Was macht man mit Kindern im Herbst?

Im Sommer sind Kinder ja relativ einfach zu beschäftigen, im Zweifel geht man mit ihnen auf einen Spielplatz, eine Wiese oder überlässt es den Kleinen, sich selber etwas zu finden. Im Herbst und Winter dagegen ist das manchmal schwieriger, irgendwann sind auch die besten Spiele durchgespielt, die Decke fällt einem auf den Kopf und das machen die Kinder gerne auch sehr deutlich.
Schön ist es dann, wenn man in der Nähe einer anständigen Stadt wohnt. Viele Museen bieten extra Kinderführungen an, bei denen Pädagogen den kleinen Wissenschaftlern sowohl abwechslungsreich als auch lehrreich etwas erzählen und zeigen können. Häufig können die Kinder auch selber etwas ausprobieren, ein Angebot, das diese natürlich gerne annehmen.
Eine andere Möglichkeit sind die Indoorspielplätze. Hier gibt es von kleinen Räumen, die wie eine bessere Kita wirken bis zu riesigen Vergnügungshallen alles, was man sich vorstellen kann. Als erwachsener Begleiter empfiehlt es sich übrigens, Ohrenstöpsel mitzunehmen, die Geräuschkulisse ist beeindruckend.
Ein Klassiker sind natürlich Sportgelegenheiten. Eislaufen, Klettern, Schwimmengehen, in Vereinen und Turnhallen Ballsportarten ausprobieren oder einfach mal einen Bowlingbahn besuchen macht den Kindern Spass und bringt ihnen vielleicht auch eine schöne Sportart näher.
Wenn das alles nicht mehr hilft, dann hat man immer noch zwei letzte Möglichkeiten: Überraschungsbesuch bei Oma und Opa oder unschuldig die Kinder fragen, ob sie Lust hätten, zu Ikea zu fahren. Das Bällebad dort hat vermutlich auch schon meine Eltern manchmal vor dem Wahnsinn gerettet.

MW