haben immer den Wildtyp-Phänotyp.
      Das klingt für mich sehr danach, dass der Mating type a und die [sil]-Mutation zusammenkommen müssen, damit der besagte Phänotyp besteht.
      Damit sollte eine Verteilung von 1:3 ohne weiteres möglich sein.

      Leider fehlen mir mehr Details (und auch das nötige Wissen um die Hefegenetik), um die Fragestellung mit Sicherheit richtig zu verstehen. Ich hoffe dennoch, die Antwort zielt in die richtige Richtung.

      Grüße,
      Theodoric.

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