Elektronik
Von: lаіkа, 20.9.2011 11:12 Uhr
Moin,

ich habe an den Analogeingängen (AE) eines Mikrocomputers lange Leitungen - 10 - 15 m - zu den Sensoren (NTC-Widerstände u.ä.). Die gehen auf ein kleines Eingangsplatinchen mit OP zum Anpassen an den AE.
Sollte man darauf einen kleinen Kondensator zum Unterdrücken von eventuellen Störungen einbauen? Welche? 0,1 - 0,33µF MKT plus kleiner 5µF-Tantal? Oder reicht der MKT?

Danke Laika



  1. Antwort von Αnоnүm (abgemeldet) 0
    Re: Entstörung langer Analogleitungen für µComp
    Hallo, Die gehen auf ein kleines Eingangsplatinchen mit OP zum
    Anpassen an den AE.
    Die Leitung möglichst niederohmig machen. Also einen relativ kleinen Widerstand als Belastung dieses OP auf der uc-Platine vorsehen. Sollte man darauf einen kleinen Kondensator zum Unterdrücken
    von eventuellen Störungen einbauen? Welche? 0,1 - 0,33µF MKT
    plus kleiner 5µF-Tantal? Oder reicht der MKT?
    1nF...47nF Kerko nehme ich da immer. Kommt aber drauf an, was das für ein Signal ist. Bei 5uF Tantal wird's wohl etwas seeehr langsam werden. Wenn das der OP überhaupt mitmacht.

    Gruß
    loderunner
    6 Kommentare
    • von lаіkа 0
      Re^2: Entstörung langer Analogleitungen für µComp
      Hallo auch, Die Leitung möglichst niederohmig machen. Also einen relativ
      kleinen Widerstand als Belastung dieses OP auf der uc-Platine
      vorsehen.
      Es geht um den Eingang zum OP. Die OP sind kurz vor dem µC (20 - 30 cm), letzterer hat auch noch C vor den AE - das ist also nicht das Problem, sondern die eingänge der Sensoren mit langen Ltgn. zum OP.
      Die Sensoren (NTC-Widerstände) sind vorgegeben, einige kOhm, seinerzeit im Rahmen der Heizung usw. eingebaut worden. Ich habe die ganze Steuerung dafür (Nachtspeicher) dann später umgerüstet. Kommt aber drauf an, was
      das für ein Signal ist. Bei 5uF Tantal wird's wohl etwas
      seeehr langsam werden.
      Kein Problem, die Temperaturänderungen sind seeehr langsam - Außentemperatur, Vorlauf der Heizung u.ä. Die Frage ist, ob die aus Störungsgründen überhaupt erforderlich sind.

      Gruss
      Laika
    • von Αnоnүm (abgemeldet) 0
      Re^3: Entstörung langer Analogleitungen für µComp
      Hallo, Die Leitung möglichst niederohmig machen. Also einen relativ
      kleinen Widerstand als Belastung dieses OP auf der uc-Platine
      vorsehen.
      Es geht um den Eingang zum OP. Die OP sind kurz vor dem µC (20
      - 30 cm), letzterer hat auch noch C vor den AE - das ist also
      nicht das Problem, sondern die eingänge der Sensoren mit
      langen Ltgn. zum OP.
      Das solltest Du ändern, wenn Du wirklich sicher gehen willst. Leitungen, die gestört werden können, sollten immer möglichst niederohmig betrieben werden.

      Btw., 20-30cm sind riesige Antennenleitungen, wenn es um Störeinflüsse geht. Da kann schon mal 2cm zu lang sein. Die Sensoren (NTC-Widerstände) sind vorgegeben, einige kOhm,
      seinerzeit im Rahmen der Heizung usw. eingebaut worden. Ich
      habe die ganze Steuerung dafür (Nachtspeicher) dann später
      umgerüstet.
      Kommt aber drauf an, was
      das für ein Signal ist. Bei 5uF Tantal wird's wohl etwas
      seeehr langsam werden.
      Kein Problem, die Temperaturänderungen sind seeehr langsam -
      Außentemperatur, Vorlauf der Heizung u.ä. Die Frage ist, ob
      die aus Störungsgründen überhaupt erforderlich sind.
      Da kannst Du einen drauf lassen, dass da Maßnahmen erforderlich sind. Viel Glück.
      Gruß
      loderunner
    • Re^3: Entstörung langer Analogleitungen für µComp
      Hallo Laika, Kein Problem, die Temperaturänderungen sind seeehr langsam -
      Außentemperatur, Vorlauf der Heizung u.ä. Die Frage ist, ob
      die aus Störungsgründen überhaupt erforderlich sind.
      Ich würde auf alle Fälle noch Plausibilitätsprüfungen in der Software vorsehen. Ein Temperatursprung von 20K in 0.1s ist bei deiner Anwandung sicher ein Messfehler, vor allem wenn der nächste Messwert wieder normal ist.

      MfG Peter(TOO)
    • von lаіkа 0
      Re^4: Entstörung langer Analogleitungen für µComp
      Hallo Peter, Ich würde auf alle Fälle noch Plausibilitätsprüfungen in der
      Software vorsehen.
      Daran hatte ich auch schon gedacht, aber eher in Richtung einer "integrierenden AE". In der Prozesstechnik wird sowas verwendet, um Schwankungen in Takt der Netzfrequenz auszugleichen. Man könnte natürlich auch noch stark daneben liegende Messwerte aussortieren ... aber der EEPROM hat nur 8 kB (CControl), für die Daten über mehrere Tage ode rgar Wochen brauche ich auch noch was. Mal sehen, vielleicht später.

      Gruss
      Laika
    • von Αnоnүm (abgemeldet) 0
      Re^5: Entstörung langer Analogleitungen für µComp
      Hallo, aber der EEPROM hat nur 8 kB (CControl), für die Daten über mehrere Tage ode rgar Wochen brauche ich auch noch was.
      Das Ding hat doch einen I2C-Bus. Da kann man haufenweise externe EEPROMs dranhängen. 8 Beinchen, viel Platz. Such mal bei Reichelt nach 24c, da findest Du z.B. den 24C256 mit 32kB. Und davon kann man auch noch mehrere mit unterschiedlichen Adressleitungen betreiben.
      Gibt es übrigens auch als Chipkarte in Größe einer EC-Karte mit Slot-kontaktierung.
      Gruß
      loderunner
    • von lаіkа 0
      Re^6: Entstörung langer Analogleitungen für µComp
      Moin, Das Ding hat doch einen I2C-Bus. Da kann man haufenweise
      externe EEPROMs dranhängen.
      Ja, du hast ja recht! Kenne mich da noch nicht so aus, müsste mich einarbeiten. Aber: Als Rentner hat man dazu keine Zeit, Rentner-Sein ist ein Full-Time-Job!
      Spaß beiseite: Ich wollte das zunächst mal allgemein wissen, Probleme hatte ich noch nicht, es hat in den vergangenen 15 Jahren (!) alles sehr gut funktioniert - Aufladung Nachtspeicher, Regelung Heizungs-Vorlauf, Rollladensteuerung, Warmwasser-Boiler, Fenster-/Türenüberwachung und div. Kleinigkeiten.
      Um einen größeren EEPROM werde ich mich bei Gelegenheit aber mal kümmern.

      Gruss
      Laika