Familie
Von: Αlеxаndrа (abgemeldet), 11.4.2008 11:40 Uhr
Hallo ihr Lieben
Mein Sohn ist jetzt 8 Jahre geworden und weigert sich immer noch in seinem Bett zu schlafen.Wenn ich Ihn ins Bett bringe steht er Tausendmal wieder auf.Eigentlich hat er noch nie so richtig in seinem Zimmer geschlafen.Auf anraten der Lehrer hatten wir zuletzt eine Matratze in unserem Schlafzimmer wo er drau schlafen durfte(damit ich wenigstens mein Bett für mich hatte).Gestern haben wir dann Versucht in wieder in seinem Zimmer schlafen zu lassen.Ecte Katastrophe.Er stand ewig wieder auf ,schlich sich heimlich in mein Bett und machte einen mords Aufstand.Irgendwann um 11Uhr ist er dann endlich eingeschlafen.
Aber dann kam die Nacht.Ich weiss nicht wie oft er vor meinem Bett stand und ich ihn wieder weggeschickt habe.Heute Morgen um 5Uhr lag er sogar kurze Zeit vor meinem Bett.Ohne Decke oder irgentetwas.Bin dann auch aufgestanden und das wars dann mit schlafen.
Wer kann mir Rat geben wie ich ihm klarmachen kann das es so nicht weitergeht.
Freue mich auf Antwort
Alex



  1. Antwort von Μаu 4
    Re: Mein Sohn will nicht in seinem Bett schlafen
    Hallo!

    Also, ich würde zunächst versuchen herauszubekommen, warum er nicht in seinem Bett schlafen will:
    ist es dort ungemütlich, zu kalt, zu hell, zu dunkel, zu laut etc.
    Oder sucht er einfach nur Deine Nähe, weil er Dich tagsüber zu wenig sieht oder hat er andere Probleme, vielleicht Mobbing in der Schule etc.
    Wenn er sich in seinem Bett einfach nur unwohl fühlt: dann würde ich ganz bewußt mit ihm zusammen seinen eigenen Schlafplatz gestalten. Vielleicht könnt ihr zusammen eine Wandfarbe aussuchen, die er sich wünscht. Oder ihr kauft zusammen seine Lieblingsbettwäsche, Lieblingskuscheltiere ö.ä. Versuch einfach, dass er seinen Schlafplatz möglichst nach seinen Wünschen gestalten kann und sag ihm auch, dass das nur SEIN Platz ist, nur ER darf dort schlafen, kein anderer. Daher darf auch nur ER bestimmen, wie es dort aussehen soll,... Er muß sich dort wirklich wohl fühlen und muß stolz sein, allein schlafen zu dürfen (weil er ja schon sooo groß ist usw. :-))
    Und vor allen Dingen: loben, wenn es funktioniert!

    VG
    • Antwort von ΜеΤоо (abgemeldet) 2
      Re: Mein Sohn will nicht in seinem Bett schlafen
      Hi,

      also um es mal vorweg zu sagen, bei euch ist die Welt in Ordnung ;-)

      Nahezu alle oder sagen wir mal vorsichtig ganz viele Kinder kommen Nachts und wollen bei den Eltern schlafen und persönlich kann ich es gut nachvollziehen, muss es doch für ein Kind der sicherste Ort auf der ganze Welt sein.

      Und viele Eltern genießen es meist auch eine gewisse Zeit, finden es schmeichelhaft oder angenehm. Nur dann, kommen die Tage wo es anfängt zu nerven, wo man sein Bett für sich haben will und an den Verstand des Kindes appelliert. Genau hier fängt das Problem an, es hat nichts mit Logik zu tun sondern vielmehr ist es eine Gewohntheit die nur schwer abzustellen ist.

      Es geht uns erwachsenen doch auch so, wenn ich über viele Jahre eine Gewohnheit entwickelt habe, dann habe ich sie auch lieb gewonnen und kann sie nur schwer abstellen.

      Viele Eltern raten bei dem „Entzug“ dazu das Kind konsequent wieder ins Bett zu schicken bzw. zu bringen und es soll nach zwei – drei Wochen auch funktionieren.

      Wir haben das Problem mehr oder weniger auch, wobei unsere 4 und 6 Jahre alt sind. Unser Problem ist allerdings, dass wir nach 2,3,4 Nächten total auf dem Zahnfleisch kriechen und dann so fest schlafen, dass wir gar nicht mitbekommen wenn eins der beiden Kinder rüberkommt.

      Was bei uns aber ein bisschen hilft ist ein kleiner Vertrag vor dem Schlafen gehen wobei die lieben Kleinen hier und da mal „vertragsbrüchig“ werden. Unser Kleiner möchte zum Beispiel heute Abend gerne etwas länger aufbleiben und wir werden sicherlich eine Uhrzeit finden mit der wir beide leben können. Als „Gegenleistung“ sagen wir ihm aber, dass er dafür auch in seinem Bett schlafen muss. Mal klappt es auch – mal nicht ;-)))))

      Wie du siehst habe ich kein Patentrezept für dich aber fühle dich nicht alleine mit deinem Problem und glaube nicht, dass es einen Schalter zum Umlegen gibt. Das wird harte Arbeit werden.

      In diesem Sinn, ein schönes Wochenende und guts Nächtle

      Me
      • Antwort von Μаја (abgemeldet) 1
        Re: Mein Sohn will nicht in seinem Bett schlafen
        Hallo,

        normalerweise hätte ich (aus Kindersicht)gesagt: Wenn Mama und Papa zusammen in einem Bett schlafen, wieso soll dann das Kind begreifen/einsehen, dass es ganz alleine schlafen soll?
        Aber Du schreibst alles in der "ich" Form, das hört sich an als gäbe es keinen Papa/Partner?

        Neben der Ursachenforschung und Selbstgestaltung des Schlafbereiches die ja schon erwähnt wurden, wie wäre es feste Tage auszumachen, an denen er bei Dir/Euch schlafen darf?

        Mein Bruder und ich waren lange Mamabett-Schläfer. Er noch länger als ich. Das war auch deshalb möglich, weil unser Vater im Schichtbetrieb arbeitete und deshalb oft eine Seite eh frei war ;o)
        Wir selbst praktizieren das mit userem Kind ähnlich. Es gibt feste Tage, an denen es bei uns im Bett schlafen darf.

        Vielleicht wäre das ein Kompromiss? Irgendwann kommt der Tag, da fühlt er sich definitiv zu alt dazu in Mamas Bett zu nächtigen ;o)

        Oder habt Ihrs schon mit einem Nachtlicht probiert?

        Wie sieht denn das ins Bett bringen bei Euch aus? Gibts da feste Rituale?


        Gruß
        Maja
        2 Kommentare
        • von Αlеxаndrа (abgemeldet) 0
          Re^2: Mein Sohn will nicht in seinem Bett schlafen
          Hallo
          doch es gibt einen Papa aber der schläft wie ein Stein.Feste Rituale gibt es eigentlich auch.Es sei denn ich bin Abends mal nicht da.
          Werde erstmal versuchen Ihm sein Bett schön zu reden.
          Und den einen oder anderen Tipp von Euch anzunehmen.danke erstmal
          Alex
        • von еklаѕtіс (abgemeldet) 0
          Re^3: Mein Sohn will nicht in seinem Bett schlafen
          Hallo, doch es gibt einen Papa aber der schläft wie ein Stein.Feste
          Rituale gibt es eigentlich auch.Es sei denn ich bin Abends mal
          nicht da.
          Noch so eine Familie: Unsere beiden Söhne kamen regelmäßig zu uns ins Bett, der ältere bis er 6,7 war, der jüngere bis er 10 war. Ergo: so unnormal ist das nicht. Bei uns war die Regel: es wird im eigenen Bett eingeschlafen, aber nachts können sie kommen.

          Wenn dein Mann so fest schläft, wäre es eine Möglichkeit, dass euer Sohn auf seiner Seite ins Bett kriecht?
          Bei uns war es umgekehrt, mein Mann hätte die Störung sehr genervt. Ich hingegen habe erst morgens gemerkt, dass wieder "Mitschläfer" im Bett lagen.

          Alternativ wäre dann die schon von dir erwähnte Matraze vorm Bett.

          Gruß
          eklastic
      • Antwort von Ѕаbіnе F. 1
        Re: Mein Sohn will nicht in seinem Bett schlafen
        Hallo,

        ich habe keine Kinder und auch nicht viel (eigentlich gar nichts) mit Kindern zu tun, aber trotzdem eine Idee und möchte helfen. Wenn sie Unsinn ist, können die anderen Experten gerne korrigieren.

        Was wäre, wenn du dir Zeit für ihn nimmst, dass er nicht alleine EINschlafen muss? Setz dich zu ihm ans Bett oder kuschle mit ihm und bleibe da, bis er eingeschlafen ist. Als "Gegenleistung" dafür vereinbarst du mit ihm, dass er z. B. nicht vor 8 Uhr morgens in euer Bett gekrochen kommen darf (es sei denn, es ist was passiert oder so), auch wenn er vorher wach wird. Erklär ihm zusätzlich , dass ihr nicht gut schlaft, wenn er bei euch liegt und dass er alt genug ist, alleine zu schlafen (wie ein Vorposter schon geschrieben hat).

        Gruß,
        Sabine
        5 Kommentare
        • Re^2: Mein Sohn will nicht in seinem Bett schlafen
          Hallo Sabine,

          im Prinzip eine nette Idee, aber damit bindest du dich daran JEDEN Abend um eine gewisse Uhrzeit im Kinderzimmer zu sitzen, bis Junior eingeschlafen ist - das geht mal schneller, mal weniger schnell. Und dadurch ist die Abhängigkeit nur verschoben.

          lg, Dany
        • von Μіkе 0
          Re^2: Mein Sohn will nicht in seinem Bett schlafen
          Hallo,

          Auch ein Hallo, ich habe keine Kinder und auch nicht viel (eigentlich gar
          nichts) mit Kindern zu tun,
          Entschuldige bitte, aber das merkt man an deinem Posting! Was wäre, wenn du dir Zeit für ihn nimmst, dass er nicht
          alleine EINschlafen muss?
          Wir reden hier von einem 8jährigen Kind, wenn ich es richtig im Kopf habe! Meinst du, den legst du ins Bett und der schläft in 5 Minuten ein? O.K., des nacht um 24 Uhr vielleicht, wenn man noch aus war mit ihm, aber doch nicht zu einer für ein Schulkind üblichen "zu-Bett-geh-Zeit" so um die 20 Uhr, plus/minus. Da muß noch in dieses Buch geschaut werden, da meldet sich die Blase, da fällt dir dies und das noch ein was gefragt werden muß, da fehlen die Taschentücher oder das Wasser am Bett, ne, so einfach ist das nicht. Wir haben das mit unseren auch erst garnicht angefangen. Als unter Einjährige bereits ins Bett gelegt, Küsschen, und dann weg, Einschlafen müssen sie alleine. Gruß,
          Sabine
          Auch Grüße an Dich
        • von Αlеxаndrа (abgemeldet) 0
          Re^3: Mein Sohn will nicht in seinem Bett schlafen
          Hi nochmal
          .Ich habe es ja bei meinen beiden älteren Söhne auch so gemacht.Gutenachtgeschichte,Kussi und dann haben sie geschlafen.Nun ist es bei Kevin nicht ganz so einfach.Er war bei der Geburt sehr krank (mehr tot als lebendig)und fast ein ganzes Jahr im Krankenhaus.Dementsprechend habe ich ihn natürlich gehegt und gepflegt.Dazu ist er ja auch noch das Nesthegchen.Habe auch ebend mal mit meiner Schwiegermutter telefoniert,und siehe da:Mein Mann der am lautesten schreit das,daß Kind in seinem eigenen Bett schlafen muss hat selber bis er 10Jahre war bei Mama geschlafen(na lass den mal nach Hause kommen:)
          Werde auf jeden Fall weiter Bericht erstatten
          Lieben Gruss an Alle
          Alex
        • von Μіkе 1
          Re^4: Mein Sohn will nicht in seinem Bett schlafen
          telefoniert,und siehe da:Mein Mann der am lautesten schreit
          das,daß Kind in seinem eigenen Bett schlafen muss hat selber
          bis er 10Jahre war bei Mama geschlafen(na lass den mal nach
          Hause kommen:)
          Werde auf jeden Fall weiter Bericht erstatten
          Lieben Gruss an Alle
          Alex
          Ja, so sind sie, die Männer :-))
          Und das mit dem Sohnemann wird schon werden, da bin ich mir sicher, spätestens so mit 17, da wird er es uncool finden, wenn er mit einem Mädel im Bett liegt und ihr steigt mit ein :-))

          Lieben Grpuß und schönes WE
          Mike
        • von Αlеxаndrа (abgemeldet) 0
          Re^5: Mein Sohn will nicht in seinem Bett schlafen
          Danke schön und auch ein schönes WE
          Alex
      • Antwort von Dеr Νіkеlаuѕ (abgemeldet) 2
        Re: Mein Sohn will nicht in seinem Bett schlafen
        Ich glaube, ich werde mal beim Deutschen Bundestag eine Petition einreichen, dass auf allen öffentlichen Plätzen ein aushang zu hängen hat, auf dem mit großen Lettern geschrieben steht:

        "Achtung liebe werdenden Eltern:
        wen Ihr Euch mit Kinderwünschen plagt, lasst uch wenigstens das eine gesagt sein:
        Eure Kinder werden in Euren Betten schlafen wollen. Alle. Die einen häufiger, die anderen seltener.
        Macht Euch im Vorfeld Gedanken darüber, wie ihr mit diesem Phänomen umgehen wollt, denn Ihr könnt es nur abstellen, in dem Ihr Eure Kinder lehrt, Angst vor Euch zu haben. Wenn Ihr das nicht wollt, stellt Euch auf nächtliche Besuche ein.
        Aber seid beruhigt, es gibt kaum 16jährige, die das immer noch tun."

        Damit wollte ich mich nicht über Dich lustig machen, aber mich wundert, dass diese Frage immer wieder kommt. Bei uns findet auch jede nacht eine Völkerwnderung statt. Na, und? Wichtig ist, dass man in seiner Wohnung genug alternative Schlafmöglichkeiten hat, sonst macht man sich nur die Nerven kaputt.
        3 Kommentare
        • von Αlеxаndrа (abgemeldet) 1
          Re^2: Mein Sohn will nicht in seinem Bett schlafen
          Hallo Nikelaus
          ne hatte auch nicht das Gefühl das du dich lustig machst.
          Angst soll er natürlich nicht vor uns haben,aber es zerrt an den Nerven wenn man nie genug schlaf bekommt.
          Werde mal sehen was sich so ergibt.
          Aber einen wochelangen Kampf werde ich sicher nicht in Kauf nehmen.
          Fazit mein Sohnemann hat mal wieder gewonnen.
          Gruss Alex
        • von Dеr Νіkеlаuѕ (abgemeldet) 1
          Re^3: Mein Sohn will nicht in seinem Bett schlafen
          ne hatte auch nicht das Gefühl das du dich lustig machst.
          endlich mal jemand! Angst soll er natürlich nicht vor uns haben,aber es zerrt an
          den Nerven wenn man nie genug schlaf bekommt.
          Das kenne ich natürlich auch, wobei das bei mir daran liegt, dass ich die erste Zeit nicht richtig wach werde und erst irgendwann viel später aufstehe, und mich an meinen Sohn räche, indem ich mich in sein Bett lege. Aber biss da hin kann schon mal locker eine 3/4 Stund mit rumwälzerei und rumphantasieren vergehen. Werde mal sehen was sich so ergibt.
          Aber einen wochelangen Kampf werde ich sicher nicht in Kauf
          nehmen.
          Nee, würde ich auch nicht, schadet nur den Nerven. Das einzige war, dass wir unsere Kinder bei Zeiten daran gewöhnt haben, im eigenen Bett einzuschlafen. Dann hat man in den ersten 4 Stunden in der regel sine Ruhe. Fazit mein Sohnemann hat mal wieder gewonnen.
          Sieh es mal nicht als gewinnen, fasse es als einen Akt (noch) grenzenloser Lieb seinerseits auf. Du wirst Dich früh genug danach sehnen.
          LG
          der Nikelaus
        • von Dеr Νіkеlаuѕ (abgemeldet) 0
          Re^4: Mein Sohn will nicht in seinem Bett schlafen
          Ich brauche DRINGEND eine neue Tastaur.
      • Antwort von Ѕаbіnе 2
        Re: Mein Sohn will nicht in seinem Bett schlafen
        Hi Alex,

        schon mal zu sechst in einen Ehebett geschlafen.;o)

        Nun vorweg,ich kenne das auch,nur die Jüngste hat glaub ich höchsten 5 mal bei uns geschlafen,jedes Kind ist anders.

        Nun ich hätte da allerdings ne Idee,wie man das eigene Zimmer interessanter gestaltet.;o)

        Gestaltet das Zimmer mit Sohnemann gemeinsam um,fragt ihn was ihn nicht gefällt oder gefällt.Drück ihn Pinsel und Farbe in die Hand,er iss 8 J. und sicher sehr kreativ.;o)

        Es muss ihn gefallen............dann schläft er bestimmt öfter drin.

        LG Biene
        • Antwort von Wіz 0
          Re: Mein Sohn will nicht in seinem Bett schlafen
          Hallo,

          also in dem Alter das Thema noch anzugehen, wird schwer werden. Da wirst u vermutlich warten müssen, bis es sich durch Pubertät von selbst erledigt.

          Allerdings ist es nicht so, dass alle Kinder immer wieder gerne ins Elternbett wollen. Es ist vermutlich eine Frage der Gewöhnung und des "rechtzeitigen Absprungs". Wir haben das Thema geregelt, als Sohnemann zu groß für die Wiege wurde, und das Kinderzimmer endlich fertig war. Innerhalb von zwei Nächten war die Sache gegessen. Nicht, dass wir ihn einfach in sein Zimmer gelegt und dort hätten versauern lassen, sondern wir haben das neue Zimmer gemeinsam eingeweiht, erst mal etwas darin gespielt, ihn dabei ins Bett gelegt, und sind dabei geblieben, haben ihn wieder raus genommen, ... Und als es dann Abend wurde ergab es sich fast von selbst. Natürlich ist er in den ersten beiden Nächten noch aufgewacht und hat nach uns gerufen, da sind wir dann auch gleich hin, haben uns Zeit genommen, ihn auch noch mal zu uns genommen, aber dann auch zum Schlafen wieder zurück ins eigene Zimmer gebracht. Seit dem schläft er selbst bei Krankheit nicht mehr bei uns. D.h. selbst wenn er mal aufwacht und es Probleme gibt die uns veranlassen ihn zu uns zu holen, merken wir, dass er nach einiger Zeit wieder ins eigene Bett will, und da bringen wir ihn dann auch wieder hin und da schläft er dann auch besser als bei uns. Momentan gibt es altersgerecht natürlich hin und wieder mal Stress überhaupt ins Bett zu müssen, aber das hat auch nichts mit dem eigenen Zimmer zu tun. Denn wenn er erst mal liegt, dann schläft er fast augenblicklich ein und normalerweise bis zum nächsten Morgen auch durch. (Ist also eher eine Antwort/Warnung an Eltern, die noch die Chance haben, das Thema frühzeitig anzugehen.)

          Gruß vom Wiz [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
          9 Kommentare
          • von Αlеxаndrа (abgemeldet) 1
            Re^2: Mein Sohn will nicht in seinem Bett schlafen
            Hallo,
            Wieviele Kinder hast du denn?Es hört sich für mich an als wären es ein Dutzent.Also wenn du nur ein Kind hast und es so gut gemeistert hast dann ist es schön für Dich .Ich habe drei Söhne 16,14, und 8 Jahre alt und bei jedem war es anders.Kevin um den es hier geht ist nicht ganz einfach.Wenn Du alles gelesen hast weißt Du auch warum.
            Lieben Gruss Alex
          • von Wіz 3
            Re^3: Mein Sohn will nicht in seinem Bett schlafen
            Hallo, Wieviele Kinder hast du denn?Es hört sich für mich an als wären es ein Dutzent.Also wenn du nur ein Kind hast und es so gut gemeistert hast dann ist es schön für Dich .Ich habe drei Söhne 16,14, und 8 Jahre alt und bei jedem war es anders.Kevin um den es hier geht ist nicht ganz einfach.Wenn Du alles gelesen hast weißt Du auch warum.
            Ganz ehrlich, ich kann es einfach nicht mehr hören: Da gibt es Eltern die so ungefähr mit jedem potentiellen Problem konfrontiert sind, das man mit Kindern haben kann, und Eltern die solche Probleme nicht kennen. Jetzt kann man natürlich davon ausgehen, dass hin und wieder kleine Engel auf die Erde fallen, und der Rest "normale" Kinder sind, die nun mal Probleme machen müssen, oder sich fragen, ob die Eltern der kleinen Engel vielleicht einfach nur Dinge in der Erziehung richtiger oder besser machen.

            Nein, ich habe keine eigene Fußballmannschaft, sondern habe nur zwei jügere Geschwister erlebt, habe Jugendarbeit gemacht, war beliebter Babysitter in der gesamten Nachbarschaft, und habe schlussendlich auch mal 21 staatlich verordnete Monate 35 geistig Behinderte betreut, bevor ich dann irgendwann mal selbst Vater geworden bin. Auf diesem Werdegang habe ich zwei Sorten von Erziehern kennengelernt. Eine, die sich auf ihre mäßig schwere Ausbildung sonstwas einbilden, und immer die passende Theorie dafür haben, warum Kinder und Jugendliche gerade mal wieder aus der Rolle fallen, und warum man sich dadurch nicht in der Kaffeepause stören lassen darf, und eine Gruppe, die sofort reagiert, Prinzipien von Ursache und Wirkung verstanden haben, und mit klaren Ansagen und Maßnahmen dafür sorgen, dass der Laden läuft, und sich alle dabei wohl fühlen.

            Genau diese beiden Sorten von Erziehern erkenne ich zunehmend auch in Eltern. Die, die wissen, dass es neben der emotionalen Geschichte auch um recht triviale Dinge geht, die man einfach nur analysieren, und dann passend beantworten muss, und die, die sich ständig über Probleme beklagen, aber jede Hilfestellung als unangebracht oder in genau diesem ganz besonderen Fall als untauglich zurückweisen.

            Kinder müssen laufen und sprechen lernen, müssen zur Schule, ... und Individualität hin oder her, daran führt für ein gesundes Kind kein Weg vorbei, und Eltern die ihre Kinder hierbei wirksam unterstützen, statt einfach nur zuzusehen, wie es langsam in den Brunnen fällt, kommen erst gar nicht in Situationen wie die hier beschriebene. Ich halte nicht viel von persönlichen Angriffen in Foren, aber um es mal ganz allgemein zu fassen: Wenn ein Kind mit acht Jahren noch nicht im eigenen Bett schlafen will, dann ist das kein "Heute-Problem", sondern ein mindestens "Vorgestern-Problem". Und wenn damit heute jemand kommt, dann muss man mal die deutliche Frage stellen, warum er damit nicht vorgestern gekommen ist. Jeder ist seines Glückes Schmied, aber soll sich dann bitte auch nicht beklagen, wenn die Dinge so ausgehen, wie sie absehbar sind. Das Thema eigenes Bett ist ein Thema der ersten Lebensjahre, und wenn es in der Zeit nicht klappt, dann muss man sich zu der Zeit Hilfe holen, und sollte nicht zusehen, bis sich die Sache bis acht verfestigt.

            Und es ist auch nicht so, dass "alle" Kinder bis in mehr oder weniger hohes Alter unbedingt immer zu den Eltern ins Bett wollen. Bei uns Dreien betraf dies nur einen, und dies auch nur für eine kurze Zeit, was mit besonderen räumlichen Bedingungen zusammenhing. Sobald die geklärt waren, war das Thema auch gegessen. Und im Bekannten- und Verwandtenkreis schläft der weit überwiegende Teil der Kinder im eigenen Zimmer und zwar entweder von Anfang an, oder binnen der ersten Monate/der ersten zwei Jahre. Und wenn DU selbst angibst, dass es auch bei Euch 2:1 steht, dann ist es eben doch etwas besonderes und gerade nicht die Regel, dass ein Kind nicht im eigenen Bett schlafen will.

            BTW: Was den schlechten Start ins Leben angeht, so könnte ich den jetzt für unseren Sohnemann auch bieten, tut aber ehrlich gesagt eigentlich nichts zur Sache. Uneigentlich könnte man aber mal auf den Verdacht kommen, dass Eltern gerade solchen Kindern gegenüber die an sich notwendige Konsequenz und Strenge nicht aufbringen, und denen einfach mehr durchgehen lassen, als für alle Beteiligten gut ist.

            Gruß vom Wiz, der sich noch gut an die Lehrerfamilie erinnern kann, für die er genau einmal den Babysitter gegeben hat. Da wurde ihm gleich offenbart, dass man nicht damit rechne, dass die Kinder bei Rückkehr der Eltern mitten in der Nacht schlafen würden, weil sie regelmäßig um 22:00 wieder auf der Matte stünden, und zusammen mit den Eltern ins Bett gingen. Nein, ich bin nicht der Kinderflüsterer, und habe auch keine Drogen gebraucht, und trotzdem pennten alle drei.
          • von еklаѕtіс (abgemeldet) 3
            Re^4: Mein Sohn will nicht in seinem Bett schlafen
            Hallo, Ich habe drei Söhne 16,14, und 8 Jahre alt und bei jedem war es anders.Kevin um den es hier geht ist nicht ganz einfach.Wenn Du alles gelesen hast weißt Du auch warum.
            Ganz ehrlich, ich kann es einfach nicht mehr hören: Da gibt es
            Eltern die so ungefähr mit jedem potentiellen Problem
            konfrontiert sind, das man mit Kindern haben kann, und Eltern
            die solche Probleme nicht kennen.
            Jetzt hast du aber nicht richtig gelesen. Alexandra hat davon geredet, dass bei ihren beiden älteren Söhnen vergleichbare Probleme nicht aufgetreten sind, sie hat sogar einen Grund geliefert, warum es bei ihrem jüngsten wohl anders ist.
            Genau der Rest deines Postings ist ein Grund dafür, warum Eltern, die Probleme mit ihren Kindern haben, sich oft nicht trauen, die mit anderen zu besprechen. Es gibt in der Tat Kinder, die schwieriger sind als andere. Solche, die einfach so sind, solche, die durch Umstände so wurden (und die Umstände können, müssen aber nicht aus einem Fehlverhalten der Eltern heraus resultieren). Wenn man jetzt aber Probleme hat, kommt bestimmt immer jemand, bei dem alles glatt gelaufen ist und der vielleicht auch Glück hatte, und der legt den Eltern dann den großen Schuldstein vor die Tür. Womit denen dann wirklich geholfen ist.

            Hinzukommt noch, dass in meiner Erfahrung die Leute mit den "Engeln" (dein Ausdruck) nur solange Engel haben, bis man mal ein bisschen genauer hinhört.

            Gruß
            eklastic
          • OT
            Hallo Wiz,

            meist halte ich recht viel von deinen Postings, weil aus ihnen gesunder Menschenverstand spricht. Aber hier habe ich doch stark den Eindruck, dass du der Ursprungsposterin nicht gerecht wirst.

            Irgendwo im Thread hat sie geschrieben, dass das Kind nach der Geburt ein Jahr lang im Krankenhaus lag. Das ist just die Zeit, in der sich das Urvertrauen herausbildet, und in der die Bindung zu den primären Bezugspersonen entsteht. Auch, wenn du von der Ausbildung der Pädagogen / Erzieher nicht viel hältst: Vielleicht hast du Lust, über die Bindungstheorie von Bowlby und Ainsworth nachzulesen (z.B. Wikipedia). Bist du dann immer noch so sicher, dass alles an "fehlender Konsequenz und Strenge" der Mutter liegt?

            Für die Fragestellerin habe ich leider keine guten Tipps. Höchstens: Schonmal bei einer Erziehungsberatungsstelle nachgefragt?

            Aber nachdem du weiter oben eine Warnung an alle Eltern ausgesprochen hast, früh genug das Thema Schlafsituation anzugehen, will ich meine Meinung dagegenhalten:
            Kinder sind verschieden, und sie haben verschiedene Bedürfnisse. Auch die Bedürfnisse von Eltern sind unterschiedlich. Natürlich muss man sich überlegen, was man tut. Aber auf keinen Fall sollen sich frischgebackene Eltern unter Druck setzen lassen, mit ihren Kinder auf eine Art umzugehen, die weder ihnen noch den Kindern entspricht.

            Für manche Kinder kommt der Zeitpunkt, an dem sie die Nähe der Eltern nicht mehr zum Einschlafen bzw. Schlafen brauchen, schon mit ein paar Monaten. Bei anderen Kindern kommt er eben später. Ich halte es für schlimm, wenn Eltern deswegen grundsätzlich Versagen vorgeworfen wird. Kinder sind Menschen sind Individuen.

            Schaut man mal über seinen Tellerrad, z.B. nach Skandinavien, sieht man, dass das Schlafen bei den Eltern bis ins Vorschulalter durchaus auch als normal angesehen werden kann.

            Grüße

            Mira
          • von Wіz 1
            Re: OT
            Hallo,
            Irgendwo im Thread hat sie geschrieben, dass das Kind nach der
            Geburt ein Jahr lang im Krankenhaus lag.
            Das ist just die Zeit, in der sich das Urvertrauen
            herausbildet, und in der die Bindung zu den primären
            Bezugspersonen entsteht. Auch, wenn du von der Ausbildung der
            Pädagogen / Erzieher nicht viel hältst: Vielleicht hast du
            Lust, über die Bindungstheorie von Bowlby und Ainsworth
            nachzulesen (z.B. Wikipedia). Bist du dann immer noch so
            sicher, dass alles an "fehlender Konsequenz und Strenge" der
            Mutter liegt?
            Versteh mich bitte nicht falsch. Wie ich ja gerade auch noch mal der Fragestellerin geschrieben habe, sind bei der Vorgeschichte gewisse Verzögerungen überhaupt kein Thema. Und Bindungstheorien sind etwas, das mir durchaus (ohne all zu tiefen Hintergrund) etwas sagt, und mit dem ich auch durchaus etwas anfangen kann. Nur sehe ich trotzdem hier das Maß dessen überschritten, was man auch unter diesen Bedingungen noch als akzeptabel bezeichnen könnte. Und wenn die Fragestellerin jetzt sogar selbst sagt, dass sie hier jemanden ausgibig verwöhnt hat, dann liege ich vermutlich nicht so falsch. Und auch da ist es ja nicht so, dass mir das Verständnis dafür fehlen würde. Nur nützt dies dem Kind und der Mutter heute in der so entstandenen Situation natürlich herzlich wenig.

            BTW: Ich habe auch gar nichts gegen Erzieher und ihre Ausbildung. Es soll auch jeder stolz auf die Dinge sein, die er beruflich erreicht hat. Nur fallen mir gerade im pädagogischen Bereich immer wieder "Welterklärer" recht negativ auf, die sich über alles und jeden erheben, der vielleicht doch noch ein wenig mehr auf dem Kasten hat, und dementsprechend eine deutlich anspruchsvollere Ausbildung gemacht und über einen anderen Wissenshorizont verfügt.
            Aber nachdem du weiter oben eine Warnung an alle Eltern
            ausgesprochen hast, früh genug das Thema Schlafsituation
            anzugehen, will ich meine Meinung dagegenhalten:
            Kinder sind verschieden, und sie haben verschiedene
            Bedürfnisse. Auch die Bedürfnisse von Eltern sind
            unterschiedlich. Natürlich muss man sich überlegen, was man
            tut. Aber auf keinen Fall sollen sich frischgebackene Eltern
            unter Druck setzen lassen, mit ihren Kinder auf eine Art
            umzugehen, die weder ihnen noch den Kindern entspricht.

            Für manche Kinder kommt der Zeitpunkt, an dem sie die Nähe der
            Eltern nicht mehr zum Einschlafen bzw. Schlafen brauchen,
            schon mit ein paar Monaten. Bei anderen Kindern kommt er eben
            später. Ich halte es für schlimm, wenn Eltern deswegen
            grundsätzlich Versagen vorgeworfen wird. Kinder sind Menschen
            sind Individuen.

            Ganz sicher. Unser Sohnemann hat auch eine Weile bei uns geschlafen, und ich fand dies wunderbar (auch wenn ich in der Zeit wenig Schlaf bekommen habe). Und ich halte auch nichts von "Stichtagsregelungen". Kinder sind unterschiedlich, und gut ist. Nur heißt dass ja nicht, dass es nicht gewisse Bandbreiten gibt, die für bestimmte Dinge noch OK sind. Und wenn die deutlich überschritten werden, dann sollte man darauf hinweisen dürfen. Schaut man mal über seinen Tellerrad, z.B. nach Skandinavien,
            sieht man, dass das Schlafen bei den Eltern bis ins
            Vorschulalter durchaus auch als normal angesehen werden kann.
            Ja, genau da kommen wir doch an den entscheidenden Punkt: Bis ins Vorschulalter. Das würde ich schon als recht extrem ansehen, aber OK. Aber im vorliegenden Fall geht es ja noch darüber hinaus.

            Gruß vom Wiz
          • von Αlеxаndrа (abgemeldet) 0
            Re^4: Mein Sohn will nicht in seinem Bett schlafen
            Das Thema eigenes Bett ist ein Thema der ersten Lebensjahre, und wenn es in der Zeit nicht klappt, dann muss man sich zu der Zeit Hilfe holen, und sollte nicht zusehen, bis sich die Sache bis acht verfestigt.

            Wioe gesagt wenn Du alles gelesen hast weist du das Kevin das Erste Jahr im Krankenhaus lag und wir sehr viel nachholen mussten.Eigentlich sind wir immernoch am Nacholen(Ergo,integrative Schule und dergleichen)
            Lieben Gruss
            Alex
          • von Wіz 2
            Re^5: Mein Sohn will nicht in seinem Bett schlafen
            Hallo,
            Wioe gesagt wenn Du alles gelesen hast weist du das Kevin das
            Erste Jahr im Krankenhaus lag und wir sehr viel nachholen
            mussten.Eigentlich sind wir immernoch am
            Nacholen(Ergo,integrative Schule und dergleichen)
            Sei mir nicht böse, aber zu besagten Zivizeiten hatte ich ein paar Lehrgänge, und habe seit dem den Spruch eines der Ausbilder nie vergessen: "Eine Behinderung ist eine Erklärung aber keine Begründung"
            Was er damit sagen wollte war, dass es abseits von den Dingen die wirklich aufgrund einer Behinderung nicht gehen/nicht oder nur unter erschwerten Bedingungen möglich sind, eine große Tendenz (gerade der Eltern) gibt, eine Behinderung als Begründung für jede Schwäche, jeden Fehler, ... heran zu ziehen. Dies ist einerseits verständlich, hilft aber den Betroffenen nicht, sondern schadet ihnen sogar. Denn damit packt man sie in Watte, und behindert sie zusätzlich, indem man von ihnen weniger fordert als möglich wäre, wodurch sie auch weniger lernen, und weniger Fähigkeiten entwickeln, als ihnen eigentlich möglich wäre.

            Die Leute mit denen ich damals zu tun hatte, waren alle mit 100% geistiger Behinderung versehen. Trotzdem konnten die auch nicht alle in meinem Bett schlafen, wenn ich Nachtbereitschaft hatte. Und wenn die das hinbekommen haben, dann frage ich mich schon, warum man dies nicht auch bei einem Kind hinbekommt, wo wir glücklicherweise nicht von solch massiven Behinderungen sprechen.

            Verständnis, Mitgefühl, ... gehört bei mir zur Stellenbeschreibung, und die Leute kämen sicher heute nicht aus einem Umkreis von diversen zig Kilometern zu mir, wenn sie plötzlich mit Betreuung, schwerer Krankheit oder Tod betroffen wären, wenn hier nicht eine massive Weiterempfehlung stattfinden würde. Allerdings halte ich nichts von "Bedauern" und Gefühlshudeleien, sondern sehe Verständnis und Mitgefühl ganz praktisch. D.h. auf konkrete Probleme/Fragen gibt es von mir konkrete Antworten und Hilfestellungen. Jedem ist überlassen, diese dann anzunehmen oder auch nicht. Was ich aber überhaupt nicht leiden kann ist, wenn es dann polemische Antworten gibt, und jeder Versuch eines Herangehens als im konkreten Fall ungeeignet zurückgewiesen wird. Zum "Nur mal auskotzen und Streicheleinheiten abholen, aber am Problem nicht ändern" bin ich der falsche Ansprechpartner.

            Ich habe nicht bei einer der hier gegebenen Antworten gelesen, dass Du hierin einen geeigneten Ansatz sehen würdest, sondern immer wieder nur gefunden, dass die Entwicklungsverzögerung Grund genug ist, dass es so ist wie es ist ... und Hilfe somit eigentlich ohnehin nicht möglich sei. Dies ist ziemlich schade für alle, die sich Mühe geben, und helfen wollen. Viel schlimmer ist dies aber für den Betroffenen.

            Kinder können ziemlich grausam sein, und haben ein gutes Gespür dafür, wenn jemand angreifbar und verletzlich ist. Daher ist es um so wichtiger für ein Kind mit gewissen Handicaps, dass es diese nicht ständig als zulässige Begründung für jedes Problem um den Bart geschmiert bekommt, denn dies wird bei Klassenkameraden schnell nach hinten losgehen. Ein Kind was jede Nacht zu Mama und Papa muss, verpasst viel an Sozialisation (Sleep-over im Kindergarten, Schule, Urlaub - alleine - bei Verwandten und Freunden), und wird schnell zum Opfer von Spott und Verletzungen durch andere Kinder. Wenn sich die Sache hier aufgrund der Vorgeschichte etwas verzögert hat, dann ist dies OK, aber ich bleibe dabei, dass es trotzdem ein "Vorgestern"-Problem gewesen wäre. Ein oder zwei Jahre Verzug wären ja nicht das Thema gewesen, aber damit wären wir noch lange nicht beim heutigen Alter.

            Gruß vom Wiz
          • von Αlеxаndrа (abgemeldet) 2
            Re^6: Mein Sohn will nicht in seinem Bett schlafen
            Hallo Wiz
            Zu ersteinmal

            Zum "Nur mal auskotzen und Streicheleinheiten abholen, aber am Problem nicht ändern" bin ich der falsche Ansprechpartner.


            Danke aber das habe ich auch noch nicht nötig.
            Es ist wirklich nicht so das wir Kevin in Watte packen oder alles auf seine Defizite(bin mir jetzt nicht sicher ob das so richtig geschrieben ist) schieben wollen.Ich denke nur,daß er im ersten Jahr viel verpasst hat.Normalerweise ist eine Mutter(Vater)ja doch gerade in der ersten Zeit fast ausschließlich mit dem Neugeborenen zusammen.Das hatte er ja leider nicht.Klar waren wir täglich in den Kliniken wo er lag,aber ich Lieben Grussglaube das kann man nicht vergleichen.Ich glaube auch das er unsere Anwesenheit nicht komplett mitbekommen hat,da er ja auch ewig im künstlichem Koma lag.

            Trotz alle dem glaube ich nicht daran,daß es nur daran liegt.Mit Sicherheit habe gerade ich den Fehler gemach ihen als Baby sehr zu verwöhnen,aber kann man mir das verdenken?
            Im Moment sind wir ja auch auf einem ganz gutem Weg,denke ich.
            Er muss Abends in seinem Bett einschlafen(das geht auch ganz gut)und wenn er Nachts wach wird darf er zu uns kommen.
            Ist doch auf jeden Fall schon mal ne Besserung.

            So wie Du siehst bin ich ja auch einsichtig.Also in diesem Sinne
            Lieben Gruss
            Alex
          • von еklаѕtіс (abgemeldet) 0
            Hoffnung
            Hallo Alexandra,

            wie unten geschrieben, bei uns kamen die Kinder auch ziemlich lange (und ob das daran lag, dass unsere Kinder besondere Bedürfnisse hatten oder daran, dass ich ein Anhänger des Systems Familienbett bin, lass ich mal außen vor) -- aber heute sind unsere Söhne 15 und 16 und sie sind mir seit Jahren nicht mehr nachts in unserem Schlafzimmer begegnet.

            Gruß
            eklastic
        • Antwort von Јulіа 3
          Und warum nicht?
          Hallo Alexandra,

          aus der Entfernung und mit den Infos die wir haben, ist es ziemlich unmöglich, dir zu helfen. Denn dein Sohn hat ja irgendeinen Grund für sein Verhalten.
          Ich denke auch, dass das für kleinere Kinder normal ist, bei einem 8jährigen würde ich mir hingegen vielleicht sogar Sorgen machen.
          Mit 8 Jahren versteht er schon, dass du auch Bedürfnisse hast, und die kannst du ihm klar machen ohne seine hintanzustellen.
          Sag zu ihm, dass du ihn zwar gerne bei dir hast, dass du aber nachts nicht schlafen kannst, wenn er bei euch schläft. Dass dir aber dein Schlaf sehr wichtig ist, weil du sonst total erschöpft bist. Er wird sicher irgendwas darauf erwidern. Steig darauf ein und versuch, rauszufinden, was es ist, das ER wirklich braucht. Du brauchst deinen Schlaf, was braucht er? Dann kannst du versuchen, mit ihm gemeinsam eine Lösung zu finden, die euer beider Bedürfnisse berücksichtigt.
          Am allerbesten wäre es, wenn du IHN eine Lösung finden lässt. Die Kinder haben oft die tollsten Ideen, auf die Erwachsene gar nicht kommen.
          Beispiele hast du ja hier schon erhalten: Ihn nur an bestimmten Tagen bei euch schlafen lassen, ein bestimmtes Ritual einführen, besondere Belohnung für jede Nacht im eigenen Bett usw. usw., mir würde auf Anhieb noch vieles einfallen.
          Oder vielleicht liegt es wirklich an irgendwas, woran du noch gar nicht gedacht hast, z.B. weil es ihm im Kinderzimmer zu warm oder zu hell ist, das Bett auf einer Wasserader steht usw. usw.

          Wenn du es so versuchen möchtest wie ich beschrieben habe, gebe ich dir gern noch weitere Tips per Mail; kannst mich gerne anmailen.

          Viel Erfolg,

          Julia
          18 Kommentare
          • von еklаѕtіс (abgemeldet) 2
            Re: Und warum nicht?
            Hallo, Mit 8 Jahren versteht er schon, dass du auch Bedürfnisse hast,
            und die kannst du ihm klar machen ohne seine hintanzustellen.
            Eh.... ja und was ist mit SEINEN Bedürfnissen?
            Ich habe das Bedürfnis allein zu schlafen und er hat das Bedürfnis (ein durchaus erlaubtes!) NICHT allein zu schlafen.
            Wobei das nicht mal fair ist, weil ich ja in einem Zimmer/einem Bett mit meinem Mann schlafe. Nur das Kind ist in ein Einzelbett/Einzelzimmer verbannt.
            Gruß
            eklastic
          • von Јulіа 1
            Wer lesen kann... *seufz*
            Hallo Eklastic,

            wer lesen kann, ist wie immer im Vorteil.
            Magst du dir vielleicht mein Posting nochmal in Ruhe zu Gemüte führen? Z.B. die letzten drei Worte von dem was du selber zitierst?
            Und alles weitere?

            *kopfschüttel* Mit 8 Jahren versteht er schon, dass du auch Bedürfnisse hast,
            und die kannst du ihm klar machen ohne seine hintanzustellen.
          • von еklаѕtіс (abgemeldet) 0
            Re: Wer lesen kann... *seufz*
            Hallo,

            irgendwann bricht den Kopfschüttlern hier im Forum nochmal der Kopf ab.
            Ich habe deinen Artikel in Ruhe gelesen,
            Du hast davon geredet, dass die Mutter Bedürfnisse hat, auf die das Kind eingehen soll.
            Ich habe die Bedürfnisse des Kindes dagegengestellt.
            Und ein Ungleichgewicht gefunden:
            Mutter schläft 1. nicht allein und 2. braucht Platz/Ruhe
            Kind soll deshalb allein schafen.

            Gruß
            eklastic
          • von Αlеxаndrа (abgemeldet) 1
            Re^2: Wer lesen kann... *seufz*
            Hallo,
            nicht drauf einlassen und streiten bitte
            Gruss Alex
          • von Јulіа 1
            Re^3: Wer lesen kann... *seufz*
            Hallo Alex, nicht drauf einlassen und streiten bitte
            Also was mich betrifft, hab ich nicht vor zu streiten. Nur kann ich nicht verstehen, warum der deutliche Vorschlag, eine Lösung zu finden, die beiden Teilen gleichermaßen gerecht wird, offenbar mit Absicht fehlinterpretiert wird? Was bezweckt das?

            Liebe Grüße,

            Julia
          • von ЅtеfаnЅ (abgemeldet) 1
            Re^4: Wer lesen kann... *seufz*
            Nur
            kann ich nicht verstehen, warum der deutliche Vorschlag, eine
            Lösung zu finden, die beiden Teilen gleichermaßen gerecht
            wird, offenbar mit Absicht fehlinterpretiert wird?
            Es gibt keine Lösung die beiden gerecht wird, einer muß zurückstecken
            und daher auch der Kommentar. Was bezweckt das?
            Das es nicht weiterhilft pauschale Reden zu schwingen ohne handfeste
            Regeln wie dies auch umzustzen ist.

            Stefan
          • von Јulіа 2
            Immer noch weiß keiner, was das Kind braucht.
            Hallo Stefan, Es gibt keine Lösung die beiden gerecht wird, einer muß
            zurückstecken
            Da irrst du dich aber schwer. Ich empfehle dir die Bücher über das Kommunikationsmodell von Gordon. Ich praktiziere das mit meinen Kindern seit langem. Es gibt oft längere Gespräche oder Diskussionen, aber am Ende finden wir IMMER (!) eine Lösung, die beiden Seiten gerecht wird, ob du es glaubst oder nicht.
            Dass du so denkst, wundert mich aber nicht, denn die Ansicht, dass bei unterschiedlichen Bedürfnissen immer einer gewinnt und einer verliert, ist sehr weit verbreitet. Hab ich früher auch gedacht. Das es nicht weiterhilft pauschale Reden zu schwingen ohne
            handfeste
            Regeln wie dies auch umzustzen ist.
            Ich verzichte mal drauf, auf deinen unsachlichen Kommentar von wegen "Reden schwingen" einzugehen und bleibe lieber bei der Sache. Regeln, wie meine Vorschläge umzusetzen sind, die gibt es, und darum habe ich der Fragestellerin auch meine Unterstützung per Mail angeboten, da es hier zu weit führen würde, ins Detail zu gehen.
            (Für dich gebe ich aber gerne die wichtigsten Stichworte: Aktives Zuhören (Bedürfnisse des Kindes), Ich-Botschaften (eigene Bedürfnisse) und die gemeinsame Lösungssuche (um beiden gerecht zu werden). Aber damit wirst du nur wenig anfangen können, nehme ich an).

            Es bleibt aber dabei, dass jeder konkrete Lösungsvorschlag hier völlig unnütz ist, da wir bisher nur eine Seite kennen.
            Viele hier gehen automatisch davon aus, dass das Kind Nähe sucht. Aber zum einen könnte der tatsächliche Grund ein ganz anderer sein. Zum anderen könnte es sein, dass dem Kind - sollte das tatsächlich der Grund sein - vielleicht genauso oder sogar besser geholfen ist, wenn es tagsüber mehr Nähe bekommt. Vielleicht wäre es damit ja sogar glücklicher. Oder das Kind hat Angst, und es könnte hilfreicher sein, den Grund für die Angst zu finden und evtl. abzustellen, so dass das Kind nicht mehr jede Nacht ängstlich zur Mutter kommen muss.
            Aber all das was ich sage, sollen keine Vorschläge sein, denn DAS KIND MUSS MITREDEN! Und das tut es hier nunmal nicht.

            Wenn du noch Fragen hast, beantworte ich sie dir gerne, auch Beispiele aus meiner eigenen Erfahrung mit meinen Kindern kann ich dir liefern. Es geht!

            Julia
          • von Αlеxаndrа (abgemeldet) 2
            Re^2: Und warum nicht?
            Hallo,
            Genau das ist mir auch schon oft durch den Kopf gegangen.
            Wie soll ein Kind verstehen das es den ganzen Tag mit mir zusammen sein darf nur Nachts nicht.Ich habe zu meinem 14 jährigem Sohn neulich auch gesagt wie doof es ist das man als Baby bei seinen Eltern schlafen darf und ab einem gewissen Alter nicht mehr.Also liege ich ab (ich sage mal 5 Jahren)bis ich ne Freundin habe alleine im Bett.Kevin möchte einfach nur in meiner Nähe sein (denke ich mal)und das immer.Liegt vieleicht auch an seinem schlechten Start ins Leben.Ich habe jetzt mit meinem Mann und Kevin vereinbart,das Kevin in seinem Bett einschlafen sollte und wenn er Nachts aufwacht darf er zu uns kommen.Klar habe ich auch Bedürfnisse,ABER
            nachdem was ich hier alles gelesen habe bin ich zu der Meinung gekommen Meine Kinder gehen vor .Und ich werde nen Teufel tun Kevin Nacht für Nacht wegzuschicken und ihm das Gefühl geben das ich Ihn Nachts nicht bei mir haben willIch weiß nicht ob Ihr das jetzt alle verstehen könnt aber ich denke wir versuchen es so.
            Lieben Gruss an Alle
            Alex
          • von ЅtеfаnЅ (abgemeldet) 1
            Re: Und warum nicht?
            Abend! das Bett auf einer Wasserader steht
            Ja und was ist wenn das Bett auf einer Wasserader steht? usw. usw.
            Und so weiter was?

            Stefan
          • von Јulіа 3
            Re^2: Und warum nicht?
            Abend!
            Auch Abend das Bett auf einer Wasserader steht
            Ja und was ist wenn das Bett auf einer Wasserader steht?
            Man stellt das Bett in eine andere Zimmerecke. Aber ob das Umstellen wirklich in dem Fall was hilft, kann man natürlich nur durch Ausprobieren rausfinden. Dass es Fälle gibt, in denen das hilft (wir hatten unwissentlich beide Kinderbetten auf der Wasserader, war ein Zufallsfund) weiß ich aus eigener Erfahrung, auch wenn unsere "Probleme" andere waren (1 Kind nachts noch nicht trocken, 1 Kind schlief sehr unruhig, beides war ab dem Umstellen der Betten verschwunden - was übrigens von uns gar nicht beabsichtigt gewesen war). usw. usw.
            Und so weiter was?
            Usw. soll bedeuten, dass nur das Kind selber weiß, warum ihm so wichtig ist, bei den Eltern zu schlafen. Wir wissen nicht, ob es die Suche nach Nähe oder irgendein pragmatischer Grund wie ein zu warmes Kinderzimmer ist oder irgendwas ganz anderes. Es gibt sicher so viele Ursachen wie es Kinder auf der Welt gibt.

            Offenbar ist die Situation für die Mutter nicht tragbar, und ohne Veränderung der Umstände im eigenen Zimmer ist offenbar für das Kind nicht tragbar. Also hilft nur, die Gründe des Kindes rauszufinden, damit den Bedürfnissen des Kindes Rechnung getragen werden kann, ohne dass die Bedürfnisse der Erwachsenen missachtet werden. Und umgekehrt.

            Ohne die Gründe des Kindes zu kennen, geht jeder Lösungsvorschlag mit hoher Wahrscheinlichkeit am Kind vorbei und es ist wieder niemandem geholfen.

            Julia
          • von ЅtеfаnЅ (abgemeldet) 0
            Re^3: Und warum nicht?
            Abend! Ja und was ist wenn das Bett auf einer Wasserader steht?
            Man stellt das Bett in eine andere Zimmerecke. Aber ob das
            Umstellen wirklich in dem Fall was hilft, kann man natürlich
            nur durch Ausprobieren rausfinden. Dass es Fälle gibt, in
            denen das hilft (wir hatten unwissentlich beide Kinderbetten
            auf der Wasserader, war ein Zufallsfund)
            Woher wußtest du denn das die Betten auf einer Wasserader stehen?
            Soweit ich weiß gibt es weder technische Meßmethoden noch
            Wünschelrutengänger die sowas aufspüren könnten.
            Zumindest ist mir keine Untersuchung bekannt die ein entsprechendes
            Ergebnis hätte. Kannst du da mit Neuerungen aufwarten die ich noch
            nicht kenne? usw. usw.
            Und so weiter was?
            Usw. soll bedeuten, dass nur das Kind selber weiß, warum ihm
            so wichtig ist, bei den Eltern zu schlafen.
            Na klar, da ist es kuschelig warm und außerdem hat es das schon seit
            8 (in Worten acht) Jahren gemacht, warum sollte es sein Verhalten
            ändern? Wir wissen nicht,
            ob es die Suche nach Nähe oder irgendein pragmatischer Grund
            wie ein zu warmes Kinderzimmer ist oder irgendwas ganz
            anderes.
            Na klar, das ist hier bei nahzu allen Problemen so, trotzdem gibt
            es Möglichkeiten sich so oder anders zu Verhalten. Es gibt sicher so viele Ursachen wie es Kinder auf
            der Welt gibt.
            Was soll uns das jetzt sagen? Resignieren, weil das Problem zu groß
            ist? Offenbar ist die Situation für die Mutter nicht tragbar,
            Das war es aber 8 (acht) Jahre lang und nun ist es das nicht mehr?
            Stimmt mich merkwürden! ohne Veränderung der Umstände im eigenen Zimmer ist offenbar
            für das Kind nicht tragbar.
            Das Kind kennt es doch gar nicht anders, auf einmal soll ihm eine
            acht Jahre lang liebgewordene Gewohnheit genommen werden, warum soll
            es da glücklich sein? Also hilft nur, die Gründe des
            Kindes rauszufinden, damit den Bedürfnissen des Kindes
            Rechnung getragen werden kann, ohne dass die Bedürfnisse der
            Erwachsenen missachtet werden. Und umgekehrt.
            Du hättest Politiker werden sollen, das ist ja mal Schmarrn.
            Der eine will dies der andere das und einer muß nun mal in den
            sauren Apfel beißen! Ohne die Gründe des Kindes zu kennen, geht jeder
            Lösungsvorschlag mit hoher Wahrscheinlichkeit am Kind vorbei
            und es ist wieder niemandem geholfen.
            Solange die Kinder normal entwickelt sind, sollten die Gründe doch
            nicht schwer zu erraten sein. Schlimmstenfall nenn es Gewohnheit
            und was dann?

            Stefan
          • von Јulіа 2
            Wasserader und Lösungssuche
            Hallo Stefan, Woher wußtest du denn das die Betten auf einer Wasserader
            stehen?
            Soweit ich weiß gibt es weder technische Meßmethoden noch
            Wünschelrutengänger die sowas aufspüren könnten.
            Wir hatten einen "Wassersucher" da, den besten, den es in unserer Gegend (rückständiges, abergläubisches Allgäu ;-))) gab. Der sollte nur im Garten gucken, wo wir einen Brunnen schlagen können. Bei der Gelegenheit sagte er, dass die Wasserader durch unser Haus ginge. Da stellten wir fest, dass die Kinderbetten genau darauf standen. Wir haben sie also jeweils in die andere Zimmerecke geschoben. Mein Sohn war damals 5 und nachts noch nicht trocken. Ab dem Tag hat er - von einem Tag auf den anderen (vorher war die Windel nachts immer nass)nie mehr in die Windel bzw. ins Bett gemacht. Meine Tochter schlief immer total zerknäult und wachte oft am anderen Ende des Bettes auf. Seitdem schläft sie ruhig und bleibt zugedeckt. An beides hatten wir vorher nicht gedacht und auch nicht darüber gesprochen, wir hatten die Betten halt umgestellt, weil man ja oft hört, dass es ungesund ist, auf einer Wasserader zu schlafen.

            Wenn es Zufall war, dann war es ein ziemlich großer Zufall. Zumindest ist mir keine Untersuchung bekannt die ein
            entsprechendes
            Ergebnis hätte. Kannst du da mit Neuerungen aufwarten die ich
            noch
            nicht kenne?
            Nein, mir genügt meine eigene Erfahrung, bzw. ist sie mir mehr wert und ich gebe sie weiter. Ich verlange von niemandem, dass er es glauben soll. Usw. soll bedeuten, dass nur das Kind selber weiß, warum ihm
            so wichtig ist, bei den Eltern zu schlafen.
            Na klar, da ist es kuschelig warm und außerdem hat es das
            schon seit :8 (in Worten acht) Jahren gemacht, warum sollte es sein
            Verhalten :ändern?
            Du scheinst ja gut über dieses Kind Bescheid zu wissen, kennst du es persönlich? Es gibt sicher so viele Ursachen wie es Kinder auf
            der Welt gibt.
            Was soll uns das jetzt sagen? Resignieren, weil das Problem zu
            groß ist?
            Nein, die Ursache finden. Das Kind ist 8, es kann reden... Offenbar ist die Situation für die Mutter nicht tragbar,
            Das war es aber 8 (acht) Jahre lang und nun ist es das nicht
            mehr?
            Stimmt mich merkwürden!
            Kann man durchaus in Frage stellen. Aber bei manchen Eltern ist der Geduldsfaden halt länger ;-) Das Kind kennt es doch gar nicht anders, auf einmal soll ihm
            eine acht Jahre lang liebgewordene Gewohnheit genommen werden,
            warum soll es da glücklich sein?
            Weil bei dem, was ich vorschlage, niemand jemand anderen etwas NIMMT. Also hilft nur, die Gründe des
            Kindes rauszufinden, damit den Bedürfnissen des Kindes
            Rechnung getragen werden kann, ohne dass die Bedürfnisse der
            Erwachsenen missachtet werden. Und umgekehrt.
            Du hättest Politiker werden sollen, das ist ja mal Schmarrn.
            Der eine will dies der andere das und einer muß nun mal in den
            sauren Apfel beißen!
            Eine für dich ungewohnte Vorstellung ist also für dich gleich mal "Schmarrn", aha.
            Dann lass dir gesagt sein, es lebt sich tatsächlich in vielerlei Hinsicht besser, wenn man diesbezüglich dazulernt. Mit den Kindern, dem Partner, den Kollegen usw.
            Warum das keineswegs so ist wie du glaubst, darauf bin ich ja schon in der Antwort auf dein anderes Posting eingegangen. Nur leider kann ich nicht ganze Bücher hier wiedergeben, weshalb ich durchaus nachvollziehen kann, dass du mit der dir anscheinend total fremden Vorstellung, dass KEINER in den sauren Apfel beißen muss, erstmal nichts anfangen kannst. Solange die Kinder normal entwickelt sind, sollten die Gründe
            doch nicht schwer zu erraten sein. Schlimmstenfall nenn es
            Gewohnheit und was dann?
            Ob du es glaubst oder nicht, Kinder haben ein genauso komplexes Gefühlsleben wie Erwachsene. Wie würde es dir gefallen, wenn jemand über dich sagen würde: Solange der Stefan normal entwickelt ist, sollten die Ursachen für sein Verhalten XY für jedermann leicht zu erraten sein. Schlimmstenfall nenn es Gewohnheit und was dann?
            Das wäre nun wirklich nicht der schlimmste Fall, aber nehmen wir wirklich mal an, das Kind lässt nicht mehr raus als "Ich bin es einfach so gewohnt". Auch dann lassen sich vermutlich MIT DEM KIND Lösungen finden, bei denen es , z.B. durch neue Gewohnheiten, an Lebensqualität GEWINNT statt verliert.

            Ob diese Lösung aber dann heisst, dass die Mutter tagsüber oder abends intensiver mit dem Sohn kuschelt, oder ob sie heißt, dass sich der Vater mehr Zeit fürs Kind nimmt, oder ob der Vater eine Zeitlang im Kinderzimmer schläft, oder ob man sich auf eine gewisse Anzahl Nächte pro Woche einigt, oder ob das Kind endlich die langersehnte Katze bekommt oder einen Rolladen oder Kinderzimmer- und Schlafzimmer getauscht werden oder... oder... oder... oder vielleicht, wie hier evtl. der Fall, die Mutter nach der Erkenntnis, was ihr Sohn brauchen könnte, plötzlich mit der Situation wieder ZUFRIEDEN ist, - was auch immer für eine Lösung am Schluss da steht, das weiß ich nicht.

            Julia
          • von ЅtеfаnЅ (abgemeldet) 1
            Re: Wasserader und Lösungssuche
            Morgen Julia! Zumindest ist mir keine Untersuchung bekannt die ein
            entsprechendes
            Ergebnis hätte. Kannst du da mit Neuerungen aufwarten die ich
            noch nicht kenne?
            Nein, mir genügt meine eigene Erfahrung, bzw. ist sie mir mehr
            wert und ich gebe sie weiter. Ich verlange von niemandem, dass
            er es glauben soll.
            Da kann man dann auch nicht diskutieren, übrigens ich glaube die
            Welt ist eine Scheibe und die Sonne dreht sich um uns.

            Glaub es oder laß es!

            Tschüss
            Stefan
          • von Јulіа 0
            Re^2: Wasserader und Lösungssuche
            Hi, ich glaube die
            Welt ist eine Scheibe und die Sonne dreht sich um uns.
            Ach so. Na dann wird mir ja einiges klar.

            Schönes Leben noch :-)

            Julia
          • Re: Und warum nicht?
            Hi, das Bett auf einer Wasserader steht
            http://www.daserste.de/wwiewissen/beitrag_dyn~uid,gn...

            Da Grundwasser gut erforscht ist und leider die Angewohnheit hat, sich flächig im Untergrund auszubreiten (Ausnahmen bilden da die Karstgebiete), kann das Bett nicht auf einer Wasserader stehen. Zumindest nicht auf einer, in der das gute alte grobstoffliche H2O fließt.

            Ulrich
          • von Јulіа 1
            Ein Wunder! Ein Wunder!
            Hallo Ulrich,

            man kann alles glauben, was gedruckt ist, angeblich wissenschaftlich untersucht oder im Fernsehen gesendet wird... viel Spass dabei.

            Denn nach dieser Theorie muss bei uns ein Wunder geschehen sein, als wir beim Brunnen schlagen in der vom Wassersucher angegebenen Tiefe Wasser fanden. Denn zufällig weiß ich, wie tief bei uns das Grundwasser liegt (viel, viel tiefer als wir gebohrt haben).

            Ich habe nicht den Anspruch, alle Leser hier davon zu überzeugen, dass es Wasseradern gibt. Für mich ganz persönlich ist meine eigene Erfahrung immer noch das maßgebende für meine eigenen Entscheidungen. Jeder glaubt das, was ihm am plausibelsten erscheint.

            Julia
          • OT: Nein.
            Hi, man kann alles glauben, was gedruckt ist, angeblich
            wissenschaftlich untersucht oder im Fernsehen gesendet wird...
            viel Spass dabei.
            Gilt auch für die Beteuerungen der Wünschelrutengänger. Wobei die Geologie ihre Erkenntnisse schon seit Zeiten hat, in denen quotensüchtige Fernsehmacher noch keine Rolle spielten, weil es solcherlei Dinge nicht gab.
            Denn die Menschen, die früher Bergbau betrieben, mußten sich damit beschäftigen. Denn nach dieser Theorie muss bei uns ein Wunder geschehen
            sein, als wir beim Brunnen schlagen in der vom Wassersucher
            angegebenen Tiefe Wasser fanden. Denn zufällig weiß ich, wie
            tief bei uns das Grundwasser liegt (viel, viel tiefer als wir
            gebohrt haben).
            Ihr habt aber nur einmal gebohrt? Woher kannst du also wissen, daß an anderen Stellen nicht auch Wasser in einer unvermuteten Tiefe vorkommt? Wie kannst du ausschließen, daß andere Stellen garantiert trocken sind?

            Den Rest bitte notfalls im Parabrett, da hier das falsche Brett ist.

            Ulrich
          • von Ѕеmјоn Μісһаіlоwіtѕсһ (abgemeldet) 1
            post hoc - ergo propter hoc
            Hallo Oder vielleicht liegt es wirklich an irgendwas, woran du noch
            gar nicht gedacht hast, z.B. weil es ihm im Kinderzimmer zu
            warm oder zu hell ist, das Bett auf einer Wasserader steht
            usw. usw.
            Ich habe Deine Beteuerungen weiter unten gelesen.
            Das ist ein sehr schönes und auch typisches
            "Beispiel" für 'post hoc ergo propter hoc.
            ( http://de.wikipedia.org/wiki/Post_hoc_ergo_propter_h... )

            Grüße

            CMБ
        • Antwort von Соrіnnа 2
          Re: Mein Sohn will nicht in seinem Bett schlafen
          Hallo,
          ich finde, ein 8-jähriges Kind sollte in seinem eigenen Bett schlafen und keinesfalls im Bett der Eltern.
          Natürlich gibt es Ausnahmesituationen, aber ich finde, in dem Alter sollte man die Betten klar aufteilen.
          Es gibt viele Möglichkeiten wie z.B. ein kleines Licht, Tür offen usw., aber mit acht Jahren muss man
          nicht mehr mit der Mutter im Bett schlafen.
          Ungefähr jedes Kind kommt damit zurecht, aber da müssen auch die Eltern mitmachen und nicht von
          Ängsten und Unsicherheiten geplagt werden.
          Wenn du der Meinung bist, er soll nicht mehr bei euch schlafen, dann sag ihm doch, er ist jetzt groß
          und kann alleine schlafen. Er kann morgens vielleicht kommen und abends bist du bei ihm, aber er ist
          groß und hat sein eigenes Bett. Außerdem ist er zu groß, und du brauchst auch Platz.
          Wie war es denn mit der Matratze im Zimmer? Ist er dann auch zu euch gekommen?
          Du musst dir aber sicher sein, dass du willst, dass er in seinem Bett schläft, denn wenn du unsicher
          bist, ob du überhaupt richtig handelst, kann du ihn nicht überzeugen.
          Abendliche Grüße,
          C. [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
          • Antwort von Lаrа-Ffm 3
            Re: Mein Sohn will nicht in seinem Bett schlafen
            Ich würde mich dem,was hier schon geschrieben wurde,anschließen (also herausfinden,ob es an irgendwelchen "äußeren" Störungen liegt; mit ihm reden,ob ihn derzeit etwas besonders beschäftigt usw. ). Ist ja auch ein Unterschied,ob er von klein auf daran gewöhnt war,immer dableiben zu dürfen oder ob er jetzt auf einmal (wieder) ankommt.

            Eine Freundin von mir hatte das einmal mit ihrem Sohn (da war er gerade in die Schule gekommen,wenn ich mich recht erinnere) - da tanzte er plötzlich ständig an und machte Mordsdramadie die halbe Nacht durch. "Gründe" haben sie nicht herausfinden können. Sie ist ihm dann liebevoll,aber konsequent entgegengekommen und hat mit ihm einen gemeinsam gemalten "Vertrag" aufgesetzt: Mama wird "schlaf-fertig" im Pyjama für zwei Wochen in seinem Zimmer auf der Matratze vor seinem Bett liegen und lesen,bis er eingeschlafen ist (bei striktem Redeverbot);ihr Matratzenbett muss er dafür immer selber abends aufbauen und morgens noch vor der Schule wieder wegschleppen. Nach 2 Wochen gibt es wieder konsequent getrennte Übernachtung , mit von ihm ausgesuchter cooler neuer Nachtlampe für sein Bett..und 1x im Monat dann eine gemeinsame Familiennacht auf Matratzen im Wohnzimmer.-

            Die ersten 2 Tage wollte er natürlich quasseln ohne Ende,sie hat es aber stumm durchgezogen und stur weitergelesen bzw. "schon geschlafen". Am Ende der 1.Woche war er dann schon nach ein paar Minuten eingeschlafen und sie konnte in ihr eigenes Bett, und nach 10 Tagen hatte er wohl keine Lust mehr auf seine Matratzen-Aufbauarbeiten und hat auf ihre Anwesenheit verzichtet. Das monatliche Familien- Übernachten haben sie zwei-,dreimal gemacht,dann hat er auch davon nicht mehr gesprochen und von selbst ohne Probleme nur in seinem Zimmer geschlafen. Er hat dann später nur,wenn er mal richtig übel krank war, gebeten,ob sie noch bis zum Einschlafen bei ihm bleibt..und das war ja auch ok.

            Sie hat es im Nachhinein für sich so gewertet,dass er vielleicht durch die neue Situation mit der Schule (jetzt ist man plötzlich "groß" und hat Verantwortungen usw.) eine Rückversicherung gesucht hat,dass er zuhause IMMER noch Kind und behütet sein darf.. oder dass er vielleicht auch einfach mal antesten wollte, inwieweit er selber "alte Regeln" der Erwachsenen mal etwas aufmischen kann,wo er doch jetzt älter war. In dem Fall war's sicher nicht verkehrt,ihm sowohl Rückversicherung zu geben als aber auch klar und konsequent die elterlichen Rechte und Bedürfnisse durchzuziehen. Bei IHNEN hat es auf jeden Fall geklappt..gab keine Probleme mehr.

            Was mir noch einfällt:Bei vielen Kindern fängt gerade in diesem Alter ja auch oft das sehr intensive Träumen an, oder dass sie sich mit dem Tod beschäftigen (wozu ja viele Menschen sagen "Wenn man stirbt,ist das wie Einschlafen..aber man wacht eben nicht wieder auf" ). Vielleicht hat er in dieser Richtung irgendwas aufgeschnappt oder beschäftigt sich damit..oder träumt beängstigend und will es nicht zugeben,weil er sich albern vorkommt? Wäre auch ne Möglichkeit..
            • Antwort von mrһ (abgemeldet) 0
              Re: Mein Sohn will nicht in seinem Bett schlafen
              Hallo,

              von solch einem Problem habe ich noch nicht gehört. Gewiss habt Ihr schon mit Ihm gesprochen, nehme ich an. Interessant wäre sein Kinderzimmer an sich, vielleicht macht ihm etwas Angst, was er nicht sagt. Kinder haben eine rege Phantasie. Es kann sein, daß er irgendwelche Figuren im Zimmer sieht, die ihm Angst einflössen. Vielleicht sind auch gewisse Sendungen im Fernsehen dafür verantwortlich, daß er Furcht hat? Vielleicht sind bestimmte Bücher dafür verantwortlich? Er hat wahrscheinlich vor etwas Angst, es gilt herauszufinden, was das ist.

              Gruss
              mrh
              • Antwort von Ιnѕеl (abgemeldet) 1
                Re: Mein Sohn will nicht in seinem Bett schlafen
                Hallo Alexandra,

                ich habe nur einige der anderen Antworten gelesen, und irgendwie kamen genau die, die ich vom jeweiligen User erwartet habe ;-)

                Wir haben auch drei Kinder, der Jüngste wird demnächst 8, also eine vergleichbare Situation.

                Tochter 1 hat niemals in unserem Bett geschlafen, das wäre ihr viel zu "nah" gewesen, Tochter 2 nur sporadisch, sie ist etwas "kuscheliger", und bei unserem Sohnemann kämpfen wir seit Jahren um ein weitgehend kinderfreies Ehebett :-/

                Er verbrachte seine ersten Lebentage in der Kinderklinik (Frühgeburt), aber ich weiß nicht, ob das eine Rolle spielt. Ich vermute bei ihm eher, dass er nachts einen Ausgleich zu unserem etwas mühsamen Alltag braucht. Er ist ein nicht ganz einfaches Kind (seelisch behindert), das Zusammenleben daher oft voller Konflikte (trotz Therapie seit Jahren und bekannter Mehrfachdiagnose). Nachts holt er sich dann die Nähe, die tagsüber oft nicht möglich ist, obwohl wir sehr auf ausreichende Zuwendung achten.

                Wir haben schon verschiedenes durch: Belohnungsplan (keine Chance), Matratze neben unserem Bett (brachte kaum einen Erfolg), Überzeugungsarbeit. Bei uns kommt noch erschwerend dazu, dass mein Mann jede 2. Woche auch nachts nicht daheim ist und es daher eigentlich genug Platz für ihn hat, findet er :-/

                Seit längerem praktizieren wir folgende Methode: Einschlafen im Ehebett ist okay, aber wenn wir Eltern dann ins Bett gehen, wird er in sein Zimmer getragen und schläft den Rest der Nacht dort. Meistens klappt das ganz gut. Er sieht allerdings nicht wirklich ein, dass wir nachts alleine sein wollen. Wir hoffen aber, dass er langfristig ganz in sein Zimmer umzieht !

                Alles Gute,
                Insel
                • Antwort von ΚUΗmаx 2
                  Re: Mein Sohn will nicht in seinem Bett schlafen
                  Hallo Alexandra, Aber dann kam die Nacht.Ich weiss nicht wie oft er vor meinem
                  Bett stand und ich ihn wieder weggeschickt habe.Heute Morgen
                  um 5Uhr lag er sogar kurze Zeit vor meinem Bett.Ohne Decke
                  oder irgentetwas.Bin dann auch aufgestanden und das wars dann
                  mit schlafen.
                  meine Tochter (inzwischen bald 29) ist zwar recht früh immer im eigenen Bett eingeschlafen, hat aber in der Stillzeit nächtens immer nach mir gerufen und ist, sobald sie das konnte, auch immer zu mir ins Bett gekommen.

                  Sie war dabei aber "nur" die ersten sechs Lebenswochen im Krankenhaus, und das meinetwegen, ich hatte Probleme mit der Dammnaht. Aber das "nächtens schnell mal feststellen, dass Muttern noch da ist" hat halt mit einem rein tagsüber geltenden "Rooming-in" nicht funktioniert. Verstand ich ja auch, die anderen Mütter im Zimmer (normales Mehrbettzimmer, mit drei bis vier Betten) wollten ja auch ihre Nachtruhe.

                  Die Wanderungen dauerten an, bis meine Tochter ca. 12 Jahre alt war. Da ich alleine war mit ihr, hatte ich auch kein Problem damit. Und da ich mich lebhaft an nächtliche Ängste erinnern kann, die ich lange Zeit durchlebte, - auch mit dem Versuch, ins Elternbett zu wandern, auch mit Hohngelächter der älteren Geschwister, die mit mir das Zimmer teilten (bis ich zehn war), nichts half gegen meine Nachtängste - hatte ich auch nie ein Problem damit. Meine Tochter sollte nicht mit den Ängsten konfrontiert werden, wie sie mich selbst heute noch manchmal nachts alleine in der Wohnung plagen. Wer kann mir Rat geben wie ich ihm klarmachen kann das es so
                  nicht weitergeht.
                  Das ist natürlich jetzt kein Rat für Dich, aber vielleicht ein Trost, wenn ich Dir schreibe, wie es mit meiner Tochter weiterging. Obwohl mir "kompetente" Mitmenschen, wie z. B. meine Mutter, prophezeiten, dass dieses Kind nie und nimmer selbständig würde, wurde ich von anderen Müttern um die Selbständigkeit meiner Tochter (ich war voll berufstätig, logischerweise) beneidet.

                  Nach dem Abitur zog sie aus und hat, bis auf kleinere Pannen, ihr Studentenleben selbständig bewältigt (Elternunterhalt bei funktionierendem Studium sehe ich nicht als Unselbständigkeit an). Als sie ihr Referendariat schmiss, hat sie sich ebenso selbständig um Alternativen gekümmert.

                  Du kannst also immerhin sicher sein, dass Dein Sohn nicht notwendigerweise ein totat verhätscheltes Muttersöhnchen werden muss, bloß weil er jetzt noch nicht nächtens alleine zurecht kommt. Vielleicht gibt ihm Deine Anwesenheit jede Nacht sogar die Hilfestellung dafür, dass er später mit weniger Ängsten selbständig werden kann.

                  Lieben Gruß, Karin