Familie
Von: Carla, 12.9.2004 09:09 Uhr
guten morgen.
lt. gesetz sind hausaufgaben dazu da, die lerninhalte noch einmal zu festiegen. sie sollten, je nach alter auch eine bestimmte dauer nicht überschreiten.je nach art und lage gibt es auch einige wochenendregelungen......beantwortet nicht meine frage.
nun zu meinem anliegen:
an den meisten grundschulen vor ort werden am freitag keine hausaufgaben aufgegeben. bei der, unsere kinder betreffenden, leider nicht. wir (etliche eltern) möchten für unsere kinder auch ein hausaufgaben freies wochenende erwirken. einige argumente die dafür sprechen haben wir auch schon zusammengetragen.
wie denkt ihr über hausaufgaben am freitag? wenn ja, warum. wenn nein, wie würdet ihr dem lehrer gegenüber argumentieren?
lieben gruss carla

*dieschonfrohwärewenndaszeitlimiteingehaltenwürde*



  1. Antwort von Ivo 9
    Das Ding mit den Hausaufgaben
    Guten Morgen Carla,

    auch wenn ich nicht weiss in welchem Bundesland du wohnst, so dass ich nicht beurteilen kann welches Schulgesetz du genau meinst mal Klartext von meiner Seite:

    Was soll der Scheiss??

    Was denken sich Eltern dabei für Ihre Kinder ein hausaufgabenfreies Wochendende zu fordern und sich deswegen auch noch mit der Rechtslage zu befassen?
    Da muss man sich nicht wundern wenn deutsche Schüler im internationalen Vergleich immer schlechter werden.

    Du schreibst, du wärst schon froh wenn sich die Lehrer an das Zeitlimit halten würden.
    Du solltest dich lieber fragen, wieso dein Kind für die Hausaufgaben so wesentlich viel länger braucht!
    Von wenigen Ausnahmetage mal abgesehen, ist die Länge der Hausaufgaben nämlich genau so bemessen wie es sein soll.

    Gruß Ivo
    16 Kommentare
    • von Carla 0
      Re: Das Ding mit den Hausaufgaben
      morgen
      immer diese bösen, bösen eltern mit ihren eigenständigen auffassungen, gell.;-)
      genau mit dieser art "gegenpart" rechnen wir ;-)
      du darf mir "popeligen mutter" glauben, dass ich mich (bzw. wir uns) mit den fragen lange auseinandergesetzt und einiges recherchiert haben und unser anliegen nicht ungerechtfertigt ist.
      das es unterschiede von schule zu schule, von lehrperson zu lehrperson ist mir und sollte dir auch klar sein. was das arbeitstempo meines kindes angeht, kann ich das auch sehr gut einschätzen und habe vergleiche. und glaub mir, ein bonbon am wochenende für die leistung die sie generell bringen wäre nicht übel!
      nur wenn anderswo generell freitags frei ist, und die leistungen der schulen sind im vergleich sogar erfreulich, erlaube mir die nachfrage, wieso ein freies wochenende augenscheinlich nicht besonders viel schlechtigkeiten mitbringt.

      und, ein schulgesetz ist da, um sich daran zu orientieren!
      lieben gruss
      carla
    • von Ivo 8
      Re^2: Das Ding mit den Hausaufgaben
      Hallo nochmals, immer diese bösen, bösen eltern mit ihren eigenständigen
      auffassungen, gell.;-)
      Ich unterstelle euch ja gar keine unlauteren Absichten, aber in Deutschland neigt man nun mal dazu Kinder zu unterfordern, weil Eltern ein ganz besonderes Bild von der "glücklichen" Kindheit haben... auch wenn es sich später eventuell negativ fürs Kind auswirkt.

      Böse finde eher wenn ein Oberschulamt seinen Leherern bei Beschwerden von Eltern permanent in der Rücken fällt. genau mit dieser art "gegenpart" rechnen wir ;-)
      Aber euch fehlen offensichtlich immer noch die Argumente mit denen man so eine Forderung rational begründen könnte ;-) du darf mir "popeligen mutter" glauben, dass ich mich (bzw.
      wir uns) mit den fragen lange auseinandergesetzt und einiges
      recherchiert haben und unser anliegen nicht ungerechtfertigt
      ist.
      Das mit dem "popelig" kommt von dir - das möchte ich nur mal richtig festhalten ;-)
      Teilst du mir bitte mit, welche Argumente Ihr denn an der Hand habt?
      Oder könnt Ihr es nicht begründen? das es unterschiede von schule zu schule, von lehrperson zu
      lehrperson ist mir und sollte dir auch klar sein.
      Durchaus. Und ich weiss sogar von Bundesland zu Bundesland unterschiedliche Schulgestze gibt. Mich würde es daher interessieren um welches es sich dreht. was das
      arbeitstempo meines kindes angeht, kann ich das auch sehr gut
      einschätzen und habe vergleiche.
      Ich kann es nicht. Das gebe ich zu.
      Aber wie kommt es, dass du selbst feststellst, dass der Zeitramen permanent gesprengt wird? Glaubst du es liegt wirklich an der Masse der Hausaufgaben? und glaub mir, ein bonbon am
      wochenende für die leistung die sie generell bringen wäre
      nicht übel!
      Den Satz lasse ich mir gerade auf der Zunge zergehen.

      Zum einen: "nicht übel" ist eine unglückliche Formulierung, denn wenn es nur nichts schlechtes ist, dann können wir es ja auch lassen. Das hätte den selben Effekt.
      Das heißt ja noch lange nicht dass es was gutes ist.

      Außerdem zeigt er mal wieder perfekt die Einstellung, die viele Eltern gegenüber Ihren kleinen haben: Wenn das Kind schon "so hart ackern" muss (nebenbei: nie wieder wird es so leicht lernen) , dann braucht er als Ausgleich auch mal was Gutes.

      Soweit noch nicht einmal falsch - aber Hausaufgaben gehören zum "Job" des Kindes.
      Es scheint mir die falsche Stelle um einen "Bonbon"-Ansatz zu finden. nur wenn anderswo generell freitags frei ist, und die
      leistungen der schulen sind im vergleich sogar erfreulich,
      erlaube mir die nachfrage, wieso ein freies wochenende
      augenscheinlich nicht besonders viel schlechtigkeiten
      mitbringt.
      Verstehe mich nicht falsch. ich selber immer einer der die Hausaufgaben nur ungern gemacht hat. Aber wenn es die gibt, dann sind die eben zu machen.
      Auf andere Schulen zu verweisen bringt da ziemlich wenig.

      Drum interessieren mich ja auch brennend deine Argumente für dein Anliegen. Welche Vorteile hat es ausser dass es dir subjektiv ein Gefühlk bringt, dass dein Kind nun mehr Zeit zum spielen hat. und, ein schulgesetz ist da, um sich daran zu orientieren!
      Ja, sogar um es einzuhalten.

      Neugierige Grüße

      Ivo
    • von Carla 1
      Re^3: Das Ding mit den Hausaufgaben
      Hallo nochmals,
      dito! immer diese bösen, bösen eltern mit ihren eigenständigen
      auffassungen, gell.;-)
      Ich unterstelle euch ja gar keine unlauteren Absichten, aber
      in Deutschland neigt man nun mal dazu Kinder zu unterfordern,
      weil Eltern ein ganz besonderes Bild von der "glücklichen"
      Kindheit haben... auch wenn es sich später eventuell negativ
      fürs Kind auswirkt.
      wir neigen in der brd nicht dazu zu unterfordern, das soll muss erfüllt sein - nur wir neigen leider dazu, falsch zu verstärken. s.o. Böse finde eher wenn ein Oberschulamt seinen Leherern bei
      Beschwerden von Eltern permanent in der Rücken fällt.
      ich / wir wollen niemandem in den rücken fallen, nur überzeugen. gegen die lehrer zu arbeiten bringt nüscht! ich schätze die lehrperson auch sehr, nur das ha pensum ist zu massiv! und die ansicht ha "bringen" das "non plus ultra" ist veraltet! sorry, trotz und eben wegen pisa!
      schon mal was von weniger ist mehr gehört? genau mit dieser art "gegenpart" rechnen wir ;-)
      Aber euch fehlen offensichtlich immer noch die Argumente mit
      denen man so eine Forderung rational begründen könnte ;-)
      nein, die fehlen uns nicht. u.a. positive verstärkung um mehr lust statt frust auf´s lernen zu machen... du darf mir "popeligen mutter" glauben, dass ich mich (bzw.
      wir uns) mit den fragen lange auseinandergesetzt und einiges
      recherchiert haben und unser anliegen nicht ungerechtfertigt
      ist.
      Das mit dem "popelig" kommt von dir - das möchte ich nur mal
      richtig festhalten ;-)
      Teilst du mir bitte mit, welche Argumente Ihr denn an der Hand
      habt?
      Oder könnt Ihr es nicht begründen? das es unterschiede von schule zu schule, von lehrperson zu
      lehrperson ist mir und sollte dir auch klar sein.
      Durchaus. Und ich weiss sogar von Bundesland zu Bundesland
      unterschiedliche Schulgestze gibt. Mich würde es daher
      interessieren um welches es sich dreht.
      eltern sind doch soooo schrecklich anmaßend und haben von nix ne ahnung - oder?
      nrw was das
      arbeitstempo meines kindes angeht, kann ich das auch sehr gut
      einschätzen und habe vergleiche.
      Ich kann es nicht. Das gebe ich zu.
      Aber wie kommt es, dass du selbst feststellst, dass der
      Zeitramen permanent gesprengt wird? Glaubst du es liegt
      wirklich an der Masse der Hausaufgaben?
      im vergleich und in gesprächen mit befreundeten lehrern, ja! und glaub mir, ein bonbon am
      wochenende für die leistung die sie generell bringen wäre
      nicht übel!
      Den Satz lasse ich mir gerade auf der Zunge zergehen.
      was motiviert dich eher? ein lob von deinem boss (bonbon) oder gute leistung mit mehrarbeit zu honorieren? "das schafft die doch locker!"
      Zum einen: "nicht übel" ist eine unglückliche Formulierung,
      denn wenn es nur nichts schlechtes ist, dann können wir es ja
      auch lassen. Das hätte den selben Effekt.
      Das heißt ja noch lange nicht dass es was gutes ist.
      deshalb frage ich ja mal in die runde, bisher hat mich noch kein "gegenargument" überzeugt.
      Außerdem zeigt er mal wieder perfekt die Einstellung, die
      viele Eltern gegenüber Ihren kleinen haben: Wenn das Kind
      schon "so hart ackern" muss (nebenbei: nie wieder wird es so
      leicht lernen) , dann braucht er als Ausgleich auch mal was
      Gutes.
      och, ich gönn mir auch mal gern einen kaffe nach getaner arbeit und freu mich, wenn ich die "brocken" am freitag dann liegen lassen kann.
      du nicht? außerdem ist die "we gestaltung" nicht immer einfach - wie mir erst heute zusätzlich im gespräch deutlich wurde. wieviel kinder wechseln am we den wohnort zum geschiedenen elternteil?
      Soweit noch nicht einmal falsch - aber Hausaufgaben gehören
      zum "Job" des Kindes.
      Es scheint mir die falsche Stelle um einen "Bonbon"-Ansatz zu
      finden.
      du mußt nur suchen WOLLEN ;-) "alles in maßen" nur wenn anderswo generell freitags frei ist, und die
      leistungen der schulen sind im vergleich sogar erfreulich,
      erlaube mir die nachfrage, wieso ein freies wochenende
      augenscheinlich nicht besonders viel schlechtigkeiten
      mitbringt.
      nur wenn deine arbeit woanders einen "sonderbonus" (anerkennung) bringen würde, würdest du auch neidisch auf die stelle gucken, oder?
      tja, warum? erklär es deinem kinde! ich versuche es schon `ne weile. Verstehe mich nicht falsch. ich selber immer einer der die
      Hausaufgaben nur ungern gemacht hat. Aber wenn es die gibt,
      dann sind die eben zu machen.
      Auf andere Schulen zu verweisen bringt da ziemlich wenig.
      ich kann mit kritik umgehen :-)
      und, hättest du die wahl gehabt einen freien freitag zu "erarbeiten", hätten dir die ha mehr spass/ weniger aus gemacht? wir werden sehen....
      es wird eine abstimmung geben, ob oder ob nicht. der lehrer ist also außen vor. :-) Drum interessieren mich ja auch brennend deine Argumente für
      dein Anliegen. Welche Vorteile hat es ausser dass es dir
      subjektiv ein Gefühlk bringt, dass dein Kind nun mehr Zeit zum
      spielen hat.
      wenn die definition "spielen" den beigeschmack "nur" verpasst kriegt, krieg ich `nen hals!
      spielen IST lernen und nur das sitzt wirklich! druck und unmut sind die wirklich bösen buben! und, ein schulgesetz ist da, um sich daran zu orientieren!
      Ja, sogar um es einzuhalten.
      wir werden uns bemühen aber auch im hinblick auf unsere kinder!

      ciao carla
    • von Ivo 1
      Re^4: Das Ding mit den Hausaufgaben
      Hallo Carla, ich / wir wollen niemandem in den rücken fallen, nur
      überzeugen. gegen die lehrer zu arbeiten bringt nüscht! ich
      schätze die lehrperson auch sehr, nur das ha pensum ist zu
      massiv! und die ansicht ha "bringen" das "non plus ultra" ist
      veraltet! sorry, trotz und eben wegen pisa!
      schon mal was von weniger ist mehr gehört?
      Ich wollte damit auch nicht sagen, dass du Ihr in den Rücken fallen möchtest.
      Ich finde das nur allgemein eine recht merkwürdige Tendenz in vielen Schulämtern. Und ich wollte dir damit nur sagen was ich böse finde :-)

      Ja ich habe schon von weniger ist mehr gehört... habe es selbst so praktiziert wo sich keiner mehr für meine Hausaufgaben interessiert hat.
      Letztendlich hätte ich mein Abi noch wesentlich besser schaffen können wenn ich was getan hätte... auch wenn ich auch so nicht unzufrieden bin.
      Ich drifte ab...

      Du wirfst den Hausaufgaben vor veraltet zu sein, und dass weniger mehr ist. Gut.
      Ich bitte wenigstens einmal die gute alte Kette einzuhalten: Argument - Begründung - Beispiel.
      Also? Wo sind die letzten 2 Punkte. nein, die fehlen uns nicht. u.a. positive verstärkung um mehr
      lust statt frust auf´s lernen zu machen...
      Eine Frage des Ansatzes.
      Ist es wirklich eine postive Verstärkung wenn man jemandem erklärt, dass er eine Arbeitszeitverkürzung bekommt, oder sinkt die Gesamtproduktivität?
      Ist dein Kind gefrustet wenn es am Freitag Hausaufgaben macht, oder ist es immer gefrustet wenn es da was tun soll? eltern sind doch soooo schrecklich anmaßend und haben von nix
      ne ahnung - oder?
      nrw
      Wenn du in der Schule genau so argumentierst sehe ich schwarz. ;-)
      Dann sagt der Lehrer einfach nur genau ;-)

      Außerdem finde ich es unheimlich interessant in welche Verteidigungsposition du dich gerade zurückziehst.

      Hallo? Du und deine Mitstreiter möchten doch was erreichen, also müsst auch Ihr die Argumente mit Beründung vorlegen. Etwas was dir offensichtlich schon jetzt sehr schwer fällt. was motiviert dich eher? ein lob von deinem boss (bonbon) oder
      gute leistung mit mehrarbeit zu honorieren? "das schafft die
      doch locker!"
      Du kannst einen "9 to 5 Job" in dem man gut ist und fast alle Materie schon beherrscht nicht mit dem kontinuierlichem Lernen vergleichen.

      Da die Hausaufgaben einem eher die in der Schule nicht vermittelbare Routine im Umgang mit dem Stoff geben sollen, ist der Vergleich ziemlich unpassend. deshalb frage ich ja mal in die runde, bisher hat mich noch
      kein "gegenargument" überzeugt.
      Nun ja, viel überzeugender warst du bisher auch nicht. Und du bist die die was verändern möchte. Also musst du vorlegen.... och, ich gönn mir auch mal gern einen kaffe nach getaner
      arbeit und freu mich, wenn ich die "brocken" am freitag dann
      liegen lassen kann.
      Also ich freu mich wenn ich alles erledigt bekommen habe. Wenn ich mich freue dass ich was unangenehmes liegen lassen kann, ist das nicht die selbe Freude weil ich weiss das ich da dran weiter machen muss.
      Nichts desto trotz bleibt natürlich auch was liegen. Ist wie in der Schule. Jeder Lehrer fängt in der nächsten Stunde da an wo er aufgehört hat. du nicht? außerdem ist die "we gestaltung" nicht immer einfach
      - wie mir erst heute zusätzlich im gespräch deutlich wurde.
      wieviel kinder wechseln am we den wohnort zum geschiedenen
      elternteil?
      Ja wieviele sind es denn? Anstat Fragen zu stellen, könntest du mal Begründungen liefern. nur wenn deine arbeit woanders einen "sonderbonus"
      (anerkennung) bringen würde, würdest du auch neidisch auf die
      stelle gucken, oder?
      tja, warum? erklär es deinem kinde! ich versuche es schon `ne
      weile.
      Was hat ein freier Freitag Mittag mit Anerkennung zu tun?
      Hier werden Werte miteinander Verknüpft die nichts miteinander zu tun haben. ich kann mit kritik umgehen :-)
      und, hättest du die wahl gehabt einen freien freitag zu
      "erarbeiten", hätten dir die ha mehr spass/ weniger aus
      gemacht? wir werden sehen....
      Weder noch... ich Habe Hausaufgaben immer genau gleich ungern gemacht. Egal an welchem Tag. es wird eine abstimmung geben, ob oder ob nicht. der lehrer
      ist also außen vor. :-)
      Schön? Mit welcher Auswirkung? wenn die definition "spielen" den beigeschmack "nur" verpasst
      kriegt, krieg ich `nen hals!
      spielen IST lernen und nur das sitzt wirklich! druck und unmut
      sind die wirklich bösen buben!
      Blah blah blub.
      Wenn dir hier der Kamm schwillt ist das zwar schade und dass spielen auch lernen ist bestreite ich nicht.
      Es geht nur drum was man lernt. wir werden uns bemühen aber auch im hinblick auf unsere
      kinder!
      Ein schöner Schlusssatz.

      Gruß Ivo
    • von Carla 1
      Re^5: Das Ding mit den Hausaufgaben
      morgen
      wenn du begründung und beispiele möchtest, lies die die kommentare noch mal durch ;-. wenn du meine gedanken nachvollziehen kannst, wenn du meine gedanken nachvollziehen kannst, wirst du sie verstehen.

      du sagstest wenn du mehr getan hättest fürs abi hättest du.... interessant. was hat dich denn demotiviert vllt. ein wenig zu viel äußerer druck dahinter, fehlte ab und an die anerkennung, eigene erfolgserlebnisse? was hätte dich zu gg. zeit motiviert?

      und wenn du dich näher mit dem thema spielen und lernen auseinandersetzen möchtest, empfehle ich dir, dich mal mit fachliteratur auseinanderzusetzen, da geht es nicht nur um das was - sondern auch darum, warum und wann, was und wie ... am besten gelernt und, vor allem auch auf dauer verinnerlicht wird.

      lieben gruss carla
      *die wenn sie unsachlich angegangen wird, automatisch in die "gegenposition" gerückt wird* *g*
      bei dem verhältnis der "gegenstimmen" hier im thread ist dein subjektiver eindruck rein rechnerisch sicher richtig.;-)
      aber es muss auch mal fische geben, die gegen den strom schwimmen....
    • von Ivo 0
      Re^6: Das Ding mit den Hausaufgaben
      Hallo Carla, wenn du begründung und beispiele möchtest, lies die die
      kommentare noch mal durch ;-. wenn du meine gedanken
      nachvollziehen kannst, wenn du meine gedanken nachvollziehen
      kannst, wirst du sie verstehen.
      Na ja.
      Ich habe meine Zweifel dass diese Argumente wirklich so überzeugen.
      Wobei ich von Argumenten bisher wenig gelesen habe, sondern einfach nur irgendwelche Thesen.
      Ohne Argument, ohne Beweis. du sagstest wenn du mehr getan hättest fürs abi hättest du....
      interessant. was hat dich denn demotiviert vllt. ein wenig zu
      viel äußerer druck dahinter, fehlte ab und an die anerkennung,
      eigene erfolgserlebnisse? was hätte dich zu gg. zeit
      motiviert?
      Ich hatte da keinen großen äußeren Druck dahinter. Ich war schlicht und ergreifend zu faul.
      Mir war meine Freizeit wichtiger und was man da so machen kann.
      Ich war nicht sonderlich zielstrebig und hatte keine Ahnung was ich hinterher machen will und auch nicht welche Bedeutung das die Noten später mal für mich haben würden.
      Und ich glaube nicht, dass mich irgend etwas mehr motiviert hätte. und wenn du dich näher mit dem thema spielen und lernen
      auseinandersetzen möchtest, empfehle ich dir, dich mal mit
      fachliteratur auseinanderzusetzen, da geht es nicht nur um das
      was - sondern auch darum, warum und wann, was und wie ... am
      besten gelernt und, vor allem auch auf dauer verinnerlicht
      wird.
      Also immer ... nur nicht am Freitag-Nachmittag?
      In einer Zeit wo Eltern Kinder von der Schule freistellen lassen wollen, weil die Woche Urlaub während der Schulzeit billiger ist, wundert mich das nicht wirklich.
      Es findet sich für so ziemlich jede These Fachliteratur. *die wenn sie unsachlich angegangen wird, automatisch in die
      "gegenposition" gerückt wird* *g*
      bei dem verhältnis der "gegenstimmen" hier im thread ist dein
      subjektiver eindruck rein rechnerisch sicher richtig.;-)
      aber es muss auch mal fische geben, die gegen den strom
      schwimmen....
      Gegenpositionen sollte man gut begünden können, wenn sie überzeugen sollen :-)

      Gruß Ivo
    • von Carla 0
      Re^7: Das Ding mit den Hausaufgaben
      morgen
      wir werden sehen, ob wir auf zuhörende ohren stoßen ;-))
      deine argumente sind leider auch nicht besonders überzeugend, einige sachliche vorschläge für kompromisse hier schon eher.

      zum thema spielen und lernen: - da geht es mir ums prinzip und nicht um den direkten zusammenhang mit diesem thread. da müßte ich ewig ausholen.

      vermutung: was dich vllt. mehr motiviert hätte, wäre positive verstärkung, mehr zusammenhang mit ( orientierung an) der aktuellen lebenssituation und das kitzeln des eigenen antriebs/ ehrgeizes gewesen....?!? ich für meinen fall muß das rückblickend für mich feststellen.
      grüßle carla
    • von Ivo 0
      Re^8: Das Ding mit den Hausaufgaben
      Hallo nochmals, wir werden sehen, ob wir auf zuhörende ohren stoßen ;-))
      eben deine argumente sind leider auch nicht besonders überzeugend,
      einige sachliche vorschläge für kompromisse hier schon eher.
      Meine Argumente müssen auch nicht überzeugen sondern deine... denn du willst was verändern. Also musst du überzeugen.
      Abgesehen davon ist ist das natürlich eine Frage der Betrachtung. :-) zum thema spielen und lernen: - da geht es mir ums prinzip und
      nicht um den direkten zusammenhang mit diesem thread. da müßte
      ich ewig ausholen.
      Da musst du gar nicht ausholen, weil ich mir des Zusammenhangs durchaus bewusst bin. Allerdings lernt man dabei was anderes als den Schulstoff der sich in Noten niederschlägt, die das ganze Leben beeinflussen. vermutung: was dich vllt. mehr motiviert hätte, wäre positive
      verstärkung, mehr zusammenhang mit ( orientierung an) der
      aktuellen lebenssituation und das kitzeln des eigenen
      antriebs/ ehrgeizes gewesen....?!? ich für meinen fall muß das
      rückblickend für mich feststellen.
      grüßle carla
      Richtig: es ist nur deine Vermutung.
      Ich kann das so nicht bestätigen.

      Ich wünsche dir jedenfalls der Fairness halber trotzdem viel Erfolg und konstruktive Gespräche, die eventuell in einem für alle tragbare Kompromiss enden, der dem Wohl der Kinder zumindest nicht abträglich ist. Aus welcher Richtung man das auch immer sieht.

      Gruß Ivo
    • von Carla 0
      Re^9: Das Ding mit den Hausaufgaben
      n´abend
      abwarten und tee trinken ich weiß ja nun, in etwa was auf uns zukommt;-) Da musst du gar nicht ausholen, weil ich mir des Zusammenhangs
      durchaus bewusst bin. Allerdings lernt man dabei was anderes
      als den Schulstoff der sich in Noten niederschlägt, die das
      ganze Leben beeinflussen.
      ich denke, damit dürftest du dich ein wenig tiefer befassen. Ich wünsche dir jedenfalls der Fairness halber trotzdem viel
      Erfolg und konstruktive Gespräche, die eventuell in einem für
      alle tragbare Kompromiss enden, der dem Wohl der Kinder
      zumindest nicht abträglich ist. Aus welcher Richtung man das
      auch immer sieht.
      schön zu lesen, dass du in erwägung ziehst, dass man dinge von zwei seiten betrachten kann ;-) offeriert doch schon mal das doppelte an möglichkeiten....
      schönen abend noch
      carla
    • von nyke (abgemeldet) 1
      Re: Das Ding mit den Hausaufgaben
      Hi Ivo, Was soll der Scheiss??
      Was für eine Frage!!! Was denken sich Eltern dabei für Ihre Kinder ein
      hausaufgabenfreies Wochendende zu fordern und sich deswegen
      auch noch mit der Rechtslage zu befassen?
      Da muss man sich nicht wundern wenn deutsche Schüler im
      internationalen Vergleich immer schlechter werden.
      Eltern denken dabei sehr viel!
      Es gibt unterschiedliche Kinder und ebenso unterschiedliche Arten zu Lernen.
      Lernen auf Teufel komm raus, an Wochenenden und Ferien, ist für das Lernen keinesfalls förderlich.
      Es gibt recht genaue Zeitvorgaben (unabhängig von Bdl) für die jeweilige tägliche Dauer der Hausaufgaben, abhängig vom Alter (Klasse) der Kinder.

      Hausaufgaben haben nichts mit den internationalen Vergleichen (PISA) zu tun. Hier sind ganz andere Maßgaben ausschlaggebend (Schularten, Lernpläne, Lehrer, Unterrichtsgestaltung...). Du schreibst, du wärst schon froh wenn sich die Lehrer an das
      Zeitlimit halten würden.
      Du solltest dich lieber fragen, wieso dein Kind für die
      Hausaufgaben so wesentlich viel länger braucht!
      Von wenigen Ausnahmetage mal abgesehen, ist die Länge der
      Hausaufgaben nämlich genau so bemessen wie es sein soll.
      Irrtum!
      Lese dir z. B. mal den Bildungsplan Klasse 1 bis 4 durch und du wirst staunen.
      Hausaufgabenvergabe liegt in alleinigem Ermessen des Lehrers und da kann es passieren, dass Schüler einer Klasse unterschiedliche Hausaufgaben bekommen (Stoff und Menge).
      Hier verweise ich dich nochmal an die Vorgaben, bezüglich der Lerndauer der jeweiligen Schüler. In den wenigsten Fällen sind sie bemessen, wie sie sein sollen.

      Hier ist häufig die "Qualität" des Lehrers ausschlaggebend. Ein Lehrer, der mit den Schülern gut klar kommt, gibt seinen Schülern weniger Hausaufgaben, wie einer, der nur am Schreien und Meckern ist.

      Die Frage, warum ihr Kind so wesentlich länger für die gestellten Aufgaben braucht, ist vollkommen unnütz!
      Kinder sind keine Maschinen. Jedes hat seine Stärken und Schwächen - keines ist perfekt.

      Vielleicht solltest du dich mal mit den verschiedenen Bildungsplänen (je nach Klasse und Schulform) befassen, ehe du wieder einer Mutter oder einem Vater so eine Frage stellst.

      mG
      nyke
    • von Ivo 0
      Re^2: Das Ding mit den Hausaufgaben
      Hallo Nyke, Eltern denken dabei sehr viel!
      Dass weiss ich - manchmal zuviel.
      Ein Gespräch mit dem Lehrer am nächsten Elternabend um zu klären warum die Kinder so viel aufbekommen halte ich auch nicht generell für verkehrt.

      Es geht hier aber drum einfach zu sagen: Selbst wenn Leher es als notwendig erachtet, Freitag geht da gar nix mehr. Es gibt unterschiedliche Kinder und ebenso unterschiedliche
      Arten zu Lernen.
      Das bezweifele ich mit keinem Wort. Lernen auf Teufel komm raus, an Wochenenden und Ferien, ist
      für das Lernen keinesfalls förderlich.
      Hab ich das gesagt? Es geht ja gar nicht drum das Wochenende durch zu arbeiten. Das Wochenende beginnt allerdings selten am Freitag Mittag.
      Abseits davon ist ein Verzicht auf Hausaufgaben am Freitag immer noch eine Entscheidung des Lehrers - und wenn er Gründe dafür sieht, dies zu tun, dann macht er es.
      Er wird es begründen können.
      Darum wird es in einem Gespräch gehen. Es gibt recht genaue Zeitvorgaben (unabhängig von Bdl) für die
      jeweilige tägliche Dauer der Hausaufgaben, abhängig vom Alter
      (Klasse) der Kinder.
      Ich wüsste nicht dies in Frage gestewllt zu haben. Hausaufgaben haben nichts mit den internationalen Vergleichen
      (PISA) zu tun. Hier sind ganz andere Maßgaben ausschlaggebend
      (Schularten, Lernpläne, Lehrer, Unterrichtsgestaltung...).
      Ja. Die Schule ist sicherlich Hauptverantwortlich für den Lehrplan.
      Leider wird von der Verantwortung der Eltern nie geredet, die es sicherlich auch gibt. Irrtum!
      Weisst du woher?
      Bist du ein Mitglied dieser spetiellen Familie? Lese dir z. B. mal den Bildungsplan Klasse 1 bis 4 durch und
      du wirst staunen.
      Nein werde ich sicher nicht, denn ich habe bereits hineingeschaut. Hausaufgabenvergabe liegt in alleinigem Ermessen des Lehrers
      und da kann es passieren, dass Schüler einer Klasse
      unterschiedliche Hausaufgaben bekommen (Stoff und Menge).
      Richtig. Nur die daraus gezogene Konsequenz ist falsch.
      Du würdest einem schlechteren Schüler also weniger Hausaufgaben geben, damit es innerhalb der Zeit fertig wird? Klasse!
      Die schlechteren werden hierbei immer schlechter weil sie das was sie eh schon weniger begreifen und können auch noch weniger üben müssen und die besseren immer besser weil es in Fleich und Blut übergeht.

      Mir scheit als verwechselst du hier ein bischen was. Hier verweise ich dich nochmal an die Vorgaben, bezüglich der
      Lerndauer der jeweiligen Schüler. In den wenigsten Fällen sind
      sie bemessen, wie sie sein sollen.
      Sagt wer?
      Du mit deinem Hang schlechtere Schüler direkt in die Nachhilfe zu befördern, da sie zu Hause nichts mehr aufholen müssen? Hier ist häufig die "Qualität" des Lehrers ausschlaggebend.
      Der Satz ist so formuliert, dass er nicht wiederlegbar ist ;-) Ein Lehrer, der mit den Schülern gut klar kommt, gibt seinen
      Schülern weniger Hausaufgaben, wie einer, der nur am Schreien
      und Meckern ist.
      Eine unbewiesene Theorie, die mit der Praxis nur wenig gemein hat. Es deckt sich nicht mit meiner Erfahrung und ansonsten bitte ich um eine Statistik. Die Frage, warum ihr Kind so wesentlich länger für die
      gestellten Aufgaben braucht, ist vollkommen unnütz!
      Kinder sind keine Maschinen. Jedes hat seine Stärken und
      Schwächen - keines ist perfekt.
      Aber jedes muss in dieser Welt und mit den Anforderungen an dien Mensch von heute zurecht kommen.
      Die Frage ist keineswegs unnütz.
      Denn vielleicht liegt es ja an Sachen wie Lernmethoden, Zeiten in denen die Hausaufgaben gemacht werden und und und. Vielleicht solltest du dich mal mit den verschiedenen
      Bildungsplänen (je nach Klasse und Schulform) befassen, ehe du
      wieder einer Mutter oder einem Vater so eine Frage stellst.
      Vielleicht solltest du nicht so viel im Nebel rumschreiben.

      Gruß Ivo
    • von nyke (abgemeldet) 0
      Re^3: Das Ding mit den Hausaufgaben
      Hi Ivo, Es geht hier aber drum einfach zu sagen: Selbst wenn Leher es
      als notwendig erachtet, Freitag geht da gar nix mehr.
      Nee, ich denke nicht, dass es darum geht. Hab ich das gesagt? Es geht ja gar nicht drum das Wochenende
      durch zu arbeiten. Das Wochenende beginnt allerdings selten am
      Freitag Mittag.
      Für mich als Erwachsener beginnt das WE genau da! Abseits davon ist ein Verzicht auf Hausaufgaben am Freitag
      immer noch eine Entscheidung des Lehrers - und wenn er Gründe
      dafür sieht, dies zu tun, dann macht er es.
      Er wird es begründen können.
      Darum wird es in einem Gespräch gehen.
      Ein "durchschnittlicher" Lehrer wird gar nichts begründen. Ja. Die Schule ist sicherlich Hauptverantwortlich für den
      Lehrplan.
      Leider wird von der Verantwortung der Eltern nie geredet, die
      es sicherlich auch gibt.
      Die Verantwortung der Eltern ist recht hoch. Jeder Lehrer hat seine eigenen Vorstellungen, bei denen er auf die Mithilfe der Eltern angewiesen ist. Hast du Pech, hat dein Kind 3 bis 4 verschiedene Lehrer und jeder hat andere Vorstellungen und allen sollst du als Eltern gerecht werden.
      Stell dir vor, du hast 4 verschiedene Bosse und du musst es jedem recht machen - viel Spaß! Irrtum!
      Irrtum bezog sich nicht auf die Familie, sondern auf die Hausaufgeben. Nein werde ich sicher nicht, denn ich habe bereits
      hineingeschaut.
      Nur durch hineinschauen bekommt man keinen Überblick. Richtig. Nur die daraus gezogene Konsequenz ist falsch.
      Du würdest einem schlechteren Schüler also weniger
      Hausaufgaben geben, damit es innerhalb der Zeit fertig wird?
      Klasse!
      Nein, dein Denken ist falsch. Ein schlechterer Schüler wird nicht dadurch besser, dass er mehr lernen muss.
      Wichtig ist, dass der Schüler seinem Können angepasste Förderung erhält, ein anderes Lernen ist gefragt. Hier die Schwächen durch ein mehr an Hausaufgaben anzugehen, ist für schwächere Schüler demotivierend und nicht hilfreich.
      Es zählt sie Qualität, nicht die Quantität! Die schlechteren werden hierbei immer schlechter weil sie das
      was sie eh schon weniger begreifen und können auch noch
      weniger üben müssen und die besseren immer besser weil es in
      Fleich und Blut übergeht.
      Mir scheit als verwechselst du hier ein bischen was.
      Tja, hättest du den Bildungsplan gelesen, anstatt nur "hineingeschaut zu haben", dann wäre dir dieser gedankliche Fauxpas nicht unterlaufen. Frage einen Lehrer und er wird dir sagen, dass man einen schlechten Schüler nicht mit einem mehr an Lernen verbessert! Mit einem anderen Lernen ja. Sagt wer?
      Du mit deinem Hang schlechtere Schüler direkt in die Nachhilfe
      zu befördern, da sie zu Hause nichts mehr aufholen müssen?
      Tsss - lese den Bildungsplan, frage Lehrer, die die schwächeren Schüler abfangen und gezieltes Lernen anwenden! Eine unbewiesene Theorie, die mit der Praxis nur wenig gemein
      hat. Es deckt sich nicht mit meiner Erfahrung und ansonsten
      bitte ich um eine Statistik.
      Nein, keine Theorie, sondern Erfahrungswerte. Aber jedes muss in dieser Welt und mit den Anforderungen an
      dien Mensch von heute zurecht kommen.
      Die Frage ist keineswegs unnütz.
      Denn vielleicht liegt es ja an Sachen wie Lernmethoden, Zeiten
      in denen die Hausaufgaben gemacht werden und und und.
      Lernmethoden - korrekt!
      Qualität anstatt Quantität. Vielleicht solltest du nicht so viel im Nebel rumschreiben.
      Nebel?
      Hast du was getrunken ;)?

      mG
      nyke
    • von Ivo 0
      Re^4: Das Ding mit den Hausaufgaben
      Hi Ivo, Es geht hier aber drum einfach zu sagen: Selbst wenn Leher es
      als notwendig erachtet, Freitag geht da gar nix mehr.
      Nee, ich denke nicht, dass es darum geht.
      Ach ja? Worum dann? Bei einer generellen "Arbeitszeitverkürzung"? Hab ich das gesagt? Es geht ja gar nicht drum das Wochenende
      durch zu arbeiten. Das Wochenende beginnt allerdings selten am
      Freitag Mittag.
      Für mich als Erwachsener beginnt das WE genau da!
      Für mich nicht. Abseits davon ist ein Verzicht auf Hausaufgaben am Freitag
      immer noch eine Entscheidung des Lehrers - und wenn er Gründe
      dafür sieht, dies zu tun, dann macht er es.
      Er wird es begründen können.
      Darum wird es in einem Gespräch gehen.
      Ein "durchschnittlicher" Lehrer wird gar nichts begründen.
      Deine Vorurteile kannst du dir schenken. Ja. Die Schule ist sicherlich Hauptverantwortlich für den
      Lehrplan.
      Leider wird von der Verantwortung der Eltern nie geredet, die
      es sicherlich auch gibt.
      Die Verantwortung der Eltern ist recht hoch. Jeder Lehrer hat
      seine eigenen Vorstellungen, bei denen er auf die Mithilfe der
      Eltern angewiesen ist. Hast du Pech, hat dein Kind 3 bis 4
      verschiedene Lehrer und jeder hat andere Vorstellungen und
      allen sollst du als Eltern gerecht werden.
      Stell dir vor, du hast 4 verschiedene Bosse und du musst es
      jedem recht machen - viel Spaß!
      Tja, wie im richtigen Leben, wenn man nicht hinter einer Maschine steht und seine 7 Stunden Tag für Tag emotionslos runterreist.
      Ist in jedem Job mit Kunden so.

      Nebenbei ist dieser Zustand in der Grundschule eher selten. In weiterführenden Schulen sind es eher zu niedrige Zahlen.

      Ich rede jedoch über die Verantwortung der Eltern in Sachen Erziehung und Lernerfolg. Irrtum!
      Irrtum bezog sich nicht auf die Familie, sondern auf die
      Hausaufgeben.
      Na ja... Nein werde ich sicher nicht, denn ich habe bereits
      hineingeschaut.
      Nur durch hineinschauen bekommt man keinen Überblick.
      Spitzfindiges Gelaber wie du es schon anderswo gezeigt hast ohne Argumente zu nennen. Richtig. Nur die daraus gezogene Konsequenz ist falsch.
      Du würdest einem schlechteren Schüler also weniger
      Hausaufgaben geben, damit es innerhalb der Zeit fertig wird?
      Klasse!
      Nein, dein Denken ist falsch. Ein schlechterer Schüler wird
      nicht dadurch besser, dass er mehr lernen muss.
      Wichtig ist, dass der Schüler seinem Können angepasste
      Förderung erhält, ein anderes Lernen ist gefragt. Hier die
      Schwächen durch ein mehr an Hausaufgaben anzugehen, ist für
      schwächere Schüler demotivierend und nicht hilfreich.
      Es zählt sie Qualität, nicht die Quantität!
      Also würdest du das machen was dann die anderen Schüler als ungerecht und demotivierend empfinden - einem schlechteren Schüler weniger auf geben??
      Tolles Beispiel in dem demonstriert wird, dass sich Leistung nicht lohnt. Die schlechteren werden hierbei immer schlechter weil sie das
      was sie eh schon weniger begreifen und können auch noch
      weniger üben müssen und die besseren immer besser weil es in
      Fleich und Blut übergeht.
      Mir scheit als verwechselst du hier ein bischen was.
      Tja, hättest du den Bildungsplan gelesen, anstatt nur
      "hineingeschaut zu haben", dann wäre dir dieser gedankliche
      Fauxpas nicht unterlaufen. Frage einen Lehrer und er wird dir
      sagen, dass man einen schlechten Schüler nicht mit einem mehr
      an Lernen verbessert! Mit einem anderen Lernen ja.
      Ich kenne genung. Wir sind uns auch einig was den Umgang mit Lernmethoden und Co. betrifft. Trotzdem muss so manches einfach massiv geübt werden. Sagt wer?
      Du mit deinem Hang schlechtere Schüler direkt in die Nachhilfe
      zu befördern, da sie zu Hause nichts mehr aufholen müssen?
      Tsss - lese den Bildungsplan, frage Lehrer, die die
      schwächeren Schüler abfangen und gezieltes Lernen anwenden!
      Na von dir kannst du nicht reden. Ich habe in meinem Umfeld genug. Eine unbewiesene Theorie, die mit der Praxis nur wenig gemein
      hat. Es deckt sich nicht mit meiner Erfahrung und ansonsten
      bitte ich um eine Statistik.
      Nein, keine Theorie, sondern Erfahrungswerte.
      Wessen Erfahrung? Belegt durch was? Aber jedes muss in dieser Welt und mit den Anforderungen an
      dien Mensch von heute zurecht kommen.
      Die Frage ist keineswegs unnütz.
      Denn vielleicht liegt es ja an Sachen wie Lernmethoden, Zeiten
      in denen die Hausaufgaben gemacht werden und und und.
      Lernmethoden - korrekt!
      Qualität anstatt Quantität.
      Wie gesagt. Hier besteht Einigkeit.
      Und wenn die Methodik passt, wird die Hausaufgabe in den seltensten Fällen zu lange dauern. Vielleicht solltest du nicht so viel im Nebel rumschreiben.
      Nebel?
      Hast du was getrunken ;)?
      Ich nicht - du?

      Gruß Ivo
    • von nyke (abgemeldet) 0
      Re^5: Schade
      Hi Ivo,

      aber nicht zu ändern. Deine Vorurteile kannst du dir schenken.
      Ich habe gegen Meinesgleichen keine Vorurteile und brauche mir dadurch auch nichts schenken. Tja, wie im richtigen Leben, wenn man nicht hinter einer
      Maschine steht und seine 7 Stunden Tag für Tag emotionslos
      runterreist.
      Ist in jedem Job mit Kunden so.
      Schüler sind keine Kunden und Lehrer sind nicht emotionslos. Nebenbei ist dieser Zustand in der Grundschule eher selten. In
      weiterführenden Schulen sind es eher zu niedrige Zahlen.
      Na, scheinbar fehlt dir hier der Durchblick.
      Selbst Grundschüler haben - je nach Schule - im Schnitt 3 verschiedene Lehrer, auch wenn wir das gerne anders sehen würden. Ich rede jedoch über die Verantwortung der Eltern in Sachen
      Erziehung und Lernerfolg.
      Richtig, Eltern sind in Sachen Erziehung in der Verantwortung. Doch wir leben in einer Zeit, in der häufig beide Elternteile berufstätig sein müssen. Auch wenn es immer wieder zu Ungunsten der Kinder ist, habe ich für die einzelnen Situationen durchaus Verständnis. Nur durch hineinschauen bekommt man keinen Überblick.
      Spitzfindiges Gelaber wie du es schon anderswo gezeigt hast
      ohne Argumente zu nennen.
      Ich habe dir den Bildungsplan zum Lesen empfohlen. Dort findest du alles an Argumenten.
      Nun ja, scheinbar ist es dir jedoch lieber, aus der Spur zu laufen - sei es drum. Also würdest du das machen was dann die anderen Schüler als
      ungerecht und demotivierend empfinden - einem schlechteren
      Schüler weniger auf geben??
      Tolles Beispiel in dem demonstriert wird, dass sich Leistung
      nicht lohnt.
      Lese genau, was ich geschrieben habe. Ich habe von einem anderen Lernen gesprochen und ein anderes Lernen bringt meist alleine daher schon weniger an Hausaufgaben, weil die Schüler durch dieses andere Lernen verstehen, was sie voher nicht oder nur schlecht verstanden haben. Es erklärt sich von selbst, warum die Schüler dann daheim weniger an Hausaufgaben haben, bzw. ihre Aufgaben im vorgegebenen Zeitrahmen schaffen.

      Dass sich Lernen nicht lohnt, ist deine Aussage.
      Lesen, was geschreiben steht und nicht, was du vermutest oder annehmen möchtest. Ich kenne genung. Wir sind uns auch einig was den Umgang mit
      Lernmethoden und Co. betrifft. Trotzdem muss so manches
      einfach massiv geübt werden.
      Einig sind wir uns sicher nicht.
      Um es dir hier noch einmal ganz deutlich zu erklären: Es geht nicht darum, dass die "schlechten" Schüler weniger lernen, sondern dass sie anders lernen. Dadurch begreifen sie den Stoff einfacher und haben somit weniger an Hausaufgeben, eben weil sie das Gelernte umsetzen können und somit eigenverantwortlich arbeiten können.

      An unseren Schulen ist, gerade was das Lernen anbelangt, sehr vieles veraltet. Der Anteil an älteren Lehrern ist sehr hoch - die Jungen haben schlechte Chancen, einen Fuß in die Türe zu bekommen. Und viele der älteren Lehrerschaft tut sich sehr schwer, neue oder anders gesagt, modernere Wege zu gehen. Na von dir kannst du nicht reden.
      Hoffentlich triffst du für oder bei deinen Kunden keine solche Fehlurteile :). Wessen Erfahrung? Belegt durch was?
      Wiederholungen spare ich mir. Wie gesagt. Hier besteht Einigkeit.
      Und wenn die Methodik passt, wird die Hausaufgabe in den
      seltensten Fällen zu lange dauern.
      Oh-ha! Von was rede ich die ganze Zeit? Korrekt - genau DARÜBER!!!

      Lassen wir diese Debatte. Wir drehen uns im Kreis und eigentlich hat unsere Diskussion nicht mehr wirklich etwas mit dem Eingangsposting zu tun.

      mG
      nyke
    • von Ivo 0
      Re^6: Schade
      Lassen wir diese Debatte. Wir drehen uns im Kreis und
      eigentlich hat unsere Diskussion nicht mehr wirklich etwas mit
      dem Eingangsposting zu tun.
      Wir drehen uns nicht nur im Kreis, sondern mit wenn ich deine anderen Postings zu anderen Themen betrachte ergibt sich ein ziemlich rundes Bild.

      Da kannst du dich ruhig hinter einer leeren Visitenkarte verstecken.

      Aber du hast recht. Wir lassen die Debatte.

      Gruß Ivo
    • von Carla 0
      Re^2: Das Ding mit den Hausaufgaben
      hallo
      oh, das les ich jetzt erst!
      danke nyke! du sprichst mir aus der seele.
      lieben gruss carla
  2. Antwort von Sharon 3
    Re: hausaufgaben
    Auch 'nen guten Morgen!

    Ehrlich gesagt kann ich dein/euer Anliegen auch nicht ganz nachvollziehen.
    Nix gegen ein freies Wochenende ;-) aber kriegen die Kids soviel auf, daß sie Freitag, Samstag und Sonntag jeweils 6-8 Stunden darüber hocken müssen?

    Bei mir gabs auch immer Hausaufgaben übers Wochenende, manchmal auch nicht wenig. Aber dann teilt man es sich eben auf, z.B. jeden Abend 1-2 Stunden, falls es sehr viel ist, oder es wurde am Freitag gleich alles auf einmal erledigt (vor allem, wenn nicht so viel).
    Vom Wochenende hat man dann immernoch genug...(!)

    Blöd ist es halt nur, wenn man am WE wegfahren will und zwar von Freitag nachmittag bis Sonntag abend. Aber wer fährt schon JEDES Wochenende weg? Naja, das wäre jedenfalls das einzige Argument gegen Hausaufgaben übers WE, das mir einfallen würde.
    Außerdem kann man das in dem Fall auch anders regeln, z.b. erst am Samstag losfahren, sodaß man am Freitag noch die Aufgaben machen kann, oder halt Buch und Heft mitnehmen - ich hab auch paar Mal Hausaufgaben am Baggersee auf der Wiese gemacht *g*

    Was sind denn genau eure Argumente gegen Hausaufgaben?

    Gruß,
    Sharon
    • Antwort von Angelika 3
      Warum nicht über´s Wochenende?
      Hallo Carla!

      Hausaufgabenfrei am Wochenende ist ein Relikt aus der Zeit, als samstags noch Schule war.

      Wenn in anderen Schulen die Kiddies über´s Wochenende nichts zu tun brauchen, kann in der Klasse Deines Kindes daraus nicht das Recht auf Hausaufgabenfrei abgeleitet werden.

      Ehrlich gesagt, ich kann das Ganze nicht so recht nachempfinden. Grade Kinder sollten m.E. auch am Wochenende den Schulstoff nicht so ganz aus dem Kopf verlieren. Sie fangen (ich meine das ernst) häufig montags wieder ziemlich von vorn an.

      Als unser Sohn in der 1. Klasse Grundschule war, hat er nachmittags rundum 1 Stunde an den Hausaufgaben gesessen.
      Er hätte es schneller schaffen können, aber Kinder haben ihren eigenen Rhythmus, brauchen Pausen etc.

      Im Hinblick auf Pisa und den lauten Aufschrei, der so oft durch unser Land geht was schlechte Bildung anbelangt, ich würde es positiv sehen wenn Lehrer Kindern Hausaufgaben auch am Wochenende aufgeben.

      Wenn die Kinder allerdings *täglich* - und das auch am Wochenende und zwar *stundenlang* - daran säßen, wäre es nicht in Ordnung.

      Angelika
      • Antwort von Sancho 2
        Re: Warum?
        Mahlzeit, nun zu meinem anliegen:
        an den meisten grundschulen vor ort werden am freitag keine
        hausaufgaben aufgegeben. bei der, unsere kinder betreffenden,
        leider nicht. wir (etliche eltern) möchten für unsere kinder
        auch ein hausaufgaben freies wochenende erwirken. einige
        argumente die dafür sprechen haben wir auch schon
        zusammengetragen.
        Kannst du ein paar dieser Argumente hier reinposten? Ich sehe den Sinn nicht so recht.

        Habt ihr Vergleiche angestellt zwischen den Wochenenden der hausaufgabenfreien Schulen und eurer? Ich bin in der dafür glücklichen Lage, daß es auf unserer Schule keine einheitliche Regelung gibt, das entscheiden die Klassenlehrer. Mein Sohn (6. Klasse) hat schon immer welche bekommen, meine Tochter (5. Klasse) nicht. Ich kann keine negativen Folgen erkennen, weder bei ihm noch bei ihr. Von der Pädagogik her ist das einfach eine andere Verteilung, das Lernpensum bleibt dasselbe. Von der Freizeit ist das dann so, daß er am Freitag nachmittag ein bißchen länger zu tun hat; am Wochenende hat er so gut wie nie zu tun.

        Du schreibst, das Zeitlimit würde nicht eingehalten - hast du die Aufgaben mal selbst durchgeführt? Hast du beobachtet, ob deine Kinder konzentriert und zielgerichtet arbeiten? Es könnte auch daran liegen, daß sie das nicht tun, daß sie sich mit Dingen verzetteln, usw. usf.

        Noch eine Frage: du schreibst über "etliche Eltern". Habt ihr mit dem Rest der Elternschaft geredet? Gibt es unterschiedliche Meinungen? Wie argumentieren die Lehrer?

        Gruß

        Sancho
        • Antwort von Maid (abgemeldet) 3
          Re: hausaufgaben
          guten morgen.
          lt. gesetz sind hausaufgaben dazu da, die lerninhalte noch
          einmal zu festiegen. sie sollten, je nach alter auch eine
          bestimmte dauer nicht überschreiten.je nach art und lage gibt
          es auch einige wochenendregelungen......beantwortet nicht
          meine frage.
          Was in Deutschland nicht alles per Gesetz geregelt werden muß...;-) nun zu meinem anliegen:
          an den meisten grundschulen vor ort werden am freitag keine
          hausaufgaben aufgegeben. bei der, unsere kinder betreffenden,
          leider nicht. wir (etliche eltern) möchten für unsere kinder
          auch ein hausaufgaben freies wochenende erwirken. einige
          argumente die dafür sprechen haben wir auch schon
          zusammengetragen.
          Welche sind denn das? Ich fand es immer merkwürdig, wenn Kinder so 'geschont' werden sollen. Es bringt nämlich auf lange Sicht gar nichts, weil die Kidner damit nur lernen, daß Freizeit die oberste Priorität hat im Leben und daß man die sich nicht durch konzentriertes Arbeiten erwirbt sondern quasi serviert bekommen muß...m.E. ist das aber ein keineswegs zeitgemäßes Signal. Leistungsbereitschaft fördern muß bereits im Grundschulalter beginnen.

          Nun weiß ich nicht, welchen Umfang die Hausaufgaben haben, die über das WE gegeben werden. Nach den Erfahrungen die ich so habe, sind es eher weniger lange Zeiten, die man da ansetzt. Wenn nicht grade ein Projekt ansteht (dafür gibt es dann ja i.d.R aber eh auch länger Zeit, als nie von Freitag auf Montag), dann sehe ich da wenig Argumente...normalerweise sollten Kinder am WE doch mehr Zeit haben als in der Woche...denn was unterscheidet den Freitag von einem Donnerstag?
          Werden am Freitag regelmäßig größere Aufgaben als sonst gegeben, die zum Montag erledigt sein müssen würde ich das allerdings schon mal ansprechen, natürlich sollt ein Wochenende auch ab und an der Familienerholung dienen.
          'Zu viel' ist immer relativ, es kann ja sein, daß Eure Lehrer da Extremwerte ansetzen. Wenn Ihr die Lehrer ansprecht solltet Ihr also durchaus konkrete Analysen haben.

          Grundsätzlich solltest Du es aber so sehen, daß eine anspruchsvolle Grundschulzeit dem Kind den Übergang auf eine weiterführende Schule wesentlich erleichtert, da fragt dann keiner mehr, ob Euch irgendwelche Hausaufgaben passen oder nicht. ;-)

          Gruß Maid :-)
          • Antwort von Sancho 0
            • Antwort von shyra (abgemeldet) 3
              Re: hausaufgaben
              guten morgen.
              lt. gesetz sind hausaufgaben dazu da, die lerninhalte noch
              einmal zu festiegen. sie sollten, je nach alter auch eine
              bestimmte dauer nicht überschreiten.je nach art und lage gibt
              es auch einige wochenendregelungen......beantwortet nicht
              meine frage.
              nun zu meinem anliegen:
              .....

              Sorry, wenn ich deinen anflug unterbreche...Mittlerweile sind es doch eigentlich fast schon zu wenig Hausaufgaben die die Kinder bekommen, zum festigen von Lernstoff nicht wirklich ausreichend.. Und Freitag Nachmittag, ist ein ganz normaler Schultag, wie jeder andere auch.. Wobei ich es so kenne, dass Kinder im regelfall zuerst ihre Aufgaben erledigen und dann frei haben... denn die Freizeit sollte immer nach der Aufgabe stehen.. Somit bilden sich eigentlich bestimmt Verhaltensmuster, die im späteren Leben seh wichig sind, gerade im Hinblick auf 40Std.- Wochen... Kinder sollen doch systematisch für das Berufsleben und daraus resultierend der Verantwortung aufgebaut werden...Nicht wenn Freizeit oberste Prio hat!! Samstag u Sonntag sollen klar weiter frei sein... aber Freitag ist ein ganz normaler Tag wie Montag... sehe also keine Veranlassung für eine solche Regelung (BTW auch icht im internationalen vergleich, die müssen mehr arbeiten!!)
              Grüße
              3 Kommentare
              • von saus (abgemeldet) 1
                Re^2: hausaufgaben
                denn die Freizeit sollte immer nach der Aufgabe
                stehen..
                naja. das liegt wohl am wesen des kindes. manches macht es lieber gleich, einem anderen tut wohl eine pause viel besser.
              • von shyra (abgemeldet) 0
                Re^3: hausaufgaben
                Als Pause verstehe ich aber nicht, dass die Hausaufgaben kurz vor dem ins Bett gehen einfach nur hingeschmiert werden!!
                Hier kommt hinzu, dass viele glauben, dass Lernaufwand durch Hausaufgaben ersetzt werden kann...
                Denke nicht dass das der Richtige Weg ist... da sollten dann wohl die Eltern mal ihre Hausaufgaben (Pflichten gegenüber des Kindes, welches ein Recht auf Bildung hat) erledigen [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
              • von saus (abgemeldet) 0
                Re^4: hausaufgaben
                naja. das liegt wohl am wesen des kindes. manches macht es
                lieber gleich, einem anderen tut wohl eine pause viel besser.
                Als Pause verstehe ich aber nicht, dass die Hausaufgaben kurz
                vor dem ins Bett gehen einfach nur hingeschmiert werden!!
                wo hast du das denn jetzt her geholt. das hat keiner behauptet. es gibt noch die variante, dass kinder nach der schule wenn sie nach hause kommen, erstmal eine stunde was anderes machen und dann die ha. manchen tut das besser, anderen nicht.


                so long


                saus
            • Antwort von nyke (abgemeldet) 1
              Re: hausaufgaben
              Hi Carla,

              http://www.skh.de/rechte/hausaufgaben.htm

              http://www.skh.de/gesetze-und-co/index.htm

              meine persönliche Meinung:
              Hausaufgaben am Freitag sind ok, Samstag und Sonntag = nein.
              Als Erwachsener benötige das WE zum abschalten und entspannen, das gleiche Recht gestehe ich Kindern/Jugendlichen zu!

              Hausaufgaben, die vom Lehrer dazu genützt werden, um so nicht geschafften Unterrichtsstoff nachzuholen (gibt es immer häufiger), lehne ich grundsätzlich ab. Das ist nicht Sinn und Zweck der Hausaufgaben!
              Bisher bin ich noch keinem Lehrer begegnet, der mir hier widersprochen hat.

              mG
              nyke
              8 Kommentare
              • von Carla 0
                Re^2: hausaufgaben
                hallo und guten abend
                vielen dank! nyke ;-)
                und auch sancho für die links. ich habe es leider nicht gebacken gekriegt ins archiv zu schauen.
                allen anderen "kontrahenten" - danke, jetzt wissen wir worauf wir uns einstellen müssen.:-)

                zu unserer grundsätzlichen motivation: positive verstärkung! wird leider in "deutschen landen" zu wenig in erwägung gezogen :-P
                und pisa bzw. vorbereitung auf "das leben" als allgemeine begründung ist mir einfach zu primitiv, weil eben negative verstärkung das hauptmerkmal unserer gesellschaft ist!
                gute nacht!
                carla
              • von Angelika 1
                Hausaufgaben = 'negative Verstärkung'? NEIN!!
                Hallo Carla! zu unserer grundsätzlichen motivation: positive verstärkung!
                wird leider in "deutschen landen" zu wenig in erwägung gezogen -P
                und pisa bzw. vorbereitung auf "das leben" als allgemeine
                begründung ist mir einfach zu primitiv, weil eben negative
                verstärkung das hauptmerkmal unserer gesellschaft ist!
                Da fühle ich mich direkt angesprochen, denn ich hatte u.a. auf Pisa verwiesen.
                Was ich nicht verstehe ist, dass Du das als "einfach zu primitiv" auffasst.

                Sicher ist positive Verstärkung für Kinder sehr sehr wichtig, das habe ich niemals in Frage gestellt!!

                Was das aber mit Hausaufgaben am Wochenende zu tun hat, sorry, die Argumentation verschließt sich mir.

                Siehst Du Hausaufgaben als Bestrafung an, sind Hausaufgaben für Dich eine negative Verstärkung?

                Vielleicht sprechen wir uns in einigen Jahren mal wieder, wenn Deine Kinder ein paar Schuljahre mehr hinter sich haben.

                Nur mit Kuschelpädagogik tut niemand (seinen) Kindern einen Gefallen. Sollen die Lehrer in der Grundschule erst fragen, ob Kinder und Eltern mit dieser oder jener Aufgabenstellung einverstanden sind, ob es evtl. in einem gewissen Zeitraum genehm wäre, oder besser doch nicht?

                Und versteh mich bitte richtig, ich bin die Letzte, die nicht für ein unfair behandeltes Kind oder auch eine ganze Klasse den Buckel breit macht.
                Das tue ich seit mehr als 13 Jahren in Elternbeiräten von Kindergarten, Grundschule und Gymnasium.

                Aber sich an Hausaufgaben am Wochenende dermaßen hochzuziehen, das halte ich - mit Verlaub - einfach für übertrieben!

                Und es ist keine gute Grundlage für ein vertrauensvolles Verhältnis in der Schule.

                Angelika
              • von Carla 3
                Re: Hausaufgaben = 'negative Verstärkung'? NEIN!!
                morgen!
                mir wäre jetzt lieb, dir gegenüber zu sitzen und das gemütlich mit nem pott kaffee, auszudiskutieren. mein "querdenken" zu erklären bräuchte es länger.;-)
                ich bin es gewohnt, damit anzuecken, habe aber auch schon oft bei den größten kritikern nach einer weile doch noch zustimmung gefunden.
                ich will auch nicht gegen lehrer oder schule intrigieren, im gegenteil. ich habe nur keine lust mehr, dieses pisa geseiere und auf defiziten rumgereite und druck gemache, mit durchzuziehen.
                erwartet wird alles, gegeben wird nix, eher kosten eingespart.
                pädagogischem personal von der kita an wird so eine erwartungshaltung entgegen gebracht, von oben, von eltern, der öffentlichkeit, dass sie richtig verheizt werden. einige resignieren, einige setzen prioritäten aber nicht wenige pädagogen geben, mit sicher besten absichten, diesen druck an die kinder weiter. in diesem ständigen öffentlichen kreuzfeuer zu stehen hinterläßt mit sicherheit seine spuren. anspruch: bessere pisa ergebnisse, bei schlechteren arbeitsbedingungen. fazit: wer viel tut / tun muss / ansprüche stellt rettet die bildung. - ein bonbon für den einsatz gibt es nicht. mehrarbeit ohne lohnausgleich ist doch politisches ziel der zukunft.
                gut, wenn kinder schon früh genug darauf vorbereitet werden. die richtigen führungskräfte für unsere wirtschaft... *graus*

                ich hab auch, auf deutsch gesagt, die schnauze voll, dass unsere kinder nur noch an ihren defiziten gemessen werden und letzendlich die ganze bildungsmisere ausbaden dürfen, da der druck von eltern und pädagogen unbewußt weiter gegeben wird, statt mal "nach oben" den mund aufzumachen und für bessere unterrichtsbedingungen zu wettern. mindestens das abitur muss (öffentlicher druck) es sein, koste es kindliche motivation und vernünftigen anreiz des eigenantriebs, wo es wolle.
                wenn mir aber meine lehrperson vermittelt: ihr müßt ran (und das stell ich absolut nicht in frage und auch nicht das wochensoll) dafür gibt es am freitag den freibonbon.
                ha sind zum festigen und üben da, da zähl die qualität, nicht die quantität.
                wenn ich meinem kind zeigen will wie abwaschen geht, ( es auch durchaus motiviert ist) stell ich ihm ja auch nicht die ansammlung der woche oder die verkrustetesten töpfe hin. - mach mal! das musst du jetzt schaffen.
                ein paar schüsseln, es weiß wie es geht, dann das besteck, da muss man vorsichtig sein....."meinst du du kriegst auch einen (1) angebrannten topf hin"
                was weckt mehr ehrgeiz, eigenen antrieb? am ende ist der abwasch erldedigt, nur mit weniger frust.
                ich könnte jetzt noch stundenlang schreiben, mir geht es einfach um eine kleine anerkennung für ihre leistung. "ihr könnt was!"
                ob die lehrperson die 1/4 tel stunde auf die wochentage umlegt, wenn es um eine bestimmte menge geht, machen die kurzen mit aussicht auf den freien freitag das sicher, ohne murren und maulen.
                aber auch die menge ist in unserem fall zu viel - ich vermute dahinter steckt falscher ehrgeiz. aber das werden wir im gespräch herausfinden. mein kind ist leistungsmäßig "gesundes mittelfeld" und macht und tut. er ist nicht unmotiviert, aber selbst er meutert.
                ich möchte nicht wissen wie es beim "unteren drittel" zu hause abgeht...
                wer mich hier vom gegenteil überzeugen möchte, gerne. her mit den argumenten. nur möchte ich nicht mit ängsten, vermtl. bequemlichkeit und druck gekontert werden, ich möchte schon ein paar plausible gründe genannt wissen.
                "pisa" >> bei aller bescheidenheit, das haben kollegen von mir und ich (querdenker) schon zu beginn meiner beruflichen tätigkeit bemerkt (vor 20 jahren) , wird so kommen....
                wir nannten es nur "diese einstellung wird sich rächen"

                lieben gruss
                carla
              • von Angelika 2
                Re^2: Hausaufgaben = 'negative Verstärkung'? NEIN!
                morgen!
                mir wäre jetzt lieb, dir gegenüber zu sitzen und das gemütlich
                mit nem pott kaffee, auszudiskutieren. mein "querdenken" zu
                erklären bräuchte es länger.;-)
                Auch Hallo!
                Pott Kaffee wäre nicht übel. ich bin es gewohnt, damit anzuecken, habe aber auch schon oft
                bei den größten kritikern nach einer weile doch noch
                zustimmung gefunden.
                ich will auch nicht gegen lehrer oder schule intrigieren, im
                gegenteil. ich habe nur keine lust mehr, dieses pisa geseiere
                und auf defiziten rumgereite und druck gemache, mit
                durchzuziehen.
                Mag am Medium Internet liegen, aber ich habe immer noch nicht verstanden, was Hausaufgaben am Wochenende/freitags mit Rumgereite, Druck und Defiziten zu tun haben. erwartet wird alles, gegeben wird nix, eher kosten eingespart.
                Das wird sicher mancher Lehrer ähnlich sehen. Aber in puncto Eltern. pädagogischem personal von der kita an wird so eine
                erwartungshaltung entgegen gebracht, von oben, von eltern, der
                öffentlichkeit, dass sie richtig verheizt werden.
                Absolute Zustimmung, auch ich bin der Meinung, dass für die Bildung viel mehr Geld locker gemacht werden müsste. Da das aber vermutlich nicht in absehbarer Zeit erfolgt, werden wir mit dem leben müssen, was wir haben.
                Abhilfe schaffen kann man da höchstens, indem man das Lerninteresse der Kids zuhause fördert. einige resignieren, einige setzen prioritäten aber nicht wenige
                pädagogen geben, mit sicher besten absichten, diesen druck an
                die kinder weiter.
                Da kann ich Dir nicht folgen. Hausaufgaben und Druck haben für mich nicht unbedingt etwas miteinander zu tun. Es sei denn, wie ich oben bereits schrieb, der Zeitrahmen wird AUSSERGEWÖHNLICH überschritten. in diesem ständigen öffentlichen kreuzfeuer
                zu stehen hinterläßt mit sicherheit seine spuren. anspruch:
                bessere pisa ergebnisse, bei schlechteren arbeitsbedingungen.
                fazit: wer viel tut / tun muss / ansprüche stellt rettet die
                bildung.
                Nein, so kann man das m.E.nicht sagen.
                Aber Hausaufgaben haben etwas mit Wiederholen, Verfestigen zu tun. Erst das, was sitzt, kann ein gutes Fundament für weiteres Lernen sein.
                Und - so blöd das sein mag - einen Teil des Lernens machen tatsächlich Hausaufgaben aus. - ein bonbon für den einsatz gibt es nicht.
                Nun aber mal ruhig.
                Diese "Bonbon-Verteilung" ist doch wohl auch Sache der Eltern. Wenn mein Kind sich mit seiner Hausarbeit auseinandersetzt, ich sehe, dass es bestmöglich arbeitet, bekommt es von MIR direkt eine positive Verstärkung, nämlich ein dickes Lob. Und das auch unabhängig vom Ergebnis. mehrarbeit ohne lohnausgleich ist doch politisches ziel der
                zukunft.
                gut, wenn kinder schon früh genug darauf vorbereitet werden.
                die richtigen führungskräfte für unsere wirtschaft... *graus*
                Zu dieser Aussage möche ich mich besser nicht äußern..... ich hab auch, auf deutsch gesagt, die schnauze voll, dass
                unsere kinder nur noch an ihren defiziten gemessen werden und
                letzendlich die ganze bildungsmisere ausbaden dürfen, da der
                druck von eltern und pädagogen unbewußt weiter gegeben wird,
                statt mal "nach oben" den mund aufzumachen und für bessere
                unterrichtsbedingungen zu wettern.
                Das hat aber nun mit Hausaufgaben nichts mehr zu tun, auch nicht mit freien Wochenenden.
                Und das Wettern nach besseren Unterrichtsbedingungen erfolgt an breiter Front. Bei dem obigen Pott Kaffee könnte ich Dir hier zwei dick gefüllte Ordner zeigen.....mal abgesehen von persönlichen Gesprächen mit Bezirksregierungen etc.

                Denk mal darüber nach, wie Dein Hausaufgabenumfang aussah, oder der Deiner Eltern.
                "Damals" wurden die Schüler wirklich gedrillt, doch seltsamerweise blicken wir alle verwundert zurück auf die hervorragende Bildung. (Nein, ich wünsche mir diese Zeiten nicht wirklich wieder, doch es fielen früher lange nicht so viele Menschen durch das Schulraster wie heute, oder?) mindestens das abitur muss
                (öffentlicher druck) es sein, koste es kindliche motivation
                und vernünftigen anreiz des eigenantriebs, wo es wolle.
                Nee, Kinder WOLLEN lernen. Sie sind neugierig auf´s Lernen, wollen gefordert werden. Und es gibt immer wieder Lehrer, die das schaffen.
                Streng, aber gerecht. Und bei uns sind es grade die Lehrer, die "viel" aufgeben. wenn mir aber meine lehrperson vermittelt: ihr müßt ran (und
                das stell ich absolut nicht in frage und auch nicht das
                wochensoll) dafür gibt es am freitag den freibonbon.
                ??????Versteh ich nicht!
                Also über die Woche darf´s dann mehr sein, damit ab Freitag keine HA mehr gemacht werden muss? ha sind zum festigen und üben da, da zähl die qualität, nicht
                die quantität.
                Und nochmal. Meine Orientierung geht von einem normalen Umfang der HA aus. Wenn es - wie Du vermittelst - mehrere Stunden dauert, ist etwas nicht in Ordnung.
                Dann allerdings sollte der Weg zum Lehrer sein, wenn die GANZE Klasse diese Probleme hat.
                Hält er an den stundenlangen HA fest, gibt es einen beschreitbaren Amtsweg. Sogar mit Aussicht auf Erfolg. wenn ich meinem kind zeigen will wie abwaschen geht, ( es auch
                durchaus motiviert ist) stell ich ihm ja auch nicht die
                ansammlung der woche oder die verkrustetesten töpfe hin. -
                Wir spülen täglich *g*, ebenso wie HA täglich aufgegeben werden. Wer viel zusammenkommen läßt, kommt natürlich unter Druck. mach mal! das musst du jetzt schaffen.
                ein paar schüsseln, es weiß wie es geht, dann das besteck, da
                muss man vorsichtig sein....."meinst du du kriegst auch einen
                (1) angebrannten topf hin"
                was weckt mehr ehrgeiz, eigenen antrieb? am ende ist der
                abwasch erldedigt, nur mit weniger frust.
                ich könnte jetzt noch stundenlang schreiben, mir geht es
                einfach um eine kleine anerkennung für ihre leistung. "ihr
                könnt was!"
                ob die lehrperson die 1/4 tel stunde auf die wochentage
                umlegt, wenn es um eine bestimmte menge geht, machen die
                kurzen mit aussicht auf den freien freitag das sicher, ohne
                murren und maulen.
                aber auch die menge ist in unserem fall zu viel - ich vermute
                dahinter steckt falscher ehrgeiz. aber das werden wir im
                gespräch herausfinden. mein kind ist leistungsmäßig "gesundes
                mittelfeld" und macht und tut. er ist nicht unmotiviert, aber
                selbst er meutert.
                ich möchte nicht wissen wie es beim "unteren drittel" zu hause
                abgeht...
                wer mich hier vom gegenteil überzeugen möchte, gerne. her mit
                den argumenten. nur möchte ich nicht mit ängsten, vermtl.
                bequemlichkeit und druck gekontert werden, ich möchte schon
                ein paar plausible gründe genannt wissen.
                "pisa" >> bei aller bescheidenheit, das haben kollegen
                von mir und ich (querdenker) schon zu beginn meiner
                beruflichen tätigkeit bemerkt (vor 20 jahren) , wird so
                kommen....
                wir nannten es nur "diese einstellung wird sich rächen"
                Ups, Du schreibst wirklich eine Menge.
                Dennoch sehe ich es anders und ich habe echte Probleme Deiner Denkweise zu folgen.
                Es wäre hilfreich, mal konkret die Aufgaben zu kennen, die täglich/wöchentlich zusammenkommen.
                Wenn ich es versuche zusammenzufassen, dann willst Du also eine tägliche Mehrarbeit von mindestens 15 Minuten in Kauf nehmen.
                Andererseits beklagst Du aber, dass die Hausaufgaben jetzt schon viel zu umfangreich sind.

                Meinst Du nicht, dass eine täglich angemessene Arbeit weniger stressig für alle ist, auch wenn man freitags noch arbeiten muss? Andererseits kann man die Arbeit auch auf Fr/Sa/So aufteilen, wenn das dem Rhythmus des Kindes näherkommt.
                Unser Sohn z.B. hat sein ureigenes HA-System.
                Das kann von morgens um 5.30 bis nachts gegen 23.30 sein, auch am Wochenende, aber er hat gelernt, dass es erledigt werden muss. (naja, meistens)
                Daraus nun ableiten zu wollen aus ihm würde ein obrigkeitshöriger, linientreuer, spießiger, angepasster Mensch, das würde ihn sicher zu Heiterkeitsstürmen hinreißen.

                Wie wäre es mit einem Kompromiss?

                z.B.Hausaufgabengutscheine.
                Jedes Kind bekommt pro Schulhalbjahr x Stück, die es so einsetzen darf wie es mag?
                Am Gymnasium klappt das super, ob es in der Grundschule funktioniert stelle ich mal in Frage.

                So, nun ist wirklich Zeit für einen Kaffee.
                Angelika
              • von shyra (abgemeldet) 0
                Re^3: Hausaufgaben = 'negative Verstärkung'? NEIN!
                morgen!
                Also zu erst einmal einen starken Applaus für Angelika...
                Vor allem ihre Ausführungen zur Vergangenheit finde ich wirklich gelungen. Damals hat man in der Schule zumindest Deutsch und Mathe gelernt, heute können viele Schüler nicht einmal mehr den Namen ihrer Schule schreiben, geschweige denn das 1 x 1 beherrschen...
                ABER: Ich gebe an dieser Stelle ausdrücklich NICHT den Lehrern die Schuld.
                Vielmehr sollte sich an der Einstellug mancher Eltern schleunigst ändern. So sind Hausaufgaben nur Bestandteil des Lernprozesses, der je nach Kind variiert zu betrachten ist, aber nicht ein vollständiger Ersatz.
                Grüße
              • von Carla 0
                Re^4: Hausaufgaben = 'negative Verstärkung'? NEIN!
                hallo
                wäre dass schön, mit euch zu debakeln ;-)...
                eure anregeungen sind mir denkanstoß, danke. einig sind wir uns ja darin, das ein bestimmter umfang nicht überschritten werden sollte. mehr will ich nicht. nicht wer viel im heft stehen hat, kann auch viel.
                ich weiß, dass man mir schlecht folgen kann, dazu wäre echt ein pott kaffee nötig ;-)so über´s geschriebene wort ist´s echt manchmal schwierig.
                zum verteilen: WENN die menge der hausaufgaben in einem für alle kinder akzeptablen rahmen sind, KANN eine "umverteilung" der "normalen" menge auf vier tage verteilt für unsere kinder untenrum noch ein zeitplus rausbringen. so mein isch das. aber das ist die zweite kiste.
                auch noch mal: ich habe hier nicht vor, die lehrer an sich in frage zu stellen! ich weiß, was die leute zu leisten haben. ich frage im "elternbrett" weil ich eure meinungen hören wollte um zu verstehen, warum die eltern alle sooooo scharf sind auf gaaaanz viele hausaufgaben sind. ;-) ich WILL ja verstehen um diese kriterien und ängste mit einbeziehen zu können.

                bitte unterstellt mir/ uns keine kuschelpädagogik oder bequemlichkeit, wir HABEN unsere gründe zur kritik
                und sind auch durchaus kompromißbereit. ich möchte mich nur nicht dahin stellen, und sagen "ich wünsche das die hausaufgaben das empfohlene zeitlimit von 45 min. nicht überschreiten." amtliche wege sind oft nicht überzeugenswege.
                vllt. macht eine projektarbeit von 1 1/2 stunde ja tierisch spass und reicht für zwei tage....
                wie auch immer eure anregungen machen mir deutlich, wo ich nachfragen muss.
                danke.
                lieben gruss carla
              • von Sancho 1
                Re^5: Zweite Nachfrage
                Hallo nochmal, bitte unterstellt mir/ uns keine kuschelpädagogik oder
                bequemlichkeit, wir HABEN unsere gründe zur kritik
                Postest du bitte einen oder zwei davon? Bisher hab ich keine gehört.

                Gruß

                Sancho
              • von Carla 0
                Re^6: Zweite Nachfrage
                hallo
                sorry, ist irgendwo im verlauf der postings aufgetaucht. wem der schuh also nicht passt ihn auch bitte nicht anziehen.
                lieben gruss carla [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
            • Antwort von Heike 0
              Re: hausaufgaben
              Hallo Carla,

              ich persönlich finde Hausaufgaben am Freitag nicht so super schlimm (wenn die Lehrer es nicht übertreiben mit dem Umfang), als angenehm wird wohl kaum ein Schüler Hausaufgaben empfinden.
              Vielleicht könnt ihr euch ja mit den Lehrern einigen, dass es für diejenigen Schüler, die ihre Aufgaben immer vollständig und ordentlich erledigt haben (also nicht nur hastig hingeschmiert) ein HA-freies Wochenende pro Monat gibt. Das wäre dann doch ein echter Anreiz, die übrige Zeit vernünftig zu arbeiten, vor allem weil man es sich selbst verdienen muss anstatt es von den Eltern erkämpft zu bekommen.
              Vollständige Gerechtigkeit bei HA gibt es nicht. Was sollen die Schüler sagen, die den Lernstoff auch ohne diese häusliche Übung beherrschen, die HA also eigentlich gar nicht bräuchten? Die müssen sie trotzdem erledigen, das ist zwar nervig, aber in Ordnung.

              Viele Grüße, Heike
              1 Kommentare
              • von Carla 0
                Re^2: hausaufgaben
                hallo
                mit kompromissen kann ich leben. ;-)danke für den hinweis, wäre ggf. eine alternative - bzw. schon mal ein anfang *gg*
                lieben gruss carla [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
            • Antwort von Angelika 0
              aktuelle OECD-Studie im Brett Uni und Schule
              Hallo Carla!

              Habe grade die aktuelle OECD-Studie im Brett Uni und Schule gepostet. Dort kann man u.a. nachlesen, dass in Deutschland insbesondere die Grundschüler sehr deutlich weniger Unterricht haben als in anderen Ländern.
              Im Lauf der Schulzeit wird es etwas weniger krass im Ländervergleich.
              Ebenfalls zu finden sind die aufgewendeten Finanzen der einzelnen Staaten.

              Das hat zwar ursächlich nicht unbedingt etwas mit Hausaufgaben am WE zu tun, aber zeigt, wie wichtig jede Minute sinnvoller (!) Beschäftigung in Deutschlands Schulen und zuhause mit Lernen ist.

              Angelika
              2 Kommentare
              • von Carla 0
                Re: aktuelle OECD-Studie im Brett Uni und Schule
                danke angelika
                ich leg die betonung dann mal auf sinnvoll. ;-)
                lieben gruss carla
            • Antwort von Sandy Banz (abgemeldet) 0
              Re: hausaufgaben
              Deine Ausführungen erinnern mich an meine Schulzeit und speziell daran, als mal die Mutter eines Schulfreundes sich bei den Lehrern über den Umfang der Hausaufgaben beschwerte (zu viel, zu schwer, am WE, etc..). Das war in der 4.Klasse Grundschule.
              Am Gymnasium hat dann besagter Schulfreund nicht mal das Probehalbjahr geschafft.....

              Hätte er vielleicht doch etwas mehr lernen sollen!!

              Was sagst eigentlich du zu PISA?

              Zu globalem Wettbewerb?

              Usw. usw...

              Meine Tochter (2.Klasse) hat auch häufig keinen Bock auf Lernen; aber sie sieht, dass die besser Qualifizierten auch die besseren Jobs haben, mehr Kohle, den besseren Lebensstandard....

              Schönen Gruß

              Sandy [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
              1 Kommentare
              • von Carla 0
                Re^2: hausaufgaben
                hallo
                ich hoffe, dass deine tochter deine ehrgeizigen vorstellungen auf dauer erfüllen kann. viel erfolg.

                hausaufgaben gelten der übung, nicht des lernens. das können muss vorab "drin" sein.
                lieben gruss carla