[dig] sportliche Tiere fotografieren ;-)

Hallo zusammen,
ich bin nun seit geraumer Zeit auf der Suche nach einer Digitalkamera.
Der Hauptverwendungszweck wird die Fotografie von Hunden beim Agility (Sprung über Hürden, Slalomläufe usw.) sein.
Aber auch Portraitbilder (Bokeh) sollen in ordentlicher Qualität (A3 Ausdruck) möglich sein.

Ich habe bereits diverse Seiten und Rezensionen (u. a. dpreview, Chip, Amazon) gelesen und bin mir weiterhin sehr unschlüssig.
In der engeren Auswahl stehen zur Zeit die

  • Nikon D3200 im Kit mit dem 18-105 VR Objektiv

  • Lumix DMC FZ200

Der Preis inklusive Objektiv sollte die 600 Euro also nicht überschreiten.

Die Nikon reizt mich vom Gesamtpaket (Preis- / Leistung), hier sehe ich die Auslöseverzögerung beim Autofokus aber als möglichen Schwachpunkt für mein Vorhaben (lt. Chip 0,53 Sek. bei Tageslicht und 0,88 Sek. bei schwachem Licht)

Bei der Lumix habe ich sorge, das die Qualität überhaupt nicht zeitgemäß ist, der Sensor ist „klein“, ab ISO 400 lese ich von stark nachlassender Bildqualität.
Das Objektiv hat aber eine Lichtstärke von durchgehend 2.8 bis 600mm!!!

Die Sony Alpha 57 sieht auch nett aus, aber liegt oberhalb meiner Preisklasse, lohnt ggf. der Mehrpreis?

Aktuell steht mir eine Sigma SD14 zur Verfügung. Hier vermute ich aber keine Heilung durch ein besseres Objektiv.

Wer kann mir durch Anregungen, Erfahrungsberichte, Alternativen oder sonstige Tipps bei meiner Entscheidung helfen?!

Vielen Dank im Voraus

Marcel

Moin!

Als alter Berufsfotograf: immer eine Nikon. Klar ist Ansichtssache. Aber meine Erfahrung sagt immer: Nikon.

MfG T.E.C.

Tach,

immer eine Canon. Klar ist
Ansichtssache. Aber meine Erfahrung sagt immer: Canon.

und jetzt?

Wir können andere Sachenals Kameras nehmen und Nikon und Canon gegen Mercedes und BMW tauschen.

Solche Ausschließlichkeit ist schlicht albern.

Gandalf

3 Like

Das Problem schreit nach einer DSLR da derzeit nur diese Kameratypen die dafür benötigte geringe Auslöseverzögerung sowie den entsprechenden schnellen Autofocus haben. Wichtig ist auch die korrekte Linsenwahl, diese sollten einen schnellen AF-Motor haben (sofern kein Stangenantrieb über den Body) Das Problem bei der Nikonkombi dürfte wohl eher im Objektiv als im Body liegen. Ausserdem finde ich den Brennweitenbereich etwas unglücklich, VR ist für das Problem eh unnötig. Die Viecher bewegen sich so schnell, dass Du mit so kurzen Belichtungszeiten Arbeiten musst und das Verwackeln das geringste deiner Probleme ist.

Allerdings: Für Nikon kenn ich mich leider nicht so aus…

Solltest Du einen Blick zu Canon wagen, wäre wohl bei hinreichenden Beleichtungsverhältnissen eine Kombination aus einem gebrauchten Einsteigerbody mit einem gebrauchten 70-210 3,5-4,5 USM anzudenken.

(Ich persönlich bin ja Festbrennweitenfanatiker und verwende für solche Probleme dann entweder das 100/2 oder das 200/2,8)

LG
Mike

Hallo Mike,
sorry für die späte Antwort und Danke für deine Meinung.
Ich habe mich nun für eine Bridgekamera (Lumix DMC FZ-200) entschieden.
Hier kann ich mit einer Lichtstärke von durchgängig 2.8 arbeiten und auch die Qualität der Bilder genügt meinen Ansprüchen vollkommen.

Das Preis-/Leistungsverhältnis für mein Vorhaben zur Zeit perfekt.
Bei der Spiegelreflex wäre ich wohl über lange Sicht nicht um ein Lichtstarkes (teures) Objektiv rumgekommen.

Grüße und nochmals Danke

Marcel