Faktorenanalyse, ordinale Daten, ANOVA, SPSS

Von: , 19.01.2010 00:51 Uhr

Hallo,

ich habe einen Datensatz mit ordinal skalierten Daten (7-Likert Scale) und darauf eine Faktorenanalyse mit SPSS durchgefuehrt(KMO = .776, Bartlett's Test < .00, weniger als 30 Variablen, Communalities nach der Extraktion groesser als .7). Ich bekomme drei Faktoren, die ich inhaltlich gut zuordnen kann. Meine Fragen:
1. Wie interpretiere ich den "Faktor Score (Anderson-Rubin)", den mir SPSS speichert? Kann man sowas sagen wie: ParticipantXY laed hoch auf Faktor 1, aber nicht Faktor 2? Und bedeutet das dann, dass ParticipantXY z.B. staerker emotional involviert war, aber keine Soziale Praesenz empfunden hat?

2. Wie fuehre ich mit den Faktoren eine ANOVA aus? Muss ich da irgendwas beachten, weil die Daten urspruenglich ordinal skaliert waren?

Entschuldigt bitte das Denglisch, aber ich habe hier nur eine englische Version von SPSS und eher ein rudimentaeres statistisches Wissen.

Vielen Dank!

3 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 6 Stunden 0 hilfreich
    Re: Faktorenanalyse, ordinale Daten, ANOVA, SPSS


    zu 1. ja, du kannst es genauso interpretieren wie du schreibst

    zu 2. in der Praxis werden Likert-Skalen (meist schon ab 5) als intervallskaliert angenommen - würde mir aber sicherheitshalber nochmal die Verteilung anschauen, bei sehr schiefen Variablen würde ich das nur eingeschränkt tun

    lg
    c.

    • Antwort von nach 5 Tagen 0 hilfreich
      Re^2: Faktorenanalyse, ordinale Daten, ANOVA, SPSS

      Vielen Dank für die schnelle Antwort!

  2. Antwort von nach 11 Tagen 0 hilfreich
    Re: Faktorenanalyse, ordinale Daten, ANOVA, SPSS


    Hallo Mavky,

    sorry für die späte Antwort. Bin gerade umgezogen und habe nur Internet, wenn ich am Wochenende bei meiner Freundin bin.

    Deine Fragen kann ich leider nicht beanworten, da ich Inhalt/Aufbau deiner Untersuchung/Befragung (?) nicht kenne.

    Was die ehemals ordinalen Daten angeht: wenn du die Anova auf Basis der Faktorwerte durchführst, ist das weniger problematich, da diese ja nun nicht nur 7 Werte annehmen (wie ei der Likert-Skala).

    Nicht verzweifeln

    Jan ich habe einen Datensatz mit ordinal skalierten Daten
    (7-Likert Scale) und darauf eine Faktorenanalyse mit SPSS
    durchgefuehrt(KMO = .776, Bartlett's Test < .00, weniger als
    30 Variablen, Communalities nach der Extraktion groesser als
    .7). Ich bekomme drei Faktoren, die ich inhaltlich gut
    zuordnen kann. Meine Fragen:
    1. Wie interpretiere ich den "Faktor Score (Anderson-Rubin)",
    den mir SPSS speichert? Kann man sowas sagen wie:
    ParticipantXY laed hoch auf Faktor 1, aber nicht Faktor 2? Und
    bedeutet das dann, dass ParticipantXY z.B. staerker emotional
    involviert war, aber keine Soziale Praesenz empfunden hat?

    2. Wie fuehre ich mit den Faktoren eine ANOVA aus? Muss ich da
    irgendwas beachten, weil die Daten urspruenglich ordinal
    skaliert waren?

    Entschuldigt bitte das Denglisch, aber ich habe hier nur eine
    englische Version von SPSS und eher ein rudimentaeres
    statistisches Wissen.

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