Ämter & Behörden allgemein

Schwerbehindertenparkplätze sind für außergewöhnlich Gehbehinderte, also Menschen mit dem Merkzeichen "aG" im Schwerbehindertenausweis.
"Außergewöhnlich Gehbehindert" bezeichnet in der Regel Querschnittsgelähmte, Doppel-Ober- oder Unterschenkelamputierte und Behinderte, die diesem Personenkreis gleichzusetzen sind. Das sind z. B. sehr schwer Herz- oder Lungenkranke.
Blinde Personen mit dem Eintrag "Bl" im Schwerbehindertenausweis dürfen diese Parkplätze auch benutzen.

Faustregel: Personen, die sich aus eigener Kraft maximal 20 Meter außerhalb des eigenen Kfz bewegen können, erfüllen die Voraussetzungen.

Es reicht aber nicht, den Schwerbehindertenausweis hinter die Windschutzscheibe zu legen, auch nicht, wenn er das richtige Kennzeichen hat!
Dazu muss man separat beim Ordnungsamt einen Parkausweis beantragen (unter Vorlage des SB-Ausweises). Diesen bekommen auch Begleitpersonen, z. B. Eltern geistig behinderter Kinder, oder man hat einen, den man weiterreichen kann (z. B. wenn man von unterschiedlichen Leuten gefahren wird, Blinde z. B.)

Dieser Parkausweis berechtigt aber nur dazu, auf ausgewiesenen Rollstuhlparkplätzen zu parken, nicht am Wegesrand, im Halteverbot oder vor der eigenen Tür (dafür gibt's die privaten Rollstuhlparkplätze mit Nummer)!

Weiterführende Informationen:
http://www.vdk.de/deutschland/pages/themen/behinderu...
http://www.vdk.de/deutschland/pages/themen/behinderu...

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