Arbeitsrecht
Von: Ѕаrаһ (abgemeldet), 2.3.2012 20:10 Uhr
Hallo,

ein Arbeitnehmer ist seit gut 1,5 Jahren bei einer Firma tätig, als sein neuer Vorgesetzter nach Bestehen der eigenen Probezeit kurzerhand die Abteilung neu strukturieren möchte. Die Abteilung besteht nur aus 2 Mitarbeitern, darunter dem betroffenen Arbeitnehmer. Beiden Mitarbeitern wird zu verstehen gegeben, dass sie in der Abteilung nicht mehr erwünscht sind. Ihnen werden deutlich schlechtere Jobs im selben Unternehmen, aber einer anderen Abteilung angeboten. Gleichzeitig wird ihnen zu verstehen gegeben, dass man bereit wäre entsprechend zu zahlen, wenn die Arbeitnehmer dafür die Firma verlassen.

Der betroffene Arbeitnehmer hat sich nichts zu schulden kommen lassen und seinen Job stets so gut wie irgend möglich erledigt. Ein hervorragendes Zwischenzeugnis, ausgestellt zum Zeitpunkt des Ausscheidens des ehemaligen Vorgesetzten, beweist das. Es haben vorab keinerlei Gespräche stattgefunden, in dem der Arbeitgeber abgemahnt oder seine Arbeit kritisiert worden wäre.

Der Arbeitsvertrag der betroffenden Person ist unbefristet, jedoch besteht eine Klausel, nachdem der Arbeitgeber in anderen zumutbaren Positionen eingesetzt werden darf. Kündigungsfrist ist 3 Monate zum Monatsende.

Wie sollte sich der betroffende Arbeitnehmer verhalten? Wieviel Abfindung ist in einem solchen Fall realistisch und sollte der Arbeitnehmer überhaupt auf so einen Vorschlag eingehen?

Vielen Dank vorab,
Sarah



  1. Antwort von Gеnіuѕ mаlіgnuѕ 0
    Re: Abfindung - drohende Kündigung etc.
    Hallo,

    das kommt immer darauf an, im Zweifel sollte man es immer durch einen Fachanwalt prüfen lassen.

    Menschlich würde ich mir mal das "entsprechende" ;) anhören und gucken, ob ich irgendwo einen gleichwertigen Job finde.


    hth