Elektrotechnik
Von: MajorTomm, 1.8.2010 17:49 Uhr
Hallo,

ich habe mir einen (nachträglichen) elektrischen Rolladen bestellt.

Die beauftragte Firma wollte den Rolladen montieren und einen Aufputzschalter installieren, den ich dann über einen Stecker an eine vorhandene Steckdose anschließen könne.

Mir schwebt allerdings der Optik halber ein Unterputzschalter vor und ich sagte zu, dass ich die Wand vorbereite indem ich eine Unterputzdose einbaue (diese wunderschönen orangenen Dinger ;)) und ein Kabel von der 1 Meter darunter liegenden Steckdose unterputz dahin lege. Sollte ja kein Problem sein...

Nun meldete sich die Firma bei uns und meinte, sie benötigen ein 5-adriges Kabel!

Nach meinem Verständnis ist ein solches 5-adriges Kabel für die Verbindung vom Schalter zum Rolladenmotor erforderlich (eigentlich 4 für auf, ab, dauer und Erdung), aber doch nicht zum Anschluss des Schalters selber.

Ansonsten wäre ich nämlich ziemlich aufgeschmissen, da ich aus der Steckdose ja keine 5 Adern zaubern kann ;). Für die Aufputzvariante wäredoch auch nur ein Stecker mit 3-adrigem Kabel erforderlich gewesen.

Stehe ich irgendwie auf dem Schlauch oder weiß der Verkäufer nicht, was er da sagt?



  1. Antwort von anja.loevenich 10
    Re: Rolladenschalter anschließen
    Tach,
    ist schon ok. so wie du es gemacht hast.

    Gruss

    B
    • Antwort von Bernhard Weiskopf 0
      Re: Rolladenschalter anschließen
      Nun meldete sich die Firma bei uns und meinte, sie benötigen ein 5-adriges Kabel!
      Nach meinem Verständnis ist ein solches 5-adriges Kabel für die Verbindung vom Schalter zum Rolladenmotor erforderlich (eigentlich 4 für auf, ab, dauer und Erdung), aber doch nicht zum Anschluss des Schalters selber.
      Du denkst richtig. Vom Netz zum Jalousieschalter sind's 3 Adern (L, N, und PE) und vom Jalousieschalter zum Rohrmotor sind's 5 Adern (Lauf, Lab, N, PE und die Setzleitung).

      Über die Setzleitung kann man die beiden Endschalterstellungen verstellen, ohne den Rolladenkasten zu öffen oder gar in den Kasten mit laufendem Motor hineingreifen zu müssen.

      Den Anschluss muss eine Fachkraft vornehmen, die kennt sich damit ohnehin aus.

      Bernhard