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Von: Сlаudіа, 18.6.2004 21:14 Uhr
Hallo Ihr Lieben,

meine Eltern begehen in Kürze ihre Goldene Hochzeit und ich suche zu diesem Anlaß ein schönes, anspruchsvolles Gedicht.

Ich würde mich sehr freuen, wenn jemand von Euch was passendes hätte.

Liebe Grüße
Claudia



  1. Re: Gedicht zur Goldenen Hochzeit
    Hallo,

    ich hab' was passendes, allerdings für meine Eltern! ;-)

    LG, Karin [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
    2 Kommentare
    • Re^2: Und was soll uns das nun sagen ??
      oh.Text !
    • von Α.Αdlеr (abgemeldet) 18
      Re^2: Gedicht zur Goldenen Hochzeit
      ich hab' was passendes, allerdings für meine Eltern! ;-)
      Ich versteh' Dich! *lach
      Ereiterte Grüße,
      Anja
  2. Antwort von ΒеlRіа 5
    • Re^2: Gedicht zur Goldenen Hochzeit
      Danke BelRia,

      Deine Antwort hat mir schon sehr weitergeholfen. Die Links beinhalten ein paar gute Ideen und Einstiegsmöglichkeiten für das Selberdichten...*lach. Vielen Dank!

      Liebe Grüße
      Claudia

      Manch andere Leute scheinen hier allerdings nur zu schreiben, um einzig allein ihren unqualifizierten Senf dazugeben zu müssen. [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
    • von Α.Αdlеr (abgemeldet) 8
      Re^3: Gedicht zur Goldenen Hochzeit
      Manch andere Leute scheinen hier allerdings nur zu schreiben,
      um einzig allein ihren unqualifizierten Senf dazugeben zu
      müssen.
      Schade, Claudia, Du hast überhaupt nicht nachgedacht und demnach auch nicht verstanden, was Karin sagen wollte und womit ich übereinstimme.
      Karin wollte lediglich ausdrücken, dass es ihre Eltern sind, für die sie gute Ideen hätte, nämlich weil sie ihre Eltern gut kennt, weil sie weiß, was ihnen Freude macht, was sie erlebt haben, an welche Ereignisse sie in ihrer Ehezeit gerne zurückdenken, an was sie in der Zeit ihrer Ehe gerne erinnert werden, wie viele Kinder und Enkel da sind etc. D.h. sie gibt ihrer ureigensten persönlichen Beziehung zu ihren Eltern Ausdruck.
      Was wissen denn irgendwelche w-w-wler über Deine Eltern? Ob sie sich noch lieben oder nur aus Gewohnheit zusammenbleiben, ob sie aktiv sind in Vereinen oder engagiert in irgendwelchen Sozialprojekten, ob sie gerne reisen oder Hausmusik machen, ob sie ein Gärtchen haben oder ihr Wochenendhäuschen lieben, ob sie Haustiere haben oder gerne in die Oper gehen etc. Und eine Rede, ein Gedicht für eine Goldene Hochzeit sollte doch etwas ganz persönliches sein, nur für das Jubelpaar und nicht in Allgemeinplätzen versinken und verkümmern.
      Ich muss sagen, mich macht das hier immer wieder traurig, wie oft hier nach Geschenk- oder sonstigen Ideen für nächststehende Personen gefragt wird. Interessiert sich denn keiner mehr für den anderen? Ist niemand in der Lage, sich in den Partner, die Eltern, das Kind oder die Nichte hineinzufühlen und zu -denken und damit zu ergründen, was diesen Menschen glücklich machen könnte?
      Und wie soll hier jemand ohne jeden Anhaltspunkt irgendetwas sagen können? Von Bel Ria weiß ich zumindest (B.R. ich hoffe, Du verzeihst mir das *lächel), dass sie Gärtchen und Pflanzen und Hunde/Tiere liebt und engagiert ihre Bretter als MOD betreut. Daran könnte ein Schreiber schon anknüpfen, auch wenn der letzte Satz des Gedichtes dann durchaus liebevoll-humorig heißen könnte: Und wir wissen ja, Unkraut vergeht nicht.
      Gruß,
      Anja
    • Re^4: Gedicht zur Goldenen Hochzeit
      Hallo Claudia und Anja und Bel Ria,

      danke, Anja, dass du so für mich in die Presche gesprungen bist. (Sagt man das so?)

      Aber vielleicht war mein Satz wirklich ein bißchen zu kurz und bündig, obwohl ich mit dem ;-) die positive Wirkung bedacht haben wollte.

      Liebe Claudia,
      hörst du mich noch an?

      Menschen zu festen Anlässen und Terminen "etwas" schenken, ist schon schwierig. Den eigenen Eltern zur Goldenen Hochzeit eine Erinnerung schenken, das war bisher die schwierigste Aufgabenstellung, die ich hatte.

      Enttäuschungen stellen sich ein, wenn Erwartungen nicht erfüllt werden. Da mußt du schon lange vorher aufpassen und zuhören, Erwartungen erkennen, und auch über Möglichkeiten mit den Eltern reden. Überraschungen kann man nur riskieren, wenn man sich ganz sicher über deren Erfolg ist.

      Nicht immer sind die Eheleute damit einverstanden, dass vor allen Gästen über das intime Familienleben und gewisse Schwächen gesprochen wird.

      Ganz wichtig und immer gut angenommen werden Gemeinschaftsleistungen.
      Davon haben alle unsere Feiern profitiert, denn es fördert das Gefühl der Zugehörigkeit und die Qualität der Vorträge. Es entlastet die Organisatoren einer Festveranstaltung, aber auch die Gäste der Feier.
      Beliebig häufige und langatmige Vorträge u.a. sind nicht immer willkommen.

      So, noch ein Tipp, weil es so schön war: Eine Fotostrecke quer durch das Leben deiner Eltern als Dias fotografiert und mit entsprechenden Kommentaren vorgetragen. Als Erinnerung in ein Album geklebt, die Texte dazu.

      Viel Spaß
      und deinen Eltern herzliche Glückwünsche

      LG, Karin
  3. Antwort von Rоlf 3
    Re: Gedicht zur Goldenen Hochzeit
    Moin, moin,

    ich möchte mich die Diskussion darüber, wer was gemeint hat und wer was nicht, nicht einmischen; aber folgendes Gedicht könnte passen:

    Der Hoffnung Stern

    Der Hoffnung Stern schien unsrer Fahrt,
    die bunten Flaggen wehten,
    die Blumen blühten gelb und zart,
    Vergangenheit und Gegenwart
    sind vor uns hingetreten.

    Der Wind blies in das Segel leis,
    der Schiffer stand am Steuer,
    die Wogen rollten blau und weiß;
    so fuhren wir im Mittagskreis
    durch Wasserflut und Feuer.

    Der Abend kam, die Nacht verging,
    wir landeten im Hafen.
    An unsern Mast gebunden hing
    der Stern im schwarzen Lampenring.
    Wir durften glücklich schlafen.

    Und stießen wieder ab vom Land,
    Wind drohte, Eis und Regen.
    Wir hielten fest uns bei der Hand
    und über unsern Häptern stand
    der Hoffnung Stern allwegen.

    Wir stiegen ein, wir stiegen aus,
    der Stern ist uns geblieben.
    Am Ruder blüht ein voller Strauß,
    den nehmen wir einst mir nach Haus
    zu denen, die uns lieben.

    Schon währt die Reise Jahr umd Jahr,
    gepriesen sei das Leben.
    Wie war doch alles wunderbar,
    die goldne Sonne bleicht das Haar,
    kein End ist uns gegeben.

    Wir werden alt und jung im Grund,
    schon grüßt aus ihrem Nachen
    der Kinder Hand. Es singt ihr Mund,
    auf ihren Scheiteln blühen bunt
    die Blumen, die wir brachen.

    Wir seh'n der Hoffnung hellen Stern
    zu Häuptern ihnen blinken.
    Schon grüßt auch ihren Bord von fern
    ein neues Schiff. Wir sehen's gern
    und winken, winken, winken.

    Martin Damss

    Über M. Damss kann ich Dir leider nichts sagen; ich kenne nur noch ein weiteres Gedicht von ihm, habe aber leider keine Ahnung, wann und wo er gelebt hat.
    Ich wünsch Dir - und Deinen Eltern - ein fröhliches Fest!

    Gruß - Rolf [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
    • Antwort von Κаtһаrіnа (abgemeldet) 9
      Re: Gedicht zur Goldenen Hochzeit
      50 Jahre sind vorbei.
      Nicht alle waren sorgenfrei.
      Vieles habt Ihr durchgemacht:
      Mal geweint und mal gelacht.
      Die Jahren liefen so geschwind,
      dass man nicht merkt, wie alt wir sind.
      Jeder Tag in Eurem Leben
      Wird Euch einmal nur gegeben.
      Drum nutzet diese Kostbarkeit
      Als Eure allerschönste Zeit.
      Und denkt nicht an die Tage, die zerronnen,
      sondern denkt an die schönen, die noch kommen.
      Verehrtes Paar, das fünfzig Jahre
      Die Freude und das Leid geteilt,
      das liebreich noch im Silberhaare
      gern in dem Kreis der Jugend weilt.
      Gott bewahre Euch vor Leiden,
      Er schenke Glück und Sonnenschein.
      Es möge immer mit Euch beiden
      Sein gnadensreicher Segen sein. [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
      • Antwort von Κаtһаrіnа (abgemeldet) 2
        Re: Gedicht zur Goldenen Hochzeit
        Genau vor 50 Jahren,
        habt ihr es gewagt,
        die Ehe einzugehen,
        denn ihr habt *Ja* gesagt.
        Wie wir heut erleben,
        wusstet ihr genau,
        “wir gehören zusammen,
        wir werden Mann und Frau.“
        Es waren schwere Zeiten,
        das war euch einerlei,
        es konnte euch nicht stören,
        denn ihr wart ja jetzt *Zwei*
        Dies ist nicht so geblieben,
        wie wir heute sehn.
        Denn an eurer Seite,
        habt ihr Kinder steh'n. [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]